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Alle Red Hat Schulungen

Schulung RHCSA-Vorbereitung: Red Hat Certified System Administrator (EX200)

Alle Prüfungsziele systematisch erarbeiten bis zur performanzbasierten Mock-Prüfung

5 Tage / S6901
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Schulungsformen

Inhouse-/Firmenschulung

  • 5 Tage - anpassbar
  • Termin nach Wunsch
  • In Ihrem Hause oder bei der GFU
  • Preis nach Angebot

  • Lernumgebung in der Cloud
  • Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Präsenz Online Hybrid

Beschreibung

Die RHCSA-Zertifizierung ist der Goldstandard für Linux-Systemadministratoren. In diesem intensiven Vorbereitungskurs lernen Sie, die Kernaufgaben der Administration in RHEL-Umgebungen sicher zu beherrschen. Wir behandeln den gesamten Anforderungskatalog der EX200-Prüfung : Vom sicheren Umgang mit der Kommandozeile über das Management von Usern und Berechtigungen bis hin zur Konfiguration von Storage (LVM/Stratis) und Netzwerken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Automatisierung mittels Shell-Scripting , der Absicherung durch SELinux und dem Betrieb von Containern . Ziel ist es, die Teilnehmenden durch praxisnahe Szenarien und Test-Labs optimal auf die praktische Prüfung vorzubereiten.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle Red Hat Trainings.

Schulungsziel

Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit der sicheren Beherrschung aller EX200-Prüfungsziele (hands-on auf Live-System), einer absolvierten Mock-Prüfung mit individuellem Punktestand und Feedback, dem Verständnis des performanzbasierten Prüfungsformats und der Prüfungsreife - bei konsequenter Nachbereitung (1-2 Wochen eigene Übung) sollte die EX200-Prüfung bestanden werden.

