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Alle Ceph Schulungen

Schulung Ceph als VMware-Alternative: Proxmox VE 9 mit Ceph 20 Tentacle

Vom VMware vSphere zur Open-Source-Profi-Praxis

4 Tage / S7145
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Schulungsformen

Offene Schulung


  • Dritter Mitarbeitende kostenfrei
  • Learning & Networking in einem. Garantierte Durchführung ab 1 Teilnehmenden.
Präsenz Online

Inhouse-/Firmenschulung

  • 4 Tage - anpassbar
  • Termin nach Wunsch
  • In Ihrem Hause oder bei der GFU
  • Preis nach Angebot

  • Lernumgebung in der Cloud
  • Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Präsenz Online Hybrid

Individualschulung

  • 4 Tage - anpassbar
  • Termin nach Wunsch
  • In Ihrem Hause oder bei der GFU
  • Preis nach Angebot

  • Lernumgebung in der Cloud
  • 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Präsenz Online Hybrid

Beschreibung

Die VMware-Broadcom-Übernahme im November 2023 hat den DACH-Virtualisierungs-Markt grundlegend verändert. Lizenz-Bundles statt Einzel-Lizenzen, deutliche Preis-Erhöhungen, Ende des Perpetual-Lizenz-Modells und unklare Roadmap für wichtige Profi-Funktionen zwingen viele Konzern- und Mittelstand-Mannschaften zur strategischen Migrations-Planung. Proxmox VE 9.x mit integriertem Ceph 20 Tentacle ist 2026 die populärste Open-Source-Antwort als Hyperconverged Infrastructure - Compute, Storage und Netzwerk auf den gleichen Knoten, ohne Lizenz-Falle, mit Profi-Funktionen für Konzern-Mannschaften.
Ceph 20 "Tentacle" ist die aktuelle Hauptlinie (18. November 2025 als 20.2.0, 6. April 2026 als 20.2.1, 16. Juni 2026 als 20.2.2). Tentacle bringt Crimson-OSD als next-gen OSD mit SeaStore als neuem Object-Storage-Backend, User Accounts mit IAM API als Profi-Funktion für Multi-Tenancy und deutliche Performance-Verbesserungen für Fast EC (Erasure Coding). Proxmox VE 9.x auf Debian 13 Trixie-Basis mit Linux 6.11 und QEMU 9 ist die aktuelle Hauptlinie der Open-Source-Virtualisierungs-Praxis.
Der Workshop richtet sich an VMware-Administratoren mit Migrations-Mandat und IT-Architekten mit strategischer Entscheidung. Tag 1 bringt Markt-Lage, HCI-Konzept und Proxmox-VE-Grundlagen. Tag 2 vertieft Ceph 20 Tentacle als integriertes Storage-Backend mit den Client-Schnittstellen RBD, CephFS und RGW. Tag 3 behandelt VM-Praxis, Migration von VMware und Disaster Recovery. Tag 4 bringt Performance-Tuning, Troubleshooting, User-Accounts und die Roll-Out-Strategie.
Vier Praxis-Übungen (eine pro Tag) sichern den Lern-Erfolg ab: Drei-Knoten-Proxmox-VE-Cluster aufbauen am Tag 1, Ceph-Cluster in Proxmox VE integrieren am Tag 2, VM-Migration von VMware zu Proxmox plus Ceph am Tag 3, Performance-Test und Disaster-Recovery-Probe am Tag 4.


Werfen Sie einen Blick auf alle Ceph Kurse.

Schulungsziel

Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit einem Drei-Knoten-Proxmox-VE-9-Cluster mit Ceph 20 Tentacle, einer vollständigen VMware-zu-Proxmox-Migration sowie produktiver Erfahrung mit Performance-Tuning und Disaster-Recovery aus den vier Praxis-Übungen. Sie verfügen über vollständige Grundlagen für Proxmox VE 9.x mit Ceph 20 Tentacle (cephadm/pveceph, MON/MGR/OSD/MDS, RBD/CephFS/RGW, Crimson-OSD und SeaStore), die Migrations-Werkzeuge (Proxmox VMware-Importer, qemu-img, ovftool, Veeam, pmcompare), Disaster Recovery (Stretch Cluster, RBD-Mirroring, RGW-Multi-Site), Backup-Strategien (Proxmox Backup Server, S3, 3-2-1-Regel), Performance-Tuning, Troubleshooting, User Accounts mit IAM (Tentacle-Neuerung) sowie den Wirtschaftlichkeits-Vergleich zu VMware vSAN, Nutanix, StarWind und Scale Computing einschließlich einer praktischen Roll-Out-Strategie für die eigene Mannschaft.

