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Schulung Prompt Engineering für Softwareentwickler
Sprachmodelle als Werkzeug für Codegenerierung und Qualitätssicherung
Schulungsformen
Inhouse-/Firmenschulung
- 2 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Individualschulung
- 2 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Beschreibung
Beachten Sie auch unsere weiteren KI Trainings.
Schulungsziel
Nach Abschluss können die Teilnehmer Prompts gezielt formulieren, um Sprachmodelle für typische Entwicklungsaufgaben wie Codegenerierung, Debugging, Refactoring und Dokumentation einzusetzen. Sie beherrschen fortgeschrittene Techniken wie Few-Shot-Prompting, Rollenkonzepte, strukturierte Ausgaben und Prompt-Verkettung und können diese in ihrem Entwicklungsalltag anwenden.
Details
Inhalt
- Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
- Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
- 1. Grundlagen des Prompt Engineering für die Softwareentwicklung
- Verstehen, wie Prompt Engineering als Schnittstelle zwischen natürlicher Sprache und Sprachmodellen funktioniert und warum die Qualität der Eingabe direkt die Brauchbarkeit des generierten Codes bestimmt
- Die Besonderheiten des Promptings für Entwicklungsaufgaben kennenlernen, bei denen syntaktische Korrektheit, logische Konsistenz und Einhaltung von Best Practices entscheidend sind
- Die Anatomie eines effektiven Prompts verstehen mit den Elementen Rolle, Aufgabe, Kontext, Einschränkungen und Ausgabeformat sowie deren Zusammenspiel bei technischen Anfragen
- 2. Codegenerierung durch strukturierte Prompts
- Prompts für die Codeerstellung formulieren, die Programmiersprache, Framework, Stil und funktionale Anforderungen klar spezifizieren und dadurch sofort verwendbaren Code liefern
- Few-Shot-Prompting anwenden, bei dem Beispiele von Eingaben und gewünschten Ausgaben dem Modell das erwartete Muster vermitteln und die Konsistenz der Ergebnisse erhöhen
- Komplexe Implementierungen in kleinere Teilaufgaben zerlegen und durch iteratives Prompting schrittweise aufbauen, anstatt alles in einer einzigen Anfrage zu verlangen
- 3. Debugging und Fehleranalyse mit LLM-Unterstützung
- Fehlerbehafteten Code zusammen mit Fehlermeldungen und erwartetem Verhalten präsentieren, damit das Modell die Ursache identifizieren und Korrekturen vorschlagen kann
- Das Modell in die Rolle eines Code Reviewers versetzen, der systematisch nach Bugs, Anti-Patterns und potenziellen Problemen sucht und jeden Codeabschnitt kritisch kommentiert
- Testfälle generieren lassen, die Randfälle, ungültige Eingaben und Grenzwerte abdecken, um die Robustheit des Codes zu prüfen und verborgene Fehler aufzudecken
- 4. Refactoring und Codeoptimierung
- Prompts für Refactoring formulieren, die Lesbarkeit, Wartbarkeit oder Performance als Ziel vorgeben und das Modell anweisen, konkrete Verbesserungen mit Begründung vorzuschlagen
- Bestehenden Code in idiomatischere Konstrukte überführen lassen, etwa von imperativen Schleifen zu funktionalen Methoden oder von Callback-Strukturen zu async/await
- Architekturelle Verbesserungen anstoßen, bei denen das Modell Vorschläge für bessere Strukturierung, Entkopplung oder Anwendung von Design Patterns liefert
- 5. Dokumentation und Erklärung generieren
- Inline-Kommentare, Docstrings und API-Dokumentation automatisch erstellen lassen, indem das Modell den Code analysiert und verständliche Beschreibungen ergänzt
- Unbekannten oder komplexen Code erklären lassen, um dessen Funktionsweise zu verstehen, etwa bei der Einarbeitung in fremde Codebasen oder Legacy-Systeme
- README-Dateien, Setup-Anleitungen und technische Dokumentation generieren, die Installationsschritte, Abhängigkeiten und Nutzungsbeispiele klar strukturiert darstellen
- 6. System-Prompts und Rollenkonzepte
- System-Prompts verstehen und gestalten, die das grundlegende Verhalten, die Rolle und die Einschränkungen des Modells für eine gesamte Konversation festlegen
- Spezialisierte Rollen definieren, etwa einen erfahrenen Backend-Entwickler, einen Security-Experten oder einen Code-Architekten, um domänenspezifisches Wissen zu aktivieren
- Die Trennung zwischen System-Prompt und Benutzer-Prompt nutzen, um wiederverwendbare Konfigurationen zu erstellen, die konsistente Ergebnisse über mehrere Anfragen hinweg liefern
- 7. Strukturierte Ausgaben und Tool Calling
- JSON-Schema oder andere Strukturvorgaben einsetzen, um maschinenlesbare Ausgaben zu erzeugen, die direkt in Anwendungen weiterverarbeitet werden können
- Tool Calling und Function Calling verstehen, bei dem das Modell beschreibt, welche externe Funktion mit welchen Parametern aufgerufen werden soll, anstatt die Aktion selbst auszuführen
- Prompt-Templates und Variablen nutzen, um wiederverwendbare Prompt-Strukturen zu erstellen, die dynamisch mit unterschiedlichen Eingaben befüllt werden
- 8. Prompt-Verkettung und komplexe Workflows
- Prompt Chaining anwenden, bei dem die Ausgabe eines Prompts als Eingabe für den nächsten dient und komplexe Aufgaben in eine Sequenz einfacherer Schritte zerlegt werden
- Selbstreflexive Prompts einsetzen, bei denen das Modell seine eigene Ausgabe kritisch prüft, Fehler identifiziert und verbesserte Versionen liefert
- Multi-Turn-Konversationen strategisch führen, indem Kontext erhalten, Feedback eingearbeitet und Anforderungen iterativ verfeinert werden
- 9. Integration in Entwicklungsumgebungen und Produktionsbetrieb
