settings
OTEX_BIGISTQB®
Süddeutsche Zeitung Institut Auszeichnung
Alle Arduino Schulungen

Schulung Aufbaukurs Arduino UNO Q: Echtzeit, Linux und lokale KI

Zwei Rechenkerne sinnvoll aufteilen und zusammenführen
3 Tage / S7312
Neues Seminar
Per E-Mail senden

Schulungsformen

Inhouse-/Firmenschulung

  • 3 Tage - anpassbar
  • Termin nach Wunsch
  • In Ihrem Hause oder bei der GFU
  • Preis nach Angebot

  • Lernumgebung in der Cloud
  • Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Präsenz Online Hybrid

Individualschulung

  • 3 Tage - anpassbar
  • Termin nach Wunsch
  • In Ihrem Hause oder bei der GFU
  • Preis nach Angebot

  • Lernumgebung in der Cloud
  • 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Präsenz Online Hybrid

Beschreibung

Sobald ein Gerät nicht nur messen, sondern erkennen soll, reicht ein Mikrocontroller nicht mehr: Bildverarbeitung braucht Speicher und Rechenleistung, die Steuerung braucht weiterhin verlässliches Zeitverhalten, und beides auf demselben Kern unterzubringen endet in Kompromissen. Dieser Kurs arbeitet deshalb auf einer Platine mit zwei Rechenkernen und zeigt den vollständigen Weg: Daten erheben, ein Modell trainieren, es lokal ausführen und sein Ergebnis in eine Reaktion überführen, die zum vorgesehenen Zeitpunkt erfolgt.

Bei Interesse an einem passenden Arduino Kurs, werfen Sie einen Blick auf unser gesamtes Portfolio.

Schulungsziel

Wer das Seminar besucht hat, kann die Aufgabenteilung zwischen Echtzeitkern und Linux-Ebene begründet entwerfen und umsetzen, Daten zwischen beiden Kernen austauschen und deren Ausfallverhalten beherrschen, eine Kamera anbinden und fertige Erkennungsbausteine einsetzen, Daten für ein eigenes Modell erheben, trainieren lassen und das Modell lokal ausführen, dessen Güte anhand nachvollziehbarer Kennzahlen beurteilen, Erkennungsergebnisse mit zeitkritischen Reaktionen verknüpfen und die Gesamtkette vermessen, den Aufbau für Dauerbetrieb und Firmennetz absichern und einschätzen, welche Fragen der Übergang zum Produkt aufwirft.