Details

Inhalt

  • Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
    • Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
  • Tag 1: Markt-Lage, HCI-Konzept und Proxmox VE 9
  • 1. Markt-Lage 2026 nach der VMware-Broadcom-Übernahme
    • VMware-Broadcom-Übernahme im November 2023 und ihre Folgen
    • Lizenz-Bundles statt Einzel-Lizenzen (VMware Cloud Foundation, vSphere Foundation, vSphere Standard)
    • Ende des Perpetual-Lizenz-Modells, Umstellung auf Subscription
    • Deutliche Preis-Erhöhungen für Bestand-Kunden (teilweise mehr als 1000 Prozent)
    • Unklare Roadmap für vSAN und andere Profi-Funktionen
    • Veränderte Partner-Strategie (Reduzierung der Reseller-Partner)
    • DACH-Markt-Reaktionen 2024 bis 2026 (Migrations-Welle in Konzern-Mannschaften)
    • Open-Source-Alternativen im Überblick (Proxmox VE, OpenShift Virtualization, OpenStack, oVirt-Nachfolger, XCP-ng)
    • Kommerzielle Alternativen (Nutanix, StarWind, Scale Computing, Microsoft Hyper-V)
    • Strategische Entscheidung: wann Open-Source, wann kommerziell
  • 2. HCI-Konzept (Hyperconverged Infrastructure)
    • Was HCI konkret bedeutet (Compute, Storage und Netzwerk auf den gleichen Knoten)
    • HCI versus traditionelle Three-Tier-Architektur (separate Compute-, Storage- und Netzwerk-Schichten)
    • Profi-Vorteile (lineare Skalierung, einheitliche Praxis, geringere Profi-Aufwände)
    • Profi-Grenzen (Compute und Storage skalieren immer parallel, Performance-Profile für Bestand-Workloads beachten)
    • Software-Defined Storage als Profi-Konzept
    • Ceph als HCI-Backend (Software-Defined Storage mit Replikation oder Erasure Coding)
    • Proxmox VE als HCI-Hypervisor (KVM/QEMU plus LXC plus Ceph-Anbindung)
    • Vergleich zu VMware vSAN, Nutanix AOS, StarWind Virtual SAN
  • 3. Proxmox VE 9.x Architektur und Komponenten
    • Versions-Stand Juni 2026 (Proxmox VE 9.x auf Debian 13 Trixie-Basis)
    • Linux 6.11 als Kernel-Basis
    • QEMU 9 als Hypervisor
    • LXC 5 für Linux-Container
    • Web-UI mit AJAX und REST API
    • pveproxy, pvedaemon, pve-cluster (Corosync) als Profi-Komponenten
    • ZFS, LVM und Ceph als Storage-Backends
    • High Availability mit ha-manager
    • Lizenz-Modell (Proxmox VE selbst kostenlos, Subscription für Enterprise-Repo und Support ab ca. 110 EUR/CPU/Jahr)
    • Anbindung an Proxmox Backup Server für Bestand-Backup-Praxis
  • 4. Erste Schritte: Drei-Knoten-Cluster aufbauen
    • Hardware-Anforderungen für einen HCI-Cluster (CPU, RAM, Disks, Netzwerk)
    • Empfehlungen für das Cluster-Netzwerk (zwei separate Netze für Storage und Migration, idealerweise 25 GBit oder 100 GBit)
    • Bonding und Multipath für Hochverfügbarkeit
    • Proxmox VE 9 Installation auf drei Knoten
    • Cluster-Bildung mit pvecm
    • Corosync-Praxis (Ring 0 und Ring 1 für Redundanz, Quorum-Steuerung)
    • Web-UI für das gesamte Cluster
    • Erste VMs anlegen mit lokalem Storage
    • Profi-Vorbereitung für den weiteren Cluster-Ausbau
  • Praxis-Übung Tag 1: Drei-Knoten-Proxmox-VE-Cluster aufbauen
  • Auf drei vorbereiteten Schulungs-Knoten einen Proxmox-VE-9-Cluster aufbauen. Schritte:
    • Proxmox VE 9 auf jedem Knoten installieren
    • Netzwerk konfigurieren (Bonding für das Cluster-Netz, separates Netz für Storage)
    • Cluster mit pvecm create und pvecm add bilden
    • Corosync-Status prüfen
    • Web-UI für das Cluster prüfen
    • Erste VM mit lokalem Storage anlegen
    • Live-Migration zwischen den Knoten testen
  • Ergebnis: lauffähiger Drei-Knoten-Proxmox-VE-Cluster als Basis für Tag 2.
  • Tag 2: Ceph 20 Tentacle in Proxmox VE integriert
  • 5. Ceph 20 Tentacle Grundlagen
    • Ceph als Software-Defined Storage
    • RADOS als Object Storage und Kern von Ceph
    • Versions-Stand Juni 2026 (Tentacle 20.2.2 vom 16. Juni 2026 als aktuelle Hauptlinie, Squid 19.2.4 mit Support bis September 2026, Reef EOL erreicht im März 2026)
