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Schulung LabVIEW für Prüfstandsentwicklung und Test Engineering

 Prüfstandsarchitektur, Ablaufsteuerung, Datenerfassung

3 Tage / S6875
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  • Learning & Networking in einem. Garantierte Durchführung ab 1 Teilnehmenden.
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Beschreibung

Prüfstände sind das Rückgrat der DACH-Industrie: Motoren werden auf Leistungsprüfständen validiert, Batterien auf Zyklenprüfständen qualifiziert, Hydraulikkomponenten auf Druckprüfständen getestet, medizinische Geräte auf Funktionsprüfständen verifiziert, elektronische Steuergeräte auf HIL-Prüfständen simuliert. Und ein großer Teil dieser Prüfstände läuft mit LabVIEW.
Aber die typische LabVIEW-Prüfstandssoftware entsteht organisch: ein Ingenieur baut einen Prototyp, der funktioniert, dann kommt die nächste Messung dazu, dann eine Regelung, dann ein Report - und nach 3 Jahren ist das VI so groß, dass niemand es mehr versteht. Die Messung läuft in derselben Schleife wie die UI, die Regelung hängt per Flat Sequence am Ende, der Report wird manuell erstellt, und wenn das Thermocouple-Signal ausfällt, bemerkt es niemand, bis der Prüfling beschädigt ist.
Dieses Seminar zeigt, wie es richtig geht: eine saubere Architektur, die Datenerfassung, Regelung, UI und Ablaufsteuerung in parallele Loops trennt, ein Alarmierungssystem, das Grenzwertüberschreitungen sofort erkennt, TDMS-Datenspeicherung für nachträgliche Analyse, und automatische Prüfprotokolle, die normkonform sind - ohne manuelle Nacharbeit.


Für alle, die tiefer eintauchen möchten: Schauen Sie sich unser gesamtes Labview Training Portfolio an.

Schulungsziel

Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit einer vollständigen Prüfstandsapplikation (QMH-Architektur, 4-Kanal-DAQ, PID-Regelung, State-Machine-Ablaufsteuerung, Grenzwertüberwachung mit Alarmierung, TDMS-Logging, automatisches Word/PDF-Prüfprotokoll, Audit-Trail), dem Verständnis von Prüfstandsarchitekturen (QMH, Producer/Consumer, parallele Loops), der Fähigkeit, normkonforme Messsysteme zu bauen (ISO 17025, GMP, IATF 16949) und einem angepassten Prüfprofil für das eigene Szenario.