- LLM-Integrationen in IDEs wie Cursor, GitHub Copilot oder Codeium nutzen und deren Prompting-Mechanismen verstehen, um die Autovervollständigung und Code-Assistenz zu optimieren
- Prompts wie Produktionscode behandeln, indem sie versioniert, getestet und dokumentiert werden und Änderungen durch Evaluierungen auf Qualitätseinbußen geprüft werden
- Kosten- und Latenz-Optimierung betreiben durch effiziente Prompt-Gestaltung, Prompt Caching und die Wahl geeigneter Modelle für unterschiedliche Aufgabentypen
- Praxisübung: Einen vollständigen Entwicklungs-Workflow mit Prompt Engineering durchlaufen
- Die Teilnehmer bearbeiten eine Entwicklungsaufgabe von der Spezifikation bis zur dokumentierten Lösung ausschließlich durch gezielte Prompts. Zunächst wird eine Anforderung in einen strukturierten Prompt für die Codegenerierung übersetzt und der erzeugte Code kritisch geprüft. Anschließend wird das Modell als Code Reviewer eingesetzt, um Schwachstellen zu identifizieren, und die vorgeschlagenen Verbesserungen werden durch Refactoring-Prompts umgesetzt. Die Teilnehmer generieren Testfälle für Randfälle und lassen Inline-Dokumentation sowie eine README-Datei erstellen. Es werden verschiedene Prompt-Varianten verglichen, um deren Auswirkung auf Codequalität und Vollständigkeit zu beobachten. Abschließend wird ein wiederverwendbares Prompt-Template erstellt, das die effektivsten Techniken kombiniert und für künftige Aufgaben im eigenen Entwicklungsalltag eingesetzt werden kann.
- Die Teilnehmer bearbeiten eine Entwicklungsaufgabe von der Spezifikation bis zur dokumentierten Lösung ausschließlich durch gezielte Prompts. Zunächst wird eine Anforderung in einen strukturierten Prompt für die Codegenerierung übersetzt und der erzeugte Code kritisch geprüft. Anschließend wird das Modell als Code Reviewer eingesetzt, um Schwachstellen zu identifizieren, und die vorgeschlagenen Verbesserungen werden durch Refactoring-Prompts umgesetzt. Die Teilnehmer generieren Testfälle für Randfälle und lassen Inline-Dokumentation sowie eine README-Datei erstellen. Es werden verschiedene Prompt-Varianten verglichen, um deren Auswirkung auf Codequalität und Vollständigkeit zu beobachten. Abschließend wird ein wiederverwendbares Prompt-Template erstellt, das die effektivsten Techniken kombiniert und für künftige Aufgaben im eigenen Entwicklungsalltag eingesetzt werden kann.
Zielgruppe & Vorkenntnisse
Das Seminar richtet sich an Personen aus der Softwareentwicklung, die KI-gestützte Werkzeuge wie Copilot, Cursor oder API-basierte Sprachmodelle bereits nutzen oder einführen möchten und deren Ergebnisse durch gezieltes Prompting verbessern wollen. Angesprochen sind sowohl Fachkräfte mit mehrjähriger Entwicklungserfahrung als auch technische Projektverantwortliche, die Best Practices für den Einsatz von LLMs in Entwicklungsteams etablieren möchten. Grundlegende Programmierkenntnisse werden vorausgesetzt; Vorerfahrung mit Sprachmodellen ist hilfreich, aber nicht erforderlich.
Ihre Schulung
In Präsenz | Online |
|---|---|
| Lernmethode | |
Ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis | Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent. |
| Unterlagen | |
Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. | Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. |
| Arbeitsplatz | |
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| Lernumgebung | |
Neu aufgesetzte Remote-Systeme für jeden Kurs in Abstimmung mit dem Seminarleiter, sodass Sie über ein perfektes Setup für die Durchführung aller praktischen Übungen verfügen. | |
| Arbeitsmaterialien | |
Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its | |
| Teilnahmezertifikat | |
Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF. | |
Organisation
In Präsenz | Online | |
|---|---|---|
| Teilnehmendenzahl | ||
min. 1, max. 8 Personen | ||
| Garantierte Durchführung * | ||
Ab 1 Teilnehmenden | ||
| Schulungszeiten | ||
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| Ort der Schulung | ||
GFU SchulungszentrumAm Grauen Stein 27 51105 Köln-Deutz oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden. Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen. | ||
| Räumlichkeiten | ||
Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur | Bequem aus dem Homeoffice von überall | |
| All-Inclusive | ||
Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch | Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu. | |
| Barrierefreiheit | ||
Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei | - | |
Kostenfreie Services
In Präsenz | Online |
|---|---|
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Buchungsmöglichkeiten
Online oder in Präsenz teilnehmen
Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Was bedeutet Offene Schulung und Inhouse Schulung?
Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.
Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.
Ist eine Inhouse Schulung die richtige Wahl?
Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.
Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.
Wer kümmert sich um die Technik bei Inhouse Schulungen?
Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.
Vorteile einer Inhouse Schulung
- Kompetente Seminarberatung
- Dozenten aus der Praxis
- Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
- Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
- Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
- Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
- Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
GFU Schulungszentrum