    • Kernkomponenten eines Ceph-Clusters (Object Storage Daemon OSD, Monitoring Server MON, Manager MGR, Metadata Server MDS)
    • Tentacle-Neuerungen im Überblick (Crimson-OSD mit SeaStore, User Accounts mit IAM, Fast EC Optimierungen, Subvolume Source Tracking)
    • cephadm als Deployment- und Management-Framework
    • Ceph Dashboard als grafische Oberfläche
    • Profi-Hinweise für die Hardware-Auswahl (Storage-Class wie NVMe oder HDD plus SSD-Journal, CPU-Bedarf für OSDs, RAM-Bedarf)
    • Anbindung an die Enterprise-Linux-Distributionen (RHEL, SLES, Ubuntu) und an Proxmox VE
  • 6. Ceph als Hyperconverged Storage in Proxmox VE 9
    • Proxmox-VE-9-spezifische Ceph-Integration (Web-UI für Ceph-Praxis, pveceph CLI)
    • Ceph-Cluster über das Proxmox-Web-UI bilden (kein cephadm nötig, da Proxmox die Integration übernimmt)
    • MON, MGR und OSD-Praxis über pveceph
    • Pools anlegen mit Replikations-Level (3-fach-Replikation als Standard) oder Erasure Coding für Bestand-Daten-Praxis
    • Placement Groups (PGs) und CRUSH-Map-Praxis
    • Storage-Konfiguration für VM-Disks (RBD-Pool als VM-Storage in Proxmox VE)
    • Profi-Praxis für hyperconverged Cluster (Compute und Storage auf den gleichen Knoten, Netzwerk-Trennung als Pflicht)
    • BlueStore als Standard-Backend (mit getrennten WAL- und DB-Bereichen für NVMe)
  • 7. RBD, CephFS und RGW als Client-Schnittstellen
    • RBD (RADOS Block Device) als zentrale Client-Schnittstelle für VMs
    • RBD-Praxis (Thin Provisioning, Snapshots, Klone)
    • RBD-Profi-Profile in Proxmox VE 9 (cache=writeback für Profi-Performance, discard für Trim-Praxis)
    • CephFS als POSIX-kompatibles Dateisystem für geteilte Datei-Praxis (zum Beispiel ISO-Images, Templates, gemeinsame Anwender-Daten)
    • CephFS in Proxmox VE als Storage einbinden
    • Subvolume Source Tracking als Tentacle-Neuerung (neues "source"-Feld für Klone)
    • RGW (RADOS Gateway) als S3-kompatibler Object Storage
    • RGW-Praxis (S3-API, Swift-API, Bucket-Policies, Lifecycle-Profile)
    • Anbindung an Bestand-Anwendungen (Veeam mit S3 als Backup-Ziel, Backup von VMs in S3, S3-Funktion für Datei-Server)
    • User Accounts mit IAM API als Tentacle-Neuerung (Profi-Funktion für Multi-Tenancy)
  • 8. Crimson-OSD und SeaStore als next-gen Komponenten
    • Crimson-OSD als next-gen Object Storage Daemon (Seastar-Framework, shared-nothing Architektur)
    • SeaStore als neues Object-Storage-Backend (deutlich besser für Flash-Storage als BlueStore)
    • Tentacle-Funktion für Crimson plus SeaStore zusammen
    • Profi-Status (technische Preview seit Squid, Tentacle bringt weitere Funktionen)
    • Wann Crimson plus SeaStore sinnvoll (Flash-only Cluster, hohe Performance-Anforderungen)
    • Wann klassisches BlueStore besser (HDD-Cluster, etablierte Praxis)
    • Migrations-Praxis von BlueStore zu SeaStore (komplette Re-Provisionierung der OSDs)
    • Ausblick auf zukünftige Ceph-Versionen (kommende Releases nach Tentacle)
  • Praxis-Übung Tag 2: Ceph-Cluster in Proxmox VE 9 aufbauen und konfigurieren
  • Den Proxmox-VE-9-Cluster aus Tag 1 um Ceph 20 Tentacle erweitern. Schritte:
    • Ceph-Cluster über das Proxmox-Web-UI bilden
    • MON auf allen drei Knoten installieren
    • MGR auf zwei Knoten installieren
    • Pro Knoten vier OSDs auf vorbereiteten Disks bereitstellen
    • Pool "vm-storage" mit 3-fach-Replikation anlegen
    • Pool als VM-Storage in Proxmox einbinden
    • Pool "cephfs-data" und "cephfs-metadata" für CephFS anlegen
    • CephFS in Proxmox als Storage einbinden
    • RGW konfigurieren und einen S3-Bucket anlegen
    • Cluster-Status mit ceph health und ceph -s prüfen
  • Ergebnis: lauffähiger Ceph-Cluster in Proxmox VE 9 mit allen drei Client-Schnittstellen.