Details

Inhalt

  • Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
    • Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
  • Tag 1: Die zweite Ebene und das Zusammenspiel
  • 1. Wenn ein Controller nicht mehr reicht
    • Aufgaben, die an Speicher und Rechenleistung scheitern
    • Was ein Linux-System zusätzlich mitbringt
    • Was dabei an Verlässlichkeit im Zeitverhalten verloren geht
    • Warum beides auf einer Platine die Kopplung zweier Geräte erspart
  • 2. Das Board und seine Betriebsarten
    • Betrieb mit Bildschirm und Eingabegeräten
    • Betrieb ohne Bildschirm über Netzwerkzugriff
    • Anschlüsse für Kamera, Anzeige und Erweiterungen
    • Speicher, Dateisystem und was davon im Betrieb zählt
  • 3. Aufbau einer Anwendung in App Lab
    • Echtzeitteil und Linux-Teil als zwei Hälften einer Anwendung
    • Vorgefertigte Bausteine als Ausgangspunkt
    • Übertragen, starten und beobachten
    • Was beim Start in welcher Reihenfolge passiert
  • 4. Die Linux-Seite in der Praxis
    • Python-Programme und benötigte Pakete
    • Programme als Dienst einrichten und automatisch starten
    • Protokolle lesen und auswerten
    • Rechte und Dateiablage im Alltag
  • 5. Zusammenspiel der beiden Kerne
    • Nachrichtenaustausch über die mitgelieferte Verbindungsschicht
    • Aufrufe von der Linux-Seite in den Echtzeitteil
    • Datenformate und Zustandsführung
    • Verhalten bei Verzögerung, Verlust und einseitigem Neustart
  • 6. Aufgabenteilung entwerfen
    • Kriterien für die Zuordnung einer Funktion
    • Verlässliches Zeitverhalten gegen Bequemlichkeit
    • Typische Fehlentscheidungen und ihre Folgen
    • Entwurf am eigenen Anwendungsfall
  • Praxis-Übung 1: Eine Anwendung aus Sketch und Python-Teil wird aufgebaut: Der Controller erfasst Sensorwerte und schaltet einen Ausgang, die Linux-Seite wertet aus und steuert; anschließend wird das Verhalten bei Neustart einer der beiden Seiten untersucht.
  • Tag 2: Wahrnehmen - Kamera, Bausteine und eigene Modelle
  • 7. Kamera und Bilddaten
    • Kamera anschließen und Bilder erfassen
    • Auflösung, Bildrate und Beleuchtung als bestimmende Größen
    • Was die Grafikeinheit an Rechenleistung beisteuert
    • Bilddaten speichern und weiterverarbeiten
  • 8. Fertige Erkennungsbausteine einsetzen
    • Verfügbare Bausteine für Objekt- und Personenerkennung
    • Einbinden und an den eigenen Fall anpassen
    • Typische Fehlerarten solcher Bausteine
    • Realistische Erwartungen an Genauigkeit und Geschwindigkeit
    • Wann ein fertiger Baustein ausreicht
  • 9. Ton und Sprache im Überblick
    • Mikrofon anbinden
    • Erkennung von Geräuschmustern und Schlüsselwörtern
    • Grenzen unter realen Umgebungsbedingungen
  • 10. Vom fertigen zum eigenen Modell
    • Daten erheben, die zur späteren Einsatzumgebung passen
    • Beschriften und Datensätze aufteilen
    • Training in Edge Impulse
    • Modell auf das Board bringen und einbinden
    • Aufwand und Nutzen gegeneinander abwägen
  • 11. Ergebnisse bewerten
    • Trefferquote, Fehlalarm und übersehene Fälle
    • Schwellwerte einstellen und ihre Wirkung
    • Prüfung mit Daten, die nicht im Training waren
    • Wann ein Modell in der Praxis versagt, obwohl die Kennzahlen gut aussehen
  • Praxis-Übung 2: Für eine selbst gewählte Erkennungsaufgabe werden Daten erhoben und beschriftet, ein Modell trainiert, auf das Board gebracht und mit zurückgehaltenen Testdaten bewertet.
  • Tag 3: Verknüpfen, absichern, betreiben
  • 12. Erkennung und Echtzeitreaktion verbinden
    • Ergebnis von der Linux-Seite an den Controller übergeben
    • Zeitkette von der Aufnahme bis zur Reaktion vermessen
    • Zeitbudget festlegen und einhalten
    • Verhalten bei ausbleibendem oder unsicherem Ergebnis
  • 13. Anbindung an die Umgebung
    • Daten an ein übergeordnetes System übergeben
    • Anbindung an vorhandene Anlagentechnik
    • Zeitsynchronisierung und Datenhaltung
    • Was lokal bleiben sollte und was nicht
  • 14. Oberfläche und Fernzugriff
    • Weboberfläche für Bedienung und Anzeige
    • Zugriff vom Arbeitsplatz oder Mobilgerät
    • Betrieb ohne Bildschirm im Gehäuse
    • Fernwartung im Firmennetz
  • 15. Absichern
    • Zugänge, Konten und Passwörter
    • Netzsegmentierung für Prototypen
    • Kamerabilder und personenbezogene Daten: die Fragen, die vor dem Einschalten zu klären sind
    • Was ein Prototyp im Firmennetz nicht dürfen sollte
  • 16. Dauerbetrieb
    • Selbsttätiger Start und definiertes Verhalten nach Stromausfall
    • Überwachung beider Kerne
    • Protokollierung für die Fehlersuche im Feld
    • Aktualisierung eines laufenden Aufbaus
  • 17. Vom Muster zum Produkt
    • Energiebedarf im Vergleich zu reinen Controllern
    • Stückkosten, Verfügbarkeit und Langzeitperspektive
    • Welche Nachweise ein Produkt zusätzlich braucht
    • Lizenzlage der Hardwareunterlagen und der eingebundenen Bausteine
    • Wann der Aufbau auf andere Hardware wechseln muss
  • Praxis-Übung 3: Aus den Bausteinen der drei Tage entsteht eine Gesamtanwendung, die ein Ereignis erkennt, darauf zeitgerecht reagiert, das Ergebnis meldet und automatisch startet; abschließend wird die Zeitkette vermessen und der Aufbau gegen unbefugten Zugriff abgesichert.

  • Produktentwicklung, die Bild- oder Tonerkennung in ein Gerät bringen soll
  • Systemdesign mit Verantwortung für die Aufteilung zwischen Echtzeit- und Anwendungsebene
  • Automatisierungstechnik, die Erkennungsaufgaben ohne Cloudanbindung lösen will
  • Technische Teams, die eine Plattform für Vorentwicklung und interne Prüfstände suchen
Voraussetzungen: Teilnahme am zweitägigen Einstieg mit dem UNO R4 oder gleichwertige Erfahrung mit Mikrocontrollern und Sensorik. Grundkenntnisse in einer Programmiersprache, idealerweise Python. Linux-Kenntnisse sind hilfreich, werden aber im Kurs so weit aufgebaut, wie sie hier gebraucht werden. Vorkenntnisse in maschinellem Lernen sind nicht erforderlich


In Präsenz

Online
Lernmethode

Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC.

Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent.

Unterlagen

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Arbeitsmaterialien

Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its

Teilnahmezertifikat

Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF.


In Präsenz

Online
Teilnehmendenzahl

min. 1, max. 8 Personen

Garantierte Durchführung *

Ab 1 Teilnehmenden

Schulungszeiten
3 Tage, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort der Schulung
GFU Schulungszentrum oder Virtual Classroom
GFU Schulungszentrum
Am Grauen Stein 27
51105 Köln-Deutz

oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden.

Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen.

Räumlichkeiten

Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur

Bequem aus dem Homeoffice von überall

All-Inclusive

Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch

Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu.
Barrierefreiheit

Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei

-

In Präsenz

Online
  • Eigener Shuttle-Service
  • Reservierte Parkplätze
  • Hotelreservierung
  • Technik-Sofort-Support

Buchungsmöglichkeiten

Inhouse-/Firmenschulung
  • Lernumgebung in der Cloud
  • Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Präsenz Online Hybrid
Individualschulung
  • Lernumgebung in der Cloud
  • 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Präsenz Online Hybrid

So haben GFU-Kunden gestimmt

Zu diesem Seminar wurden noch keine Bewertungen abgegeben.

FAQ für Inhouse Schulungen

Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.

Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.

Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.

Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.

Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.

  • Kompetente Seminarberatung
  • Dozenten aus der Praxis
  • Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
  • Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
  • Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
  • Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
  • Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
aegallianzaxaElement 1deutsche-bankdeutsche-postlufthansamercedessonyzdf