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Schulung LeSS Einführung: Scrum skalieren ohne Overhead
Large-Scale Scrum: Ein Product Backlog, ein Product Owner, echte Cross-Funktionalität
Schulungsformen
Offene Schulung
- 2 Tage
- 5 gesicherte Termine
- Köln / Online
- 1.440,00 p. P. zzgl. MwSt.
- Dritter Mitarbeitende kostenfrei
- Learning & Networking in einem. Garantierte Durchführung ab 1 Teilnehmenden.
Inhouse-/Firmenschulung
- 2 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Individualschulung
- 2 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Beschreibung
LeSS (Large-Scale Scrum) geht den umgekehrten Weg: Statt Struktur hinzuzufügen, nimmt LeSS Struktur weg. Die Grundidee: Scrum selbst ist bereits ein Skalierungsframework - man muss es nicht ersetzen, sondern konsequent anwenden. Ein Product Backlog statt fünf. Ein Product Owner statt fünf. Feature-Teams statt Komponenten-Teams. Gemeinsames Refinement statt isolierte Team-Backlogs. Keine Release Train Engineers, keine PI-Planning-Marathons, keine neuen Rollen - nur Scrum, sauber auf mehrere Teams angewendet.
Das klingt radikal einfach - und ist radikal anspruchsvoll. LeSS verlangt echte Cross-Funktionalität (jedes Team kann jedes Feature liefern), echte Produktverantwortung (ein PO für das gesamte Produkt), echte Selbstorganisation (Teams koordinieren sich selbst, ohne Koordinationsrollen) und echte organisatorische Veränderung (Abteilungssilos müssen aufgelöst werden).
Erfahren Sie mehr durch ein zusätzliches Scrum Training aus unserem Seminarangebot.
Schulungsziel
Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit einem Verständnis der LeSS-Prinzipien und -Regeln , der Fähigkeit, LeSS von SAFe und Nexus abzugrenzen (Entscheidungsmatrix), einem Feature-Team-Design für das eigene Produkt, der Erfahrung eines simulierten Multi-Team-Sprints (Refinement, Planning, Review, Retro) und einem 90-Tage-Adoptionsplan (oder der begründeten Entscheidung gegen LeSS).
Details
Inhalt
1. LeSS im Kontext: Warum ein anderer Ansatz zur Skalierung?
- Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
- Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
- Das Skalierungsproblem: Organisationen skalieren, indem sie Struktur hinzufügen - mehr Rollen, mehr Meetings, mehr Artefakte, mehr Prozesse. Ergebnis: Die zusätzliche Struktur erzeugt Overhead, der die Produktivität frisst, die sie steigern sollte.
- LeSS-Philosophie: „More with LeSS": Nicht mehr Struktur, sondern weniger. Nicht mehr Rollen, sondern weniger. Nicht mehr Artefakte, sondern das eine Product Backlog. LeSS ist Scrum - angewendet auf mehrere Teams, mit möglichst wenig Zusatzregeln.
- LeSS vs. SAFe vs. Nexus: SAFe (viel Struktur: ARTs, PI Planning, RTE, POPM, 4 Konfigurationen - ideal für große, regulierte Organisationen mit 50+ Teams). Nexus (leichte Erweiterung: Nexus Integration Team, Nexus Sprint Backlog - für 3-9 Teams). LeSS (minimale Erweiterung: Scrum-Regeln konsequent anwenden - für 2-8 Teams). LeSS Huge (für 8+ Teams, mit Areas und Area Product Owners).
- Für wen ist LeSS geeignet? Organisationen, die Scrum ernst nehmen und nicht verwässern wollen. Teams, die echte Cross-Funktionalität aufbauen können. Produkte, bei denen ein Product Owner das gesamte Produkt überblicken kann. Führungskräfte, die bereit sind, Organisationsstrukturen zu verändern.
- Für wen ist LeSS NICHT geeignet? Organisationen, die bestehende Strukturen nicht verändern wollen. Produkte, die so groß sind, dass kein einzelner PO sie überblicken kann (-> LeSS Huge oder SAFe). Umgebungen, in denen Komponenten-Teams politisch unveränderbar sind.
- LeSS-Prinzipien: Large-Scale Scrum is Scrum, Empirical Process Control, Transparency, More with LeSS, Whole Product Focus, Customer Centric, Continuous Improvement towards Perfection, Lean Thinking, Systems Thinking, Queueing Theory.
- Ein Product Owner - ein Product Backlog: Die radikalste LeSS-Regel: Es gibt nur einen Product Owner für das gesamte Produkt, egal wie viele Teams daran arbeiten. Keine Team-Backlogs, keine Team-POs. Der PO priorisiert ein einziges Backlog - Teams wählen Items daraus. Konsequenz: Der PO muss das gesamte Produkt verstehen und strategisch priorisieren.