  • Tag 3: VM-Praxis und Migration von VMware
  • 9. VMs mit Ceph als Storage-Backend
    • VM-Anlegen mit Ceph-RBD als Storage
    • Thin Provisioning als Standard-Praxis
    • Snapshot-Praxis (live ohne Performance-Verlust)
    • VM-Klonen mit Profi-Funktion (linked Clones versus full Clones)
    • Live-Migration zwischen Cluster-Knoten (Migration der VM-Konfiguration; die Disks bleiben auf dem geteilten Ceph)
    • High Availability für VMs (automatischer Neustart bei Knoten-Ausfall)
    • Resource Pools und VM-Profile
    • Storage Replication mit pve-zsync (für ZFS) oder mit Ceph rbd-mirror (Profi-Funktion für Multi-Site)
    • Anbindung an Cloud-Init für automatische VM-Praxis
  • 10. VM-Migration von VMware ESXi/vSphere
    • Profi-Werkzeuge für die VMware-zu-Proxmox-Migration im Vergleich
    • qemu-img für die manuelle Conversion (vmdk zu qcow2 oder raw)
    • OVF-Import in Proxmox VE 9 (ovftool für den Export aus vSphere, dann Import in Proxmox)
    • pveimport-esxi als integrierter Bestandteil (seit Proxmox VE 8.2, in 9.x weiter verbessert)
    • VMware-Importer in Proxmox VE 9 (Web-UI geführte Migration direkt aus vSphere)
    • ESXi-Direct-Migration über das Web-UI (Proxmox VE 9 kann VMs direkt aus dem ESXi-Inventory importieren)
    • Live-Migration mit kommerziellen Werkzeugen (Veeam für Backup-and-Restore, pmcompare für Live-Migration, Carbonite Migrate)
    • Praxis für Bestand-Migrations-Projekte (Pilot-Phase, Wellen-Migration, Cutover-Strategie)
    • Migrations-Hindernisse und ihre Lösungen (VMware-Tools-Entfernung, Treiber-Anpassung, Netzwerk-Adapter-Wechsel)
    • Compliance-Aspekte bei der Migration (Audit-Logs, Cutover-Dokumentation)
  • 11. Disaster Recovery und Replikation
    • Stretch Cluster für Multi-Datacenter-Replikation (Ceph mit Replikations-Level 4 über zwei Standorte)
    • Profi-Hinweise für Stretch Cluster (Latency-Bedarf, Witness-Node, Quorum-Praxis)
    • RBD-Mirroring für Multi-Site-Praxis (asynchrone Replikation zwischen Bestand-Clustern)
    • RBD-Mirroring-Modi (Journal-basiert versus Snapshot-basiert)
    • RGW-Multi-Site für S3-Replikation (zonengruppen-basierte Praxis)
    • Failover- und Failback-Strategien
    • Disaster Recovery Pläne (RPO und RTO definieren, regelmäßige Probe-Termine)
    • Bestand-Compliance-Anforderungen (KRITIS, BaFin, branchen-spezifische Vorgaben)
  • 12. Backup-Strategien
    • Proxmox Backup Server (PBS) als zentraler Backup-Anbieter
    • PBS-Praxis (Deduplication, Inkrement-Praxis, ZFS-basiert)
    • Anbindung an S3-kompatiblen Object Storage als zweiter Backup-Speicherort (3-2-1-Regel)
    • Veeam für Bestand-Mannschaften mit Bestand-Veeam-Lizenzen
    • Velero für Kubernetes-VMs (falls ergänzend zu Bestand-K8s-Cluster)
    • Backup-Praxis für Bestand-Kunden-Daten (regelmäßige Probe-Termine, Audit-Logs, Compliance)
    • Anti-Patterns vermeiden (kein Backup im gleichen Cluster, keine Multi-Site-Praxis, fehlende Probe-Termine)
  • Praxis-Übung Tag 3: VM-Migration von VMware zu Proxmox plus Ceph
  • Eine vorbereitete VMware-VM auf den Proxmox-VE-9-Cluster mit Ceph migrieren. Schritte:
    • Bestand-VMware-Server prüfen
    • VM-Profile prüfen (Disk-Format, Netzwerk, Treiber)
    • Migration mit dem Proxmox-VE-9 VMware-Importer durchführen
    • VM auf dem Proxmox-Cluster prüfen und starten
    • VMware-Tools entfernen und qemu-guest-agent installieren
    • Netzwerk-Adapter korrigieren (virtio statt vmxnet3)
    • Live-Migration zwischen den Cluster-Knoten testen
    • Snapshot anlegen und prüfen
  • Ergebnis: vollständige Migration einer VMware-VM zum Proxmox-Cluster mit Ceph-Storage.
  • Tag 4: Performance, Troubleshooting und Roll-Out
  • 13. Performance-Tuning für VM-Workloads
    • Performance-Mess-Werkzeuge (rados bench, rbd bench, fio, ioping)
    • Baseline-Praxis (regelmäßige Mess-Termine, Vergleich vor und nach Optimierungen)