Details

Inhalt

Tag 1: Grundlegende Systemadministration
1. Prüfungsformat und Strategie
  • Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
    • Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
  • EX200-Format: performanzbasiert, 2,5 Stunden, ~15-20 Aufgaben, Bestehensgrenze 70 %. Teilpunkte möglich.
  • Prüfungsstrategie: einfache Aufgaben zuerst, immer rebooten und Persistenz prüfen.
  • Ressourcen in der Prüfung: Man-Pages und eingebaute Hilfe. Kein Internet, keine eigenen Notizen.
2. Zugang zum System und Shell-Grundlagen
  • Lokaler und Remote-Login, Key-basierte SSH-Authentifizierung.
  • Shell-Produktivität: Completion, History, Redirects, Pipes, Variablen.
  • Man-Page-Recherche als Prüfungswerkzeug - unbekannte Befehle und Optionen finden.
  • Grundlegendes Shell-Scripting: Variablen, Verzweigungen, Schleifen, Exit Codes.
  • Praxis-Übung: 10 Shell-Aufgaben unter Zeitdruck.
3. Dateisystem: Navigation, Berechtigungen und ACLs
  • Dateisystem-Hierarchie und Konfigurationsdateien finden.
  • Standard-Berechtigungen: Lesen, Schreiben, Ausführen. Spezialberechtigungen: SUID, SGID, Sticky Bit. Default-Berechtigungen konfigurieren.
  • Erweiterte Zugriffskontrolllisten (ACLs): Berechtigungen für spezifische Benutzer und Gruppen über Standard-Schema hinaus. Default-ACLs auf Verzeichnisse.
  • Dateien nach Kriterien suchen (Name, Größe, Besitzer, Berechtigungen) und verarbeiten.
  • Archivierung und Komprimierung mit ACL-Erhalt.
  • Praxis-Übung: 10 Aufgaben: Spezialberechtigungen, ACLs, Dateisuche, Archivierung.
Tag 2: Benutzer, Storage und Netzwerk
4. Benutzer- und Gruppenverwaltung
  • Benutzer erstellen mit spezifischen Anforderungen (UID, Primärgruppe, Home-Verzeichnis, Shell, Ablaufdatum).
  • Password-Aging-Richtlinien konfigurieren (Mindest-/Maximalpasswortalter, Warnfrist, Sperrfrist).
  • Gruppen verwalten: primäre und supplementäre Gruppenzugehörigkeit.
  • Sudo-Berechtigungen für Benutzer und Gruppen konfigurieren.
  • Praxis-Übung: 8 Aufgaben: Benutzer mit verschiedenen Anforderungen, Sudo-Regeln, Sperren/Entsperren.
5. Storage: Partitionen, LVM und Dateisysteme
  • Partitionen erstellen (MBR und GPT).
  • Logical Volume Manager: Physical Volumes, Volume Groups, Logical Volumes erstellen und vergrößern. Prüfungsfalle: XFS kann nicht verkleinert werden.
  • Dateisysteme formatieren (XFS, ext4), mounten und persistent in der Systemkonfiguration eintragen (UUID statt Device-Name).
  • Swap-Speicher erstellen und aktivieren (Partition oder Datei).
  • Praxis-Übung: 6 Aufgaben: LVM aufsetzen, formatieren, persistent mounten, live vergrößern, Swap hinzufügen, Reboot -> Prüfen.
6. Netzwerk-Konfiguration
  • Statische IP-Adresse, Gateway und DNS konfigurieren (NetworkManager).
  • Hostname setzen und DNS-Auflösung konfigurieren.
  • Firewall: Zonen, Services und Ports freigeben, permanente vs. temporäre Regeln.
  • Praxis-Übung: 5 Aufgaben: IP-Konfiguration, Hostname, DNS, Firewall-Regeln, Reboot -> Prüfen.
Tag 3: Services, Scheduling und SELinux
7. Systemd und Service-Management
  • Dienste starten, stoppen, aktivieren, deaktivieren, maskieren, Status prüfen.
  • System-Targets (Runlevels): Textmodus, grafischer Modus, Rescue-Modus. Default-Target setzen.
  • Root-Passwort zurücksetzen über den Boot-Prozess (GRUB-Unterbrechung, Notfallzugriff, SELinux-Relabel).
  • System-Journal abfragen (nach Service, Priorität, Zeitraum) und persistentes Logging konfigurieren.
  • Praxis-Übung: 6 Aufgaben: Dienst aktivieren, Default-Target ändern, Root-Passwort zurücksetzen, Journal-Queries.
8. Zeitgesteuerte Aufgaben und Prozessverwaltung
  • Cron-Jobs erstellen und verwalten (Benutzer- und systemweite Jobs, Zugriffskontrolle).
  • Systemd-Timer als moderne Cron-Alternative.
  • Prozesse anzeigen, priorisieren und beenden (Signale: sauber beenden vs. sofort beenden vs. Konfiguration neu laden).
  • Praxis-Übung: 4 Aufgaben: Cron-Job, Systemd-Timer, Prozesspriorität, Prozess-Troubleshooting.
9. SELinux
  • Modi: Enforcing, Permissive, Disabled - temporär und persistent umschalten. Prüfungsregel: SELinux muss am Ende auf Enforcing stehen.
  • Dateikontexte setzen und wiederherstellen (persistent vs. temporär). Typisches Szenario: Webserver mit alternativem Dokumentenverzeichnis.
  • Booleans abfragen und persistent setzen (z.B. Netzwerkzugriff für einen Dienst erlauben).
  • Custom-Ports für Dienste in SELinux freigeben.
  • SELinux-Fehlermeldungen im Audit-Log lesen und Lösung ableiten (Kontext falsch? Boolean fehlt? Port nicht erlaubt?).
  • Praxis-Übung: 6 Aufgaben: Enforcing setzen, Dateikontext, Boolean, Custom-Port, Troubleshooting.
Tag 4: NFS, AutoFS, Container und Netzwerkdienste
10. NFS und AutoFS
  • NFS-Shares als Client mounten - manuell und persistent.
  • AutoFS: automatisches Mounten bei Zugriff, Direct und Indirect Maps. Typisches Szenario: Home-Verzeichnisse von einem NFS-Server automatisch einbinden.
  • Praxis-Übung: 4 Aufgaben: NFS persistent mounten, AutoFS Indirect+Direct, Reboot -> Prüfen.
11. Container mit Podman
  • Container-Images suchen, herunterladen und als Container starten (rootless).
  • Konfiguration: Port-Mapping, Volume-Mounts, Umgebungsvariablen.
  • Container als Systemd-Service einrichten (automatischer Start beim Boot, auch nach Logout des Benutzers).
  • Container-Registries konfigurieren und authentifizieren.
  • Praxis-Übung: 5 Aufgaben: Container starten, Port+Volume konfigurieren, als Systemd-User-Service einrichten, Reboot -> Container läuft.
12. Netzwerkdienste und weiteres Storage
  • Zeitsynchronisierung konfigurieren (NTP-Server setzen, Status prüfen).
  • Webserver installieren, starten, enablen, Firewall öffnen, alternatives Dokumentenverzeichnis mit SELinux-Kontext.
  • Stratis: vereinfachtes Storage-Management mit Thin Provisioning (Pool erstellen, Dateisystem erstellen, mounten).
  • Praxis-Übung: 4 Aufgaben: Zeitsynchronisierung, Webserver mit SELinux+Firewall, Stratis-Pool.
Tag 5: Wiederholung und Mock-Prüfung
13. Wiederholung und Lücken schließen (2 Stunden)
  • Schnelldurchlauf aller Prüfungsbereiche. Schwachstellen identifizieren -> gezielt nacharbeiten.
  • Prüfungstipps: Persistenz immer per Reboot prüfen, SELinux am Ende auf Enforcing, Man-Pages als Rettungsanker, max. 8 Minuten pro Aufgabe, schwierige Aufgaben überspringen und am Ende lösen.
14. Mock-Prüfung unter Prüfungsbedingungen (2,5 Stunden)
  • 20 Aufgaben auf frisch installiertem RHEL-9-System. Keine Hilfe, kein Internet, keine Notizen - nur Man-Pages. 2,5 Stunden Zeitlimit.
  • Aufgabenspektrum: Benutzerverwaltung, ACLs, LVM, Dateisysteme, NFS/AutoFS, SELinux, Firewall, Systemd-Services, Container, Cron/Timer, Netzwerk, Root-Passwort-Reset, Scripting.
15. Auswertung und individuelles Feedback (1,5 Stunden)
  • Gemeinsame Auflösung: optimale Lösungswege, häufige Fehler, alternative Ansätze.
  • Individuelles Feedback: Punktestand, Stärken, Schwächen, persönlicher Lernplan.
  • Nächste Schritte: Prüfungsanmeldung, Prüfungsoptionen (Testcenter vs. Remote), Übungsumgebungen (Red Hat Developer Subscription - kostenlos).

