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Schulung Red Hat OpenShift Lightspeed: KI-gestütztes Cluster-Management
Natürlichsprachliche Cluster-Verwaltung, KI-gestütztes Troubleshooting und intelligente Empfehlungen
Schulungsformen
Inhouse-/Firmenschulung
- 1 Tag - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Individualschulung
- 1 Tag - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Beschreibung
OpenShift Lightspeed ändert dieses Muster. Der KI-Assistent ist direkt in die OpenShift-Webkonsole integriert und beantwortet Fragen in natürlicher Sprache - mit Kontext aus dem aktuellen Cluster. Nicht generisches ChatGPT-Wissen, sondern OpenShift-spezifische Antworten, trainiert auf Red Hats Dokumentation und Expertise, angereichert mit Informationen aus der laufenden Cluster-Umgebung.
Aber Lightspeed ist kein Autopilot. Es halluziniert gelegentlich, es kennt nicht jede Custom-Konfiguration, und es ersetzt kein Verständnis der Grundlagen. Dieses Ein-Tages-Seminar zeigt beides: wie man Lightspeed produktiv nutzt - und wo man seinen Antworten nicht blind vertrauen sollte .
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Schulungsziel
Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit der Fähigkeit, OpenShift Lightspeed produktiv für Troubleshooting und Konfiguration einzusetzen, dem realistischen Verständnis der Grenzen und Halluzinationsrisiken, 15+ gelösten Cluster-Szenarien (mit und ohne Lightspeed-Unterstützung), einer Rollout-Empfehlung (LLM-Provider, RBAC, Team-Adoption) und der Kompetenz, Lightspeed-Antworten kritisch zu validieren - statt ihnen blind zu vertrauen.
Details
Inhalt
- Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
- Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
- Was ist Lightspeed? Generativer KI-Assistent in der OpenShift-Webkonsole, der natürlichsprachliche Fragen zu OpenShift beantwortet, Cluster-Ressourcen kontextbezogen analysiert und schrittweise Lösungsvorschläge liefert.
- Architektur: Lightspeed Operator auf dem Cluster, Verbindung zu einem LLM-Backend (Red Hat-gehostet, Self-Hosted oder Drittanbieter). Welche Daten werden an das LLM gesendet? Was bleibt im Cluster? Datenschutz-Implikationen für DSGVO-sensitive Umgebungen.
- LLM-Provider-Optionen: Red Hat-gehostet (Standard, einfachster Start), OpenAI/Azure OpenAI (Bring Your Own Key), Self-Hosted mit RHEL AI und InstructLab (volle Datenkontrolle, kein Cloud-Zugriff nötig), IBM watsonx. Entscheidungskriterien: Datenschutz, Latenz, Kosten, Antwortqualität.
- Installation: Lightspeed Operator über OperatorHub installieren, LLM-Provider konfigurieren, RBAC-Integration (wer darf Lightspeed nutzen?), Telemetrie und Feedback-Einstellungen.
- Praxis-Übung: Lightspeed Operator auf dem Seminar-Cluster installieren, LLM-Provider konfigurieren, erste Frage stellen: „Wie viele Nodes hat mein Cluster und welche Rolle haben sie?" - Antwort mit tatsächlichem Cluster-Zustand vergleichen.
- Natürlichsprachliches Troubleshooting: Fehlermeldung in Lightspeed einfügen -> Erklärung erhalten -> Lösungsschritte vorgeschlagen bekommen. Kontextübergabe: Cluster-Informationen (Pod-Status, Events, Logs) direkt aus der Konsole an Lightspeed teilen - so antwortet der Assistent nicht generisch, sondern auf Basis des realen Problems.
- Typische Troubleshooting-Szenarien: Pod startet nicht (ImagePullBackOff, CrashLoopBackOff, Pending - verschiedene Ursachen), Deployment skaliert nicht (Resource Quotas, Limit Ranges, Node-Kapazität), Route nicht erreichbar (Service-Selector, Ingress-Controller, Zertifikat), Persistent Volume Claim hängt im Pending-Status (StorageClass, Provisioner, Kapazität), Operator-Fehler (Subscription, InstallPlan, CatalogSource).