    • Netzwerk-Tuning (Jumbo Frames mit MTU 9000, dedizierte Storage-Netze, 25 oder 100 GBit Empfehlung)
    • BlueStore-Tuning (WAL- und DB-Bereiche auf separaten NVMe, BlueStore-Cache-Praxis)
    • NUMA-Beachtung für Bestand-Server mit zwei Sockeln
    • Placement-Group-Praxis (pg_num und pgp_num korrekt setzen)
    • Pool-Profile (replicated versus erasure coded für verschiedene Workloads)
    • RBD-Cache-Praxis (writeback für VM-Performance)
    • Crimson-OSD und SeaStore als next-gen Performance-Komponenten (Flash-only Cluster)
    • Anti-Patterns vermeiden (zu viele PGs, falsche Replikations-Profile, fehlende Netzwerk-Trennung)
  • 14. Troubleshooting und Wartung
    • Cluster-Health-Praxis (ceph health detail, ceph -s)
    • Recovery ausgefallener OSDs (OSD entfernen, ersetzen, hinzufügen)
    • Recovery von Placement Groups (active+clean, degraded, undersized, stale, incomplete, inconsistent)
    • CRUSH-Map-Praxis (manuelle Anpassung, Failure Domains)
    • Ceph Dashboard für die graphische Praxis
    • Log-Analyse (ceph log last, journalctl für cephadm)
    • Tipps für häufige Fehler (clock-Drift, MTU-Mismatch, falsche Permissions)
    • Disaster-Recovery-Probe (geplante Knoten-Ausfälle simulieren)
    • Wartung bei laufendem Betrieb (Rolling Updates, Knoten-Wartung mit Drain)
  • 15. User Accounts und IAM-Praxis
    • User Accounts als zentrale Tentacle-Neuerung (Squid hat das Feature eingeführt, Tentacle vertieft die Praxis)
    • Erstklassige IAM API und Policy Support
    • Multi-Tenancy mit User Accounts (mehrere Profi-Mannschaften auf dem gleichen Cluster)
    • Migration von der Bestand-Tenant-Praxis zu User Accounts (Tenant-Praxis deprecated zugunsten User Accounts)
    • STS (Security Token Service) für temporäre Profi-Credentials
    • IAM-Policies für S3-Zugriffs-Praxis
    • Anbindung an Bestand-Identity-Provider (LDAP, Active Directory über Keycloak)
    • Praxis für Compliance (Audit-Logs über alle IAM-Aktionen, Trennung von Profi-Mannschaften)
    • Bestand-Kunden-Praxis (Mandanten-Trennung in Multi-Tenant-Mannschaften)
  • 16. Roll-Out-Strategie und Wirtschaftlichkeit
    • Migrations-Strategien (Big Bang versus Wellen-Migration versus Parallel-Praxis)
    • Pilot-Mannschaft für den ersten Schritt
    • Wellen-Migration über Bestand-Kunden-Mannschaften
    • Cutover-Strategie und Roll-Back-Plan
    • Wirtschaftlichkeits-Vergleich zu VMware vSAN (Lizenz-Kosten, Hardware-Kosten, Profi-Personal-Kosten)
    • Vergleich zu Nutanix (kommerzielle HCI-Lösung mit Profi-Profilen)
    • Vergleich zu StarWind Virtual SAN (Bestand-Alternative für kleinere Mannschaften)
    • Vergleich zu Scale Computing (Bestand-Edge-Praxis)
    • Bestand-TCO-Berechnung über 5 Jahre (typischerweise 40 bis 60 Prozent Kosten-Vorteil gegenüber VMware-vSAN-Subscription)
    • Roll-Out-Phasen (Pilot, Praxis, Roll-Out, Optimierung)
    • Compliance-Aspekte (Audit, Dokumentation, Disaster Recovery Pläne)
    • Profi-Mannschafts-Roll-Out (Schulung, Praxis-Aufbau, Bestand-Anwender-Akzeptanz)
    • Bestand-Anbindung an Monitoring (Prometheus mit Ceph Exporter, Grafana Dashboards, Anbindung an Bestand-Alertmanager)
  • Praxis-Übung Tag 4: Performance-Test und Disaster-Recovery-Probe
  • Mit dem Proxmox-Cluster aus Tag 1 bis 3 eine Performance- und Disaster-Recovery-Probe durchführen. Schritte:
    • Performance-Baseline mit rados bench, rbd bench und fio messen
    • Netzwerk-Tuning anwenden (MTU 9000 auf dem Storage-Netz, falls noch nicht aktiviert)
    • Erneuter Performance-Test und Vergleich
    • Einen Knoten herunterfahren und das Cluster-Verhalten prüfen
    • VM-High-Availability prüfen (VM startet automatisch auf einem anderen Knoten)
    • OSD-Recovery beobachten
    • Knoten wieder hochfahren und das Recovery prüfen
    • User Account anlegen und IAM-Policy testen