  • Linux-Administratoren: Die ihre RHEL-Kenntnisse zertifizieren und damit Karrierechancen und Marktwert steigern.
  • Absolventen von RHEL-Grundkursen: Die nach „RHEL 9 Administration Basics" (S3514, 5T) den Zertifizierungspfad einschlagen.
  • LPIC-zertifizierte Administratoren: Die von der distributionsneutralen LPIC-Zertifizierung auf die Red-Hat-spezifische RHCSA umsteigen.
  • Quereinsteiger und Karrierewechsler: Die mit RHCSA den Einstieg in Linux-Administrationsrollen absichern.
Voraussetzungen: Linux-Grundkenntnisse (Shell-Navigation, Dateisystem, Benutzerkonzept, Paketverwaltung). Idealerweise Besuch von „RHEL 9 Administration Basics" (S3514, 5T) oder LPIC-1 (S2559/S2560) oder vergleichbare Praxiserfahrung.


In Präsenz

Online
Lernmethode

Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC.

Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent.

Unterlagen

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Arbeitsmaterialien

Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its

Teilnahmezertifikat

Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF.


In Präsenz

Online
Teilnehmendenzahl

min. 1, max. 8 Personen

Garantierte Durchführung *

Ab 1 Teilnehmenden

Schulungszeiten
5 Tage, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort der Schulung
GFU Schulungszentrum oder Virtual Classroom
GFU Schulungszentrum
Am Grauen Stein 27
51105 Köln-Deutz

oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden.

Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen.

Räumlichkeiten

Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur

Bequem aus dem Homeoffice von überall

All-Inclusive

Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch

Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu.
Barrierefreiheit

Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei

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In Präsenz

Online
  • Eigener Shuttle-Service
  • Reservierte Parkplätze
  • Hotelreservierung
  • Technik-Sofort-Support

Buchungsmöglichkeiten

Online oder in Präsenz teilnehmen

Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.

Inhouse-/Firmenschulung
  • Lernumgebung in der Cloud
  • Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Präsenz Online Hybrid

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FAQ für Inhouse Schulungen

Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.

Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.

Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.

Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.

Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.

  • Kompetente Seminarberatung
  • Dozenten aus der Praxis
  • Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
  • Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
  • Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
  • Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
  • Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
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