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Schulung Container-Orchestrierung mit Kubernetes und OpenShift (S1992)

6 Teilnehmer haben bisher dieses Seminar besucht
Container, und die über sie bereitgestellten Microservices, sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil aktueller IT-Landschaften geworden. 

Container Nodes basieren aktuell noch zu einem großen Teil auf Docker. Als alternative Container-Engine für erwachsene Orchestrierungslösungen wie Kubernetes und OpenShift steht jedoch das von Red Hat und Google ins Leben gerufene CRI-O (Container Runtime Interface - OCI Standard) -Projekt bereits in den Startlöchern. 

Kubernetes (K8s), das Googles "Borg" Orchestrierungsplattform entstammt, und nun unter Federführung der Cloud Native Foundation weiter entwickelt wird, stellt mittlerweile eine der leistungsfähigsten und verbreitetesten Orchestrierungsplattformen weltweit dar. Neben der Möglichkeit, Kubernetes nativ oder unter der Haube von OpenShift einzusetzen, bieten mittlerweile auch DC/OS -und selbst Docker - Kubernetes als präferierte Orchestrierungslösung an.

In Verbindung mit Kubernetes (K8s) können Container viele Aufgaben erfüllen: komplette, sich selbst überwachende, hochverfüg- und skalierbare Container Cluster mit intelligenten Key/Value Backends, vollautomatischer Service Discovery, die Rolling Upgrades / Rollbacks im laufenden Betrieb, unbemerkt für die Anwender, durchführen können. Features wie die Bereitstellung multipler Release-Tracks, Multi-Tenancy-Fähigkeiten, Network Policies und RBAC machen Kubernetes zu einer der leistungsfähigsten Container-Orchestrierungslösungen auf dem Markt.

Flexible, aktuelle SDS (Software Defined Storage)-Lösungen wie z. B. Ceph oder Gluster können nahtlos mit Kubernetes und OpenShift Umgebungen zusammenarbeiten, um optimale und Cluster-übergreifende, persistente Datenablagen zu bieten. Storage Classes und Claims bieten sogar die Möglichkeiten, Storage Tiering Modelle transparent zu integrieren. 

Als Platform-as-a-Service (PaaS)-Lösung bietet Red Hats OpenShift, welches in großen Teilen auf Kubernetes basiert (zudem ist Red Hat Upstream-Contributor für Kubernetes), zahlreiche, vordefinierte Ressourcen wie z. B. Router (Ingress-) Objekte, oder die Möglichkeit von S2I (Source to Image Builds). Red Hats OpenShift fügt, als eine der wenigen "echten" All-in-One-Lösungen, weitere Funktionen hinzu, um den kompletten Container-Lifecycle zu managen, und stellt komplette Build-, CI/CD- (Continuous Integration/Delivery) und Orchestrierungs-Verfahren bereit. Auf diese Weise entsteht eine Umgebung, die DevOps-Prinzipien wie schnellere Markteinführung und Continuous Delivery unterstützt und den Entwicklern und Administratoren eine deutlich vereinfachte Handhabung eines ansonsten sehr komplexen Öko-Systems ermöglicht.
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Buch: Skalierbare
Container-Infrastrukturen

Ihr Dozent und Buchautor: Oliver Liebel

Diese Schulung hält Linux-Enterprise Experte und offizieller Docker Inc., Red Hat und SUSE Partner Dipl.-Ing. Oliver Liebel. Als Dozent, Autor, Systemarchitekt und Projektleiter greift er auf 25 Jahre Berufserfahrung zurück.

Erfahrung als Trainer: mehr als 3.500 Schulungstage

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Schulungs-Ziel

Nach  dem  Workshop, welcher sich auf den Einsatz von Self-Hosted Clustern mit Kubernetes und OpenShift unter Linux fokussiert, haben die Teilnehmer ein fundiertes Know-How über diese Komponenten, und sind in der Lage, Applikations-Container zu verwalten und zu orchestrieren. 
Dieser  Workshop fokussiert sich zunächst auf das tiefe Verständnis von  Kubernetes als elementarem Bestandteil aktueller OpenShift Cluster, und  vertieft dann Aufbau, Setup und Administration von OpenShift Clustern.

Der stark praxisorientierte Workshop vermittelt ebenfalls das Know How  über  die Stärken und Schwächen der eingesetzten Technologien, gibt  wichtige  Ansätze zum Debugging und Troubleshooting, sowie  Vorgehensweisen und  Designtechnische Konzepte an die Hand, um Container  Infrastrukturen in  bestehende IT-Landschaften zu integrieren. Zudem  wird betrachtet, wie  sich mit Kubernetes und OpenShift massiv  skalierbare und hochverfügbare  Container-Infrastrukturen zur Verfügung  stellen lassen. 
Alle Übungen werden auf Basis ausführlicher und umfangreicher Workshop-Unterlagen (~ 1.500 Seiten in PDF-/Buch-Form) und zugehöriger Beispieldateien/VMs durchgeführt, sodass die Teilnehmer auf diese Informationen auch nach dem Workshop jederzeit reproduzierbar zugreifen können. 