- Kontextbasierte Analyse: Lightspeed den betroffenen Pod, das Event-Log oder die YAML-Definition zeigen -> spezifischere Antwort als bei generischer Frage. Vergleich: Frage ohne Kontext vs. Frage mit geteilter Ressource -> dramatischer Qualitätsunterschied.
- Praxis-Übung: 5 vorbereitete Fehlerszenarien auf dem Seminar-Cluster lösen (absichtlich falsch konfigurierte Deployments): (1) ImagePullBackOff durch falsche Registry-URL. (2) CrashLoopBackOff durch fehlende ConfigMap. (3) Pending PVC durch falsche StorageClass. (4) Route-Fehler durch falschen Service-Selector. (5) Ressourcenmangel durch überschrittene Quota. Jedes Szenario: erst mit Lightspeed fragen, dann Antwort validieren, dann umsetzen.
- Konfigurationsfragen: „Wie konfiguriere ich eine NetworkPolicy, die nur Traffic von Namespace X erlaubt?", „Wie erstelle ich einen CronJob, der täglich um 3:00 läuft?", „Wie richte ich Horizontal Pod Autoscaling für mein Deployment ein?" - Lightspeed generiert YAML-Vorschläge, die direkt angewendet werden können.
- Best-Practice-Empfehlungen: „Welche Security Context Constraints sollte ich für dieses Deployment setzen?", „Wie implementiere ich Resource Requests und Limits richtig?", „Welche Monitoring-Strategie empfiehlt Red Hat für meinen Use Case?" - Lightspeed als On-Demand-Berater für Red-Hat-Best-Practices.
- Lernbeschleunigung: Lightspeed als Lern-Tool für neue Teammitglieder - statt Dokumentation wälzen: „Erkläre mir, was ein Operator in OpenShift macht und wie ich einen installiere" -> schrittweise Erklärung mit Kontext. Für Teams mit gemischten Erfahrungsstufen.
- Praxis-Übung: 5 Konfigurationsaufgaben mit Lightspeed lösen: (1) NetworkPolicy erstellen (Lightspeed generiert YAML -> anwenden -> testen). (2) HPA konfigurieren. (3) Ressourcen-Limits setzen nach Lightspeed-Empfehlung. (4) Service Account mit eingeschränkten Rechten erstellen. (5) CronJob für Log-Rotation einrichten. Für jede Aufgabe: Lightspeed-Vorschlag prüfen, ggf. anpassen, anwenden.
- Was Lightspeed nicht kann: Custom-Operatoren und proprietäre Applikationen (kennt die spezifische Logik nicht), Performance-Analyse mit quantitativen Daten (kein Zugriff auf Metriken/Prometheus), Multi-Cluster-Kontext (sieht nur den aktuellen Cluster), Ausführung von Aktionen (Lightspeed empfiehlt, führt aber nicht aus - der Mensch bleibt in der Kontrolle).
- Halluzinationsrisiken: Lightspeed kann plausibel klingende, aber falsche YAML-Syntax generieren, veraltete API-Versionen vorschlagen, nicht existierende Operatoren empfehlen oder Lösungsschritte für eine andere OpenShift-Version liefern. Grundregel: Lightspeed-Antworten immer validieren - nie blind anwenden, besonders bei sicherheitskritischen Änderungen.
- Verantwortungsvoller Einsatz: Lightspeed beschleunigt, ersetzt aber kein Verständnis. Entwickler und Admins, die Grundlagen nicht verstehen, können Lightspeed-Antworten nicht validieren -> gefährlich. Empfehlung: Lightspeed als Beschleuniger für kompetente Teams, nicht als Ersatz für Schulung.
- Datenschutz und Compliance: Welche Informationen werden an das LLM gesendet? Wie verhindert man, dass sensible Cluster-Daten (Secrets, Konfigurationen) an externe LLM-Provider gelangen? Self-Hosted-Option mit RHEL AI für regulierte Umgebungen.
- Praxis-Übung: Halluzinationstest: 5 Fragen stellen, bei denen Lightspeed typischerweise fehlt (veraltete API-Version, nicht existierender Operator, falsche Syntax für Custom Resource). Antworten kritisch prüfen, Fehler identifizieren, korrekten Lösungsweg dokumentieren.
Rollout im Unternehmen (20 Min):
- LLM-Provider-Entscheidung: Cloud-gehostet (schnellster Start, Datenschutz-Fragen) vs. Self-Hosted mit RHEL AI (volle Kontrolle, höherer Aufwand). Entscheidungsmatrix für regulierte vs. nicht-regulierte Umgebungen.