Details

Inhalt

Tag 1: Prüfstandsarchitektur und Datenerfassung
1. Prüfstandsarchitektur: Das richtige Muster wählen
  • Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
    • Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
  • Warum Architektur entscheidend ist: Prüfstände sind inhärent parallel - Datenerfassung (kontinuierlich), Regelung (zeitkritisch), Ablaufsteuerung (sequentiell), UI (event-driven), Logging (asynchron) laufen gleichzeitig. Ein Single-Loop-Design ist immer falsch.
  • Queued Message Handler (QMH): Standard-Architektur für mittlere Komplexität. Message-Queue verbindet Event-Handling-Loop (UI-Events, Timer) mit Consumer-Loop (Aktionen ausführen). Nachrichten als Enum + Variant-Daten. Erweiterbar durch zusätzliche parallele Loops.
  • Producer/Consumer mit mehreren Loops: Separation of Concerns - Loop 1 (DAQ: Daten erfassen, Abtastrate halten), Loop 2 (Processing: Grenzwerte prüfen, Alarme auslösen), Loop 3 (Regelung: PID berechnen, Stellgröße ausgeben), Loop 4 (UI: Anzeige aktualisieren, Bedienerinteraktion), Loop 5 (Logging: TDMS schreiben). Kommunikation über Queues und Notifier.
  • Actor Framework und DQMH als Optionen für komplexe Prüfstände (>10 Module, mehrere Prüflinge gleichzeitig, verteilte Systeme). Entscheidungshilfe: QMH für 80 % der Prüfstände ausreichend.
  • Praxis-Übung: Prüfstands-Grundgerüst aufbauen: QMH mit 3 parallelen Loops (DAQ, UI, Logging). Message-Queue konfigurieren, Nachrichten definieren (Initialize, Start, Stop, Shutdown, Error), Grundgerüst starten und Nachrichtenfluss verifizieren.
2. Datenerfassung mit NI-DAQmx
  • NI-DAQmx im Prüfstandskontext: Analog Input (Spannung, Strom, Temperatur via Thermocouple/RTD/Thermistor), Analog Output (Stellgrößen, Sollwerte), Digital I/O (Ventile, Relais, Status-Signale), Counter/Timer (Drehzahl, Frequenz, Encoder).
  • Task-Konfiguration: Kanäle, Abtastrate, Puffergröße, Trigger, Timing (Finite vs. Continuous). Hardware-Timing vs. Software-Timing - warum Hardware-Timing für Prüfstände Pflicht ist.
  • Signalkonditionierung: Anti-Aliasing (Nyquist-Theorem anwenden), Filterkonfiguration (Lowpass, Bandpass), Sensorkorrektur (Offset, Gain, Linearisierung), Kalibrierungsfaktoren anwenden.
  • Continuous Acquisition: DAQ-Loop läuft unabhängig mit fester Abtastrate, übergibt Daten per Queue an Processing-Loop. Callback-basiert vs. Polling-basiert. Buffer Underflow/Overflow erkennen und behandeln.
  • VISA/SCPI für externe Instrumente: Multimeter, Oszilloskope, Signalgeneratoren, Netzteile über GPIB, USB-TMC, LAN/LXI ansteuern. SCPI-Befehle senden, Messwerte lesen, Instrumenten-Abstraktion per SubVI-Bibliothek.
  • Praxis-Übung: DAQ-Task konfigurieren: 4 Analog-Input-Kanäle (simuliert oder real), Continuous Acquisition mit 1 kHz, Daten per Queue an Processing-Loop übergeben. VISA-Instrument (simuliert) per SCPI initialisieren und Messwert abfragen. Echtzeit-Anzeige auf Waveform Chart.
3. Echtzeit-Visualisierung und Alarmüberwachung
  • UI-Design für Prüfstände: Operator-Perspektive (große Anzeigen, klare Farben, Alarm-Status sofort sichtbar), Ingenieur-Perspektive (Detail-Ansichten, Konfiguration, Debug). Tab-basiertes Layout: Übersicht / Messwerte / Konfiguration / Alarm-Log.