  • VMware-Administratoren mit Migrations-Mandat: Die nach der Broadcom-Übernahme eine Open-Source-Alternative profi-orientiert einführen und Bestand-VM-Mannschaften migrieren.
  • IT-Leiter und Architekten in Konzern- und Mittelstand-Mannschaften: Die strategische Entscheidungen für die Bestand-Virtualisierungs-Infrastruktur treffen und Hyperconverged-Praxis bewerten.
  • Linux- und Open-Source-Verantwortliche: Die ihre Bestand-Praxis um Hyperconverged Infrastructure mit Proxmox VE und Ceph erweitern.
  • Beratungs-Mannschaften mit Kunden-Migrations-Aufträgen: Die für Bestand-Kunden-Mannschaften vSphere-zu-Proxmox-Migrationen planen und durchführen.
  • Tech-Leads in Bestand-Virtualisierungs-Mannschaften: Die ihre Mannschaft im Hyperconverged-Profi-Stand mit Proxmox VE 9 und Ceph 20 Tentacle schulen.
Voraussetzungen: Solide Linux-Grundkenntnisse (Bedienung der Bash, Datei-Praxis, Paket-Verwaltung mit apt oder dnf). Grundlegendes Verständnis von Virtualisierung (VMware vSphere, KVM/QEMU, Hyper-V, oder vergleichbar). Grundlegendes Verständnis von Storage-Konzepten (Block-Storage, File-Storage, Object-Storage, RAID, iSCSI, NFS). Erste Berührung mit Ceph hilfreich, nicht zwingend. Grundlegendes Verständnis von Netzwerk-Konzepten (Bonding, VLANs, Switching).


In Präsenz

Online
Lernmethode

Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC.

Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent.

Unterlagen

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Arbeitsmaterialien

DIN A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its

Teilnahmezertifikat

Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF.


In Präsenz

Online
Teilnehmendenzahl

min. 1, max. 8 Personen

Garantierte Durchführung

Ab 1 Teilnehmenden*

Schulungszeiten
4 Tage, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort der Schulung
GFU Schulungszentrum oder Virtual Classroom
GFU Schulungszentrum
Am Grauen Stein 27
51105 Köln-Deutz

oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden.

Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen.

Räumlichkeiten

Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur

Bequem aus dem Homeoffice von überall

Preisvorteil

Dritter Mitarbeitende nimmt kostenfrei teil.
(Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.)

Eventuell anfallende Prüfungskosten für den dritten Teilnehmenden werden zusätzlich berechnet - auch bei Seminaren inkl. Prüfungsgebühr.

Hinweis: Um den Erfolg der Schulung zu gewährleisten, sollte auch der dritte Teilnehmende die erwarteten Vorkenntnisse mitbringen.

KOMPASS — Förderung für Solo-Selbstständige

Solo-Selbstständige können für dieses Seminar eine Förderung via KOMPASS beantragen.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

All-Inclusive

Gebäck, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch

Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu.

Barrierefreiheit

Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei

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Rechnungsstellung

Erst nach dem erfolgreichen Seminar. Keine Vorkasse.

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Online oder in Präsenz teilnehmen

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Weiterbildung Ceph als VMware-Alternative: Proxmox VE 9 mit Ceph 20 Tentacle

TerminOrtPreis
2027
03.05.-06.05.2027
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.660,00
Köln / Online 2.660,00 Buchen Vormerken
05.07.-08.07.2027
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.660,00
Köln / Online 2.660,00 Buchen Vormerken
06.09.-09.09.2027
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.660,00
Köln / Online 2.660,00 Buchen Vormerken
08.11.-11.11.2027
Plätze vorhanden
Köln / Online 2.660,00
Köln / Online 2.660,00 Buchen Vormerken
2028
10.01.-13.01.2028
Plätze vorhanden
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Köln / Online 2.660,00 Buchen Vormerken
  • Buchen ohne Risiko
  • Keine Vorkasse
  • Kostenfreies Storno bis zum Vortag des Seminars
  • Rechnung nach erfolgreichem Seminar
  • All-Inclusive-Preis
  • Garantierter Termin und Veranstaltungsort
  • Preise pro Person zzgl. Mehrwertsteuer
  • Dritter Mitarbeitende kostenfrei (Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.)
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FAQ für Offene Schulungen
  • Alle folgenden Schulungsformen können auch Online als Virtual Classroom durchgeführt werden.
  • Eine Offene Schulung findet zu einem festgelegten Zeitpunkt im voll ausgestatteten Schulungszentrum oder Online/Remote statt. Sie treffen auf Teilnehmende anderer Unternehmen und profitieren vom direkten Wissensaustausch.
  • Eine Inhouse-/Firmen-Schulung geht auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein. Sie erhalten eine kostenfreie Beratung von Ihrem Seminarleiter und können Inhalte und Dauer auf Ihren Schulungsbedarf anpassen. Inhouse-Schulungen können Europaweit durchgeführt werden.
  • Bei einer Individual-Schulung erhalten Sie eine 1-zu-1 Betreuung und bestimmen Inhalt, Zeit und Lerntempo. Der Dozent passt sich Ihren Wünschen und Bedürfnissen an.

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  • Sie erhalten remote Zugriff auf Ihren persönlichen Schulungs-PC im GFU-Seminarraum
  • Die Virtual Classroom Lösung lässt sich auch im Browser betreiben
  • Die GFU-Technik leistet wie gewohnt Soforthilfe bei Problemen
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  • Sie sparen Reisekosten und Zeit
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Das GFU-Sorglos-Paket

Die Seminare der GFU finden in angenehmer Atmosphäre statt und sind perfekt organisiert. Profitieren Sie von dem Rundum-Service der GFU!

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