- Feature-Teams statt Komponenten-Teams: Jedes Team kann jedes Feature end-to-end liefern - Frontend, Backend, Datenbank, Testing. Keine Übergaben zwischen Teams. Feature-Teams reduzieren Abhängigkeiten, weil sie nicht auf andere Teams warten müssen. Der Aufbau von Feature-Teams ist die schwierigste organisatorische Veränderung in LeSS.
- Scrum Master in LeSS: Ein Scrum Master kann 1-3 Teams coachen (nicht 1 SM pro Team zwingend). Der SM fokussiert auf die Verbesserung des Gesamtsystems, nicht nur auf ein Team. Keine neue Koordinationsrolle (kein RTE-Äquivalent) - Koordination ist Teamverantwortung.
- Ein Sprint - alle Teams synchron: Alle Teams arbeiten im selben Sprint-Rhythmus (meist 2 Wochen). Ein gemeinsames Sprint-Ziel ist optional, aber hilfreich. Synchrone Sprints ermöglichen gemeinsame Events und ein integriertes Produkt-Inkrement am Sprint-Ende.
- Ein gemeinsames Definition of Done: Alle Teams halten sich an dieselbe Definition of Done - Code reviewed, getestet, integriert, dokumentiert. Kein Team darf die DoD aufweichen. Die DoD wird schrittweise verschärft (Ziel: jedes Inkrement ist releasebar).
- Praxis-Übung: Ein bestehendes Multi-Team-Setup analysieren - Teilnehmende skizzieren ihre aktuelle Organisation (Komponenten-Teams? Mehrere Backlogs? Mehrere POs?). Was müsste sich für LeSS ändern? Welche Veränderungen sind machbar, welche sind politisch unmöglich?
- Komponenten-Team vs. Feature-Team: Komponenten-Team (spezialisiert auf eine Schicht: Frontend-Team, Backend-Team, DB-Team -> jedes Feature erzeugt 3 Abhängigkeiten). Feature-Team (liefert Features end-to-end -> keine Abhängigkeiten zu anderen Teams, aber jedes Teammitglied muss breiter qualifiziert sein).
- Der Übergang: Komponenten-Teams lassen sich nicht über Nacht in Feature-Teams umbauen. Übergangsstrategien: erweiterte Komponenten-Teams (Team übernimmt schrittweise mehr Schichten), Feature-Team-Adoption-Maps (welche Komponenten-Expertise muss aufgebaut werden?), Pair Programming und Community of Practice als Wissenstransfer-Mechanismen.
- Teamschnitt in LeSS: Teams schneiden entlang von Kundenwert (Kundengruppe, Marktsegment, User Journey), nicht entlang von Technologie. Beispiel: Nicht „Frontend-Team" und „Backend-Team", sondern „Team Checkout-Prozess" und „Team Produktsuche" - jedes liefert end-to-end.
- Spezialisten-Dilemma: Was passiert mit dem einzigen Datenbankexperten, dem einzigen Security-Spezialisten, dem einzigen UX-Designer? Optionen: in ein Team einbetten (wird zum T-shaped Member), als Traveller zwischen Teams rotieren, als Enabling Team (temporär) bereitstellen.
- Praxis-Übung: Feature-Team-Design für ein vorgegebenes Produkt (E-Commerce-Plattform mit 6 Teams) - Teams anhand von Kundenwert schneiden, nicht anhand von Technologie. Diskussion: Welche Kompetenzen müssen aufgebaut werden? Wo bleiben Spezialisten?
- Overall Product Backlog Refinement (gemeinsam): Alle Teams zusammen, einmal pro Sprint. Der PO präsentiert die priorisierten Items für die nächsten Sprints. Teams stellen Fragen, klären Abhängigkeiten, identifizieren, welches Team welches Item übernimmt. Timebox: 1-2 Stunden. Ziel: gemeinsames Verständnis, keine detaillierte Planung.
- Multi-Team Product Backlog Refinement (parallel): Teams refineen die Items, die sie übernehmen werden - in Teamgröße oder in Multi-Team-Sessions, wenn Items teamübergreifend sind. Detaillierte Story-Zerlegung, Akzeptanzkriterien, technische Klärung.
- Selbstorganisierte Team-Auswahl: Teams wählen selbst, welche Items sie übernehmen - der PO ordnet nicht zu. Kriterien: Wissen, Interesse, Kapazität, Abhängigkeiten. Das erzeugt Ownership: Teams, die wählen, fühlen sich verantwortlich.