  • Waveform Chart vs. Waveform Graph vs. XY Graph: Chart (Rolling Display, ideal für kontinuierliche Überwachung), Graph (gesamter Datensatz, ideal für Nachbetrachtung), XY Graph (Kennlinien, Hysterese-Kurven).
  • Grenzwertüberwachung und Alarmierung: Für jeden Messkanal: oberer Warnwert, oberer Alarmwert, unterer Warnwert, unterer Alarmwert. Bei Warnung: Anzeige gelb, Log-Eintrag. Bei Alarm: Anzeige rot, akustisches Signal, optionale Notabschaltung (Safety Interlock).
  • Alarm-Log: Zeitstempel, Kanal, Wert, Grenzwert, Schwere (Warnung/Alarm) - als scrollbare Tabelle in der UI und als File-Log für Nachvollziehbarkeit.
  • Safety Interlocks: Bei kritischem Alarm (z.B. Temperatur > 150 °C): automatischer Stopp der Prüfung, Stellgrößen auf sichere Werte fahren, Bediener informieren. Implementierung: separater High-Priority-Loop für Safety (nicht vom UI-Loop abhängig).
  • Praxis-Übung: UI für den Prüfstand aufbauen: 4-Kanal-Waveform-Chart, numerische Anzeigen, Alarm-LEDs (grün/gelb/rot), Alarm-Log-Tabelle. Grenzwertüberwachung implementieren: Grenzwerte konfigurierbar, bei Überschreitung -> Alarm-LED rot + Log-Eintrag + akustisches Signal. Safety Interlock: bei Kanal-3-Alarm -> DAQ-Output auf 0 setzen.
Tag 2: Regelung, Ablaufsteuerung und Datenspeicherung
4. PID-Regelung für Prüfstands-Sollwerte
  • Warum Regelung im Prüfstand? Prüfstände müssen Sollwerte einregeln - Temperatur halten, Drehzahl fahren, Druck stabilisieren, Last aufbringen. Ohne Regelung: Sollwert vorgeben und hoffen. Mit PID: Sollwert regeln und garantieren.
  • PID-Regler in LabVIEW: PID.vi aus der PID and Fuzzy Logic Toolkit. Eingänge: Setpoint (Sollwert), Process Variable (Istwert aus DAQ), PID Gains (Kp, Ki, Kd). Ausgang: Output (Stellgröße -> Analog Output oder Instrumenten-Befehl). Anti-Windup für Integral-Begrenzung.
  • Regelungs-Loop als separater zeitkritischer Loop: Feste Zykluszeit (z.B. 10 ms), höhere Priorität als UI-Loop, Istwert aus DAQ-Loop per Shared Variable oder Queue, Stellgröße an DAQ-Output oder Instrument.
  • Tuning: Ziegler-Nichols-Methode, manuelles Tuning (Kp erhöhen bis Schwingung, Ki hinzufügen, Kd für Dämpfung). LabVIEW PID Autotuning VI.
  • Rampengenerator: Sollwert nicht sprunghaft, sondern als Rampe vorgeben (z.B. Temperatur von 20 °C auf 80 °C in 10 Minuten). Profil-basierte Sollwert-Vorgabe: Tabelle mit Zeit-Sollwert-Paaren (Prüfprofil).
  • Praxis-Übung: PID-Regelung für einen simulierten Temperaturprozess implementieren: Sollwert-Rampe (20->80->120->80->20 °C in 5 Stufen), PID-Regler mit Autotuning, Regelgröße und Stellgröße auf Chart anzeigen. Alarm bei Regelabweichung > 5 °C.
5. Ablaufsteuerung: Prüfsequenzen programmieren
  • State Machine für Prüfabläufe: Zustände als Prüfphasen (Idle, Initialize, Warmup, Test Phase 1, Test Phase 2, ..., Cooldown, Report, Shutdown). Übergänge durch Bedingungen (Phase fertig, Sollwert erreicht, Alarm, Benutzer-Abbruch).
  • Prüfprofil-basierte Ablaufsteuerung: Prüfablauf als Konfigurationsdatei (CSV, INI, XML): Phase-Name, Sollwert, Dauer, Grenzwerte, Messkanäle. State Machine liest die nächste Phase aus der Datei -> konfigurierbare Prüfabläufe ohne Code-Änderung.
  • Timing: Phasen mit definierten Haltezeiten (z.B. „10 Minuten bei 80 °C halten"), Wartezeiten (z.B. „Warten bis Temperatur stabil ±2 °C für 60 Sekunden"), Timeouts (z.B. „Wenn Temperatur nach 5 Minuten nicht erreicht -> Abbruch").