Wer sollte teilnehmen

Dieser Kurs richtet sich inhaltlich an Admins/DevOps Teams aus dem Linux-Umfeld, die sich tieferes Verständnis über Kubernetes - welches die Basis für OpenShift darstellt - aneignen wollen, und eine Migration von Kubernetes auf OpenShift erwägen. Die Teilnehmer sollten folgende Vorkenntnisse besitzen:

Solide Vorkenntnisse in der Administration von Linux-Systemen und ein sicherer Umgang mit der Kommandozeile sind zwingend erforderlich. Die Teilnehmer sollten zuvor mindestens das Seminar Linux / Unix Systemadministration
oder vergleichbare Seminare besucht haben, oder einen vergleichbaren Kenntnisstand aufweisen.

- Solide Vorkenntnisse im Umgang mit (Docker-)Containern. Die Teilnehmer sollten zuvor das Seminar "Docker Administration/Operations - kompakt"  oder vergleichbare Seminare besucht haben, oder einen vergleichbaren Kenntnisstand aufweisen
- Erfahrungen/Vorkenntnisse mit Virtualisierung und HA- sowie Storage- Clustering sind hilfreich

Inhalt

Container-Nodes

  • Container Engines, Image- und Container- Verwaltung
    • Docker-Engine vs. CRI-O vs. cri-containerd
    • Funktionale Übersicht: Container und Kernel-Namespaces 
    • Registry, Container-Engine und Client-Frontend
    • Installation/Pakete, Versionsfragen und Plattformen
    • Atomic vs. CoreOS vs. CaaSP vs. "Full-Platform" Nodes
    • Images und Container verwalten
    • Container-Instanzen limitieren (Cpusets, Memorylimits, Kernel-Capabilities verstehen, auslesen und setzen)
    • Eigene 'trusted' Images über Docker erzeugen
    • Buildah als Docker-"lose" Alternative
    • Troubleshooting/Debugging, Best Practices
  • Security 
    • Grundsätzliche Überlegungen zur Security
    • SSL/TLS
    • Eigene, Trusted Registry als Datenquelle für die Manager/Worker Nodes am Beispiel von Nexus Repository Manager oder Artifactory
    • Vulnerability Scanning und Image Signing, CIS Benchmarks
    • Registry Authentifizierung per LDAP / AD
    • Rollen und Privilegien / RBAC Modelle

Container Cluster / Orchestrierung mit Kubernetes und OpenShift 

  • Konzeptionelle Betrachtungen zur Orchestrierung
    • Überblick: Designansätze, Konzepte und Orchestrierungs-Tools für Container Cluster
    • Use-Cases für Kubernetes, OpenShift, DC/OS
    • Monitoring-/HA-Mechanismen 
    • Service Discovery und Key/Value Stores 
  • Kubernetes/OpenShift - Konzepte. Unterschiede und Funktionsweisen  
    • Kubernetes-/OpenShift Komponenten und -Architektur: Master und Worker Nodes, etcd als Key Value Store, SD-Networking mit flannel, weave, OpenShift SDN-Pligins im Vergleich
    • API-Server, Controller Manager, Scheduler, Kubelets
    • Überblick: CRI-O statt Dockerd im Unterbau
    • Konzeptionelle Vorbetrachtungen zur Redundanz
  • Setup (K8s-Cluster)
    • Setup eines Multi-Node "vanilla" K8s- Clusters
    • Pre-Flight-Requirements
    • Rollout-Varianten: Bare Metal / VM, Pod-basiert per kubeadm, Alternativen
    • Redundanter etcd-KV-Store: Möglichkeiten und Limitationen, was macht OpenShift besser
    • Konfigurationseinstellungen für Master-Komponenten und Kubelets
  • Verwaltung des K8s Clusters
    • Management Tools: Management des Clusters per kubectl
    • Grafische UI's (Kubernetes-Dashboard)
    • K8s und RBAC: User- und Systemrollen, Authentifizierung und Autorisierung, RoleBindings NetworkPolicies und mehr
    • API-Schemata/Versionen und K8s Ressourcen/Workloads
  • Ressourcen erzeugen und managen
    • Überblick: Container, Pods, ReplicaSets, Deployments, DaemonSets, ConfigMaps, Namespaces, Services, Ingress und mehr
    • Health-Checks: Liveness und Readiness Probes 
    • Service-Exponierung an die Außenwelt, Headless Services
    • Limits, Requests und Quotas 
    • Scale-up/Out and Scale Down, Autoscaling mit HPA (Horizontal Pod Autoscaler)
    • Rolling Updates / Rollbacks, Revisions-History
  • Monitoring und Metrics
    • Node / Pod Metrics
    • K8s und Prometheus
    • Resource Monitoring und Logging 
  • Persistenter Storage für Kubernetes und OpenShift Cluster
    • K8s Volumes: Verfügbare Volume-Typen, Vor- und Nachteile 
    • Konzeptionelle Betrachtungen: Software Defined Storage (SDS-) Backends für Kubernetes und OpenShift- Container Cluster
    • Persistent Volumes (PV) AccessModes, Storage Classes und mehr
  • OpenShift 
    • OpenShift als K8s-"Erweiterung" 
    • Verfügbare Varianten: OpenShift Container Plattform, OpenShift Dedicated, OpenShift Online
    • Konzeptionelle Betrtachtung: OpenShift mit CRI-O
    • Strategien für HA der OpenShift- Kernkomponenten
    • Ansible-basierter Rollout eines OpenShift Clusters
    • Keepalived vs. Pacemaker
    • Anbindung externer Identityprovider
    • Zusätzliche  Objekte / Ressourcen / Verfahren und Funktionen
    • Ingress-Vereinfachung: Das Router Objekt
    • OpenShift Projects
    • ImageStreams
    • CLI-Tools
    • Applikationen ausrollen
    • Unterschiede DeploymentConfigs/Deployments, Deployer-Pods, nachträgliche Probes
    • Die interne Atomic Registry, Alternativen
  • Ausblicke 
    • Konzeptioneller Ausblick: Operator Ressourcen und Scale-Out abseits "dummer" Stateless Applications 
    • Der etcd-Operator
    • Kubernetes und OpenShift in der Cloud

Schulungszeiten und Teilnehmerzahl

Teilnehmerzahl:min. 1, max. 6 Personen

Schulungszeiten: 4 Tage, 1. Tag 10:00 - 17:00 Uhr, Folgetage 09:00 - 16:00 Uhr

Ort der Schulung: GFU-Schulungszentrum Köln oder bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Kundenbewertungen

Bewertung von Rüdiger A. aus Krefeld
Über das Seminar
5/5

Der Einsatz wird bei uns derzeit geprüft.

Über die GFU
5/5

Die Schulung war gut organisiert und das Umfeld war sehr angenehm.


Arbeitsplatz


Eine Klasse eines Unternehmens will zeitgleich den Lehrgang Container-Orchestrierung mit Kubernetes und OpenShift reservieren

An dieser Stelle kann ein kundenspezifisches Training zum Gegenstand Container-Orchestrierung mit Kubernetes und OpenShift opportun sein. Der Unterrichtsstoff des Lehrgangs kann dabei in Abstimmung mit den Dozenten erweitert oder abgespeckt werden.

Haben die Mitarbeiter ohnehin Routine in Container-Orchestrierung mit Kubernetes und OpenShift, sollte der Anfang nur gestreift werden. Eine Firmen-Fortbildung macht sich bezahlt bei mindestens 3 Mitarbeitern. Die Inhouse-Schulungen zum Thema Container-Orchestrierung mit Kubernetes und OpenShift finden sporadisch im Umkreis von Essen, Leipzig, Stuttgart, Mÿnster, Bonn, Bremen, Hannover, Berlin, Nÿrnberg, Hamburg, Bochum, Dortmund, Dÿsseldorf, Mÿnchen, Duisburg, Wuppertal, Frankfurt, Dresden, Bielefeld und Köln am Rhein in NRW statt.

Welche Kurse passen zu Container-Orchestrierung mit Kubernetes und OpenShift?

Eine gute Basis bildet Container-Orchestrierung mit Kubernetes und OpenShift mit

  • ImageStreams
  • Anbindung externer Identityprovider
  • Applikationen ausrollen
  • Container-Instanzen limitieren (Cpusets, Memorylimits, Kernel-Capabilities verstehen, auslesen und setzen)

Erwägenswert ist auch ein Seminar von „Docker und Kubernetes: Container-Administration und Orchestrierung - Kompakt “ mit dem Unterrichtsstoff von

  • Monitoring-/HA-Mechanismen 
  • Docker Installation/Pakete, Versionsfragen und Plattformen 
  • API-Schemata/Versionen und K8s Ressourcen/Workloads
  • Applikationen im Container starten

Für Inhouse-Schulungen ist das Thema „Docker for Enterprise Operations“ mit den Kapiteln Deploying services in UCP und DTR access control geeignet.

Für Professionals eignet sich auch eine Windows Server 2016/2019 Aufbau: Fortgeschrittene Themen für Administratoren (inkl. Docker-Container) Weiterbildung. In diesem Kurs werden u.a.

  • Erhöhte Sicherheit durch "Protected Users"-Gruppe
  • Erstellen und Konfigurieren von Containern
  • Einrichten und Verwalten einer domänenbasierten Zertifizierungsstelle
  • Zertifikate anfordern und einbinden
geschult.

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