- RBAC-Integration: Wer darf Lightspeed nutzen? Alle Cluster-User oder nur Admins? Zugriff auf Lightspeed über OpenShift-Rollen steuern.
- Team-Adoption: Lightspeed als optionales Tool einführen (nicht erzwingen), Best Practices für Prompts dokumentieren (gute Fragen -> gute Antworten), Feedback-Loop etablieren (welche Antworten waren hilfreich, welche falsch?).
- Metriken: Lightspeed-Nutzung messen (Adoption, häufigste Fragen, Feedback-Qualität). ROI-Indikatoren: Reduktion der Troubleshooting-Zeit, weniger Eskalationen, schnelleres Onboarding neuer Teammitglieder.
- Phase 1 - Eigene Szenarien testen (20 Min): Teilnehmende formulieren 5 Fragen aus ihrem echten Arbeitsalltag (Troubleshooting, Konfiguration, Best Practices) und stellen sie Lightspeed. Antworten bewerten: hilfreich / teilweise hilfreich / falsch / halluziniert.
- Phase 2 - Peer-Review und Fazit (10 Min): Erfahrungen teilen: Welche Fragen beantwortet Lightspeed gut? Wo versagt es? Stresstest: „Lightspeed empfiehlt, einen Security Context auf Privileged zu setzen - folgst du dem Rat?" „Ein neuer Mitarbeiter nutzt nur noch Lightspeed statt Dokumentation - ist das ein Problem?"
Zielgruppe & Vorkenntnisse
- OpenShift-Administratoren: Die Lightspeed als KI-Assistenten für Troubleshooting, Konfiguration und tägliche Cluster-Verwaltung produktiv einsetzen.
- Platform Engineers und SREs: Die Incident Response beschleunigen und Wissenslücken bei komplexen Cluster-Problemen mit KI-Unterstützung schließen.
- OpenShift-Teams, die Lightspeed einführen: Die verstehen wollen, was Lightspeed kann, was es nicht kann und wie man es sicher im Unternehmen ausrollt.
- IT-Entscheider: Die den Mehrwert von Lightspeed für ihr OpenShift-Team bewerten - Produktivitätsgewinn, Skill-Gap-Überbrückung, Risiken.
Abgrenzung: Dieses Seminar behandelt OpenShift Lightspeed als KI-Assistenten für Cluster-Management - nicht OpenShift-Grundlagen (dafür: S3916, 2T / S4654, 4T), nicht OpenShift AI/MLOps (dafür: S5594, 2T),
Ihre Schulung
In Präsenz | Online |
|---|---|
| Lernmethode | |
Ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis | Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent. |
| Unterlagen | |
Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. | Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. |
| Arbeitsplatz | |
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| Lernumgebung | |
Neu aufgesetzte Remote-Systeme für jeden Kurs in Abstimmung mit dem Seminarleiter, sodass Sie über ein perfektes Setup für die Durchführung aller praktischen Übungen verfügen. | |
| Arbeitsmaterialien | |
Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its | |
| Teilnahmezertifikat | |
Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF. | |
Organisation
In Präsenz | Online | |
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| Teilnehmendenzahl | ||
min. 1, max. 8 Personen | ||
| Garantierte Durchführung * | ||
Ab 1 Teilnehmenden | ||
| Schulungszeiten | ||
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| Ort der Schulung | ||
GFU SchulungszentrumAm Grauen Stein 27 51105 Köln-Deutz oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden. Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen. | ||
| Räumlichkeiten | ||
Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur | Bequem aus dem Homeoffice von überall | |
| All-Inclusive | ||
Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch | Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu. | |
| Barrierefreiheit | ||
Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei | - | |
Kostenfreie Services
In Präsenz | Online |
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Buchungsmöglichkeiten
Online oder in Präsenz teilnehmen
Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Was bedeutet Offene Schulung und Inhouse Schulung?
Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.
Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.
Ist eine Inhouse Schulung die richtige Wahl?
Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.
Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.
Wer kümmert sich um die Technik bei Inhouse Schulungen?
Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.
Vorteile einer Inhouse Schulung
- Kompetente Seminarberatung
- Dozenten aus der Praxis
- Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
- Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
- Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
- Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
- Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
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