  • Benutzer-Interaktion während des Prüfablaufs: Start/Stopp/Pause, manueller Skip einer Phase, Notaus (Emergency Stop -> Safety Interlock), Parameternachführung (Sollwert während Prüfung ändern - mit Bestätigung).
  • Abbruch und Fehlerbehandlung: Bei Instrumenten-Fehler oder Alarm -> geordneter Abbruch (Cleanup-Phase durchlaufen, Stellgrößen auf sichere Werte, Teilprotokoll speichern).
  • Praxis-Übung: State Machine mit 6 Phasen bauen: Idle -> Initialize (Instrumente verbinden) -> Warmup (Rampe auf 80 °C, warten bis stabil) -> Test (10 Minuten bei 80 °C, alle 10 Sekunden messen) -> Cooldown (Rampe auf 20 °C) -> Report. Prüfprofil aus CSV laden (3 Varianten vorbereitet). Benutzer-Pause und Abbruch implementieren.
6. Datenspeicherung und Offline-Analyse
  • TDMS als Prüfstands-Datenformat: Technical Data Management Streaming - NIs binäres High-Performance-Format. Hierarchie: File -> Groups -> Channels. Properties für Metadaten (Prüfer, Datum, DUT-Seriennummer, Prüfplatz). Streaming-fähig (Daten während der Prüfung schreiben, nicht erst am Ende).
  • TDMS Best Practices: Ein File pro Prüflauf, Groups für Phasen oder Messgruppen, Channel-Namen = Kanalbezeichnungen. Properties für Konfiguration (Abtastrate, Einheit, Sensor-Typ). TDMS File Viewer für schnelle Inspektion.
  • NI DIAdem für Offline-Analyse: Datensichtung (VIEW), Analyse (ANALYSIS: Statistik, FFT, Filtern), Visualisierung (REPORT: Templates für Prüfberichte), Automatisierung (SCRIPT: VBScript für Batch-Verarbeitung). DataFinder für Suche über Tausende TDMS-Dateien.
  • Alternative Formate: CSV (universell, aber langsam und groß), HDF5 (Python-kompatibel), SQL-Datenbank (für Langzeitarchivierung und Auswertung über Prüflinge hinweg). TDMS-to-CSV und TDMS-to-HDF5 Konvertierung.
  • Praxis-Übung: TDMS-Logging in die Prüfstandsapplikation integrieren: Während der Prüfung alle Kanäle + Reglerstellgröße + Alarm-Status kontinuierlich in TDMS schreiben. Properties setzen (Prüfer, DUT-ID, Prüfprofil-Name). Nach der Prüfung: TDMS-File in DIAdem öffnen (oder TDMS File Viewer), Daten visualisieren, Statistik berechnen.
Tag 3: Prüfprotokolle, Normkonformität und Praxisprojekt
7. Prüfprotokolle automatisch generieren
  • Anforderungen an Prüfprotokolle: Eindeutige Identifikation (DUT-Seriennummer, Prüfplan-ID, Prüfer, Datum/Uhrzeit), Prüfergebnisse (Messwerte, Grenzwerte, Pass/Fail pro Prüfpunkt), Diagramme (Temperaturverlauf, Kennlinien), Zusammenfassung (Gesamtergebnis, Bemerkungen), Unterschrift (digital oder physisch).
  • Word-Report aus LabVIEW: Microsoft Office Automation (ActiveX/COM) - Word-Vorlage mit Platzhaltern (Bookmarks) -> LabVIEW füllt Platzhalter mit Daten -> Tabellen mit Messwerten -> Diagramme als Bilder einfügen -> als PDF speichern. Vorteil: Vorlage vom Qualitätsmanagement pflegbar (kein LabVIEW nötig).
  • HTML-Report als Alternative: HTML-Template mit CSS -> LabVIEW füllt per String-Manipulation oder XSLT -> Browser-basierte Anzeige, PDF-Export über Browser-Print. Vorteil: plattformunabhängig, kein Office nötig.
  • Diagramme im Report: LabVIEW-Chart/Graph als Bild exportieren (Invoke Node -> Export Image), in Word/HTML einfügen. Oder: Daten aus TDMS lesen und mit DIAdem REPORT Template rendern.
  • Report-Workflow: Prüfung beendet -> State Machine wechselt in Report-Phase -> Daten aus TDMS lesen -> Word-Template befüllen -> PDF generieren -> in Archiv-Ordner speichern (Ordnerstruktur: Jahr/Monat/Prüfling-ID) -> optional: per E-Mail an Qualitätsmanagement.
  • Praxis-Übung: Word-Prüfprotokoll-Template erstellen (mit Bookmarks für DUT-ID, Datum, Prüfer, Ergebnis-Tabelle, Diagramm, Gesamtergebnis). LabVIEW-VI bauen, das TDMS-Daten liest, Template befüllt, Diagramm als Bild einfügt und als PDF speichert. Automatisch in Report-Phase der State Machine integrieren.
8. Normkonformität und Qualitätsanforderungen
  • ISO 17025 (Prüf- und Kalibrierlaboratorien): Anforderungen an Messsysteme: Kalibrierung, Rückführbarkeit, Messunsicherheit. LabVIEW-Umsetzung: Kalibrierungsfaktoren als Konfigurationsdatei (nicht hartcodiert), Kalibrierintervall-Tracking, Audit-Trail (wer hat wann welche Konfiguration geändert).
  • GMP/GLP (Pharma, Medizintechnik): Datenintegrität (ALCOA+: Attributable, Legible, Contemporaneous, Original, Accurate), Audit Trail, elektronische Unterschriften, 21 CFR Part 11. LabVIEW-Umsetzung: Benutzermanagement, Zugriffsschutz auf Konfiguration, Änderungsprotokoll in Log-Datei.
  • IATF 16949 (Automotive): Statistical Process Control (SPC), Measurement System Analysis (MSA), Prüfplanverwaltung. LabVIEW-Umsetzung: Cpk-Berechnung aus Messdaten, R&R-Studie-Support, Testergebnis-Export für SPC-Software.
  • Audit Trail in LabVIEW: Jede Konfigurationsänderung (Grenzwerte, Kalibrierungsfaktoren, Prüfprofile) protokollieren - Timestamp, Benutzer, alter Wert, neuer Wert. Unveränderbar in Log-Datei oder Datenbank speichern.
  • Praxis-Übung: Audit-Trail-Modul implementieren: Bei Grenzwertänderung -> Eintrag in Audit-Log (Timestamp, User, Parameter, alter Wert, neuer Wert). Kalibrierungsfaktoren als externe Konfigurationsdatei mit Änderungsschutz (Benutzerberechtigung). Benutzermanagement: Login, Rollenkonzept (Bediener/Ingenieur/Admin).
9. Praxis-Workshop: „Unser Prüfstand"
Phase 1 - Anforderungen und Architektur (15 Min):
  • Prüfstandsszenario aus eigener Organisation wählen (oder vorgegebenes Szenario: Temperaturwechselprüfung mit 4 Messkanälen, PID-Regelung, 5-Phasen-Profil, Grenzwertüberwachung und Prüfprotokoll).
  • Architektur skizzieren: Welche parallelen Loops? Welche Kommunikation? Welche Hardware?
Phase 2 - Implementierung vervollständigen (40 Min):
  • Die im Seminar gebaute Prüfstandsapplikation für das eigene Szenario anpassen: Messkanäle, Prüfprofil (CSV), Grenzwerte, PID-Parameter, Report-Template.
  • End-to-End-Durchlauf: Initialize -> Prüfprofil laden -> Prüfung durchführen (mit simulierten Signalen) -> TDMS speichern -> Prüfprotokoll generieren -> Ergebnis-PDF inspizieren.
Phase 3 - Peer-Review und Stresstest (20 Min):
  • Prüfstandsapplikation vorstellen. Feedback: Ist die Architektur sauber getrennt (DAQ/Regelung/UI/Logging)? Was passiert bei Sensorfehler? Ist der Report normkonform?
  • Stresstest: „Thermocouple bricht während der Prüfung - was passiert?" „Bediener drückt Notaus während Phase 3 - sind die bisherigen Daten gespeichert?" „Auditor fragt: Wer hat den Grenzwert letzte Woche geändert?"

  • Prüfstandsingenieure und Testingenieure: Die Prüfstände für Validierung, Qualifizierung oder End-of-Line-Tests mit LabVIEW entwickeln oder modernisieren.
  • LabVIEW-Entwickler in Mess- und Prüftechnik: Die über die Grundlagen hinaus anwendungsorientierte Architekturkompetenz für Prüfstandssoftware aufbauen.
  • Messtechniker und Versuchsingenieure: Die Prüfabläufe automatisieren, Messdaten erfassen, Grenzwerte überwachen und Prüfprotokolle generieren.
  • Qualitätsverantwortliche und Laborleiter: Die normkonforme Messsysteme (ISO 17025, GMP, IATF 16949) mit LabVIEW realisieren.
Voraussetzungen: Solide LabVIEW-Kenntnisse (SubVIs, Schleifen, Event Structures, Cluster, Error Handling). Idealerweise Besuch von „LabVIEW Grundlagen" (S2495, 3T) und „LabVIEW Aufbau: Design Patterns" (geplant, 3T) oder vergleichbare Praxiserfahrung. Grundverständnis von Messtechnik (Signale, Sensoren, Abtastung).


In Präsenz

Online
Lernmethode

Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC.

Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent.

Unterlagen

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Arbeitsmaterialien

DIN A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its

Teilnahmezertifikat

Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF.


In Präsenz

Online
Teilnehmendenzahl

min. 1, max. 8 Personen

Garantierte Durchführung

Ab 1 Teilnehmenden*

Schulungszeiten
3 Tage, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort der Schulung
GFU Schulungszentrum oder Virtual Classroom
GFU Schulungszentrum
Am Grauen Stein 27
51105 Köln-Deutz

oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden.

Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen.

Räumlichkeiten

Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur

Bequem aus dem Homeoffice von überall

Preisvorteil

Dritter Mitarbeitende nimmt kostenfrei teil.
(Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.)

Eventuell anfallende Prüfungskosten für den dritten Teilnehmenden werden zusätzlich berechnet.

Hinweis: Um den Erfolg der Schulung zu gewährleisten, sollte auch der dritte Teilnehmende die erwarteten Vorkenntnisse mitbringen.

KOMPASS — Förderung für Solo-Selbstständige

Solo-Selbstständige können für dieses Seminar eine Förderung via KOMPASS beantragen.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

All-Inclusive

Gebäck, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch

Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu.

Barrierefreiheit

Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei

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Rechnungsstellung

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Weiterbildung LabVIEW für Prüfstandsentwicklung und Test Engineering

TerminOrtPreis
03.08.-05.08.2026
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.030,00
Köln / Online 2.030,00 Buchen Vormerken
12.10.-14.10.2026
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.030,00
Köln / Online 2.030,00 Buchen Vormerken
14.12.-16.12.2026
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.030,00
Köln / Online 2.030,00 Buchen Vormerken
2027
19.04.-21.04.2027
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.030,00
Köln / Online 2.030,00 Buchen Vormerken
21.06.-23.06.2027
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.030,00
Köln / Online 2.030,00 Buchen Vormerken
  • Buchen ohne Risiko
  • Keine Vorkasse
  • Kostenfreies Storno bis zum Vortag des Seminars
  • Rechnung nach erfolgreichem Seminar
  • All-Inclusive-Preis
  • Garantierter Termin und Veranstaltungsort
  • Preise pro Person zzgl. Mehrwertsteuer
  • Dritter Mitarbeitende kostenfrei (Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.)
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  • Die technische Vorbereitung wird von den GFU-Technikern vorgenommen
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  • 12. Okt. - 14. Okt. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
  • 14. Dez. - 16. Dez. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
  • 19. Apr. - 21. Apr. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
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  • Auch als Inhouse-Schulung, bundesweit mit Termin nach Wunsch und individuellen Inhalten
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