- Cross-Team-Refinement für abhängige Items: Wenn ein Feature mehrere Teams betrifft - gemeinsames Refinement der betroffenen Teams. Kein Koordinator entscheidet, sondern die Teams selbst.
- Praxis-Übung: Overall PBR simulieren - PO präsentiert 8 Items, 3 „Teams" stellen Fragen, identifizieren Abhängigkeiten, wählen selbstorganisiert je 2-3 Items. 20 Minuten, dann Reflexion: Wie hat die Selbstorganisation funktioniert?
5. Sprint Planning, Review und Retrospektive in LeSS
- Sprint Planning 1 (gemeinsam): Alle Teams + PO. Der PO erklärt die Sprint-Prioritäten. Teams wählen Items aus dem Product Backlog (Selbstorganisation, nicht Zuweisung). Abhängigkeiten klären: „Wir nehmen Item X - braucht jemand etwas von uns? Brauchen wir etwas von euch?" Timebox: 1 Stunde für alle Teams.
- Sprint Planning 2 (pro Team): Jedes Team plant separat - Tasks, technischer Ansatz, Arbeitsteilung. Optional: gemeinsame Session, wenn starke Abhängigkeiten bestehen. Standard-Scrum-Sprint-Planning.
- Sprint Review (gemeinsam): Alle Teams präsentieren ein integriertes Produkt-Inkrement - nicht Team-für-Team, sondern feature-weise. Stakeholder sehen das Produkt, nicht die Teamstruktur. Bazaar-Format: mehrere Stationen, Stakeholder rotieren. Oder: gemeinsame Demo mit Moderation.
- Retrospektive in LeSS - drei Ebenen:
- Team-Retrospektive (pro Team): Standard-Scrum - was verbessern wir in unserem Team?
- Overall Retrospektive (alle Teams + PO + SM + Manager): Was verbessern wir im Gesamtsystem? Organisatorische Impediments, teamübergreifende Prozesse, Definition of Done verschärfen, Koordinationsprobleme, systemische Ursachen.
- Verbindung: Erkenntnisse der Team-Retros fließen in die Overall Retro, Ergebnisse der Overall Retro fließen zurück in die Teams.
- Praxis-Übung: Sprint Review im Bazaar-Format simulieren - 3 Teams bereiten je eine 3-Minuten-Demo vor, Stakeholder rotieren zwischen Stationen, Feedback direkt am Stand. Reflexion: War das effektiver als sequenzielle Demos?
- Das LeSS-Prinzip: Teams koordinieren sich selbst. Keine RTEs, keine Scrum-of-Scrums-Master, keine Integration Managers. Die Teams sind verantwortlich für ihre eigene Koordination - weil sie die besten Informationen haben, wo Abhängigkeiten liegen.
- Koordinationsmechanismen in LeSS:
- Just Talk: Einfachster Mechanismus - Teammitglieder sprechen direkt miteinander, ohne Meeting-Overhead. Wird durch Co-Location oder gemeinsame Chat-Kanäle unterstützt.
- Open Space / Coordination Meeting (bei Bedarf): Wenn Just Talk nicht reicht - ein kurzes Treffen der betroffenen Teams (nicht aller Teams). Kein fester Rhythmus, nur bei Bedarf. Die Teams entscheiden selbst, ob sie es brauchen.
- Communities of Practice: Fachübergreifender Austausch - Architecture CoP, Testing CoP, UX CoP. Wissenstransfer, Standards vereinbaren, Best Practices teilen. Kein Management-Auftrag, sondern intrinsisch motiviert.
- Travellers und Scouts: Ein Teammitglied arbeitet temporär in einem anderen Team, um Wissen zu transferieren oder eine Abhängigkeit zu lösen. Kein permanenter Rollentausch, sondern situativ.
- Integrationsverantwortung bei den Teams: Jedes Team integriert seinen Code mehrfach täglich - nicht erst am Sprint-Ende. Continuous Integration als technische Grundlage für teamübergreifende Koordination.
- Warum keine Koordinationsrolle? Jede Koordinationsrolle erzeugt ein Single Point of Failure, reduziert die Team-Verantwortung und verlangsamt die Kommunikation (Stille Post über den Koordinator statt direkt). LeSS vertraut darauf, dass kompetente Teams sich selbst organisieren - wenn die Voraussetzungen stimmen (Feature-Teams, ein Backlog, Transparenz).
- Praxis-Übung: Koordinationsszenario - 3 Teams haben Abhängigkeiten. Ohne Koordinationsrolle: Wie klären sie es? Rollenspiel: Teams sprechen direkt, nutzen ein Koordinationsboard, entscheiden selbst über das Format. Reflexion: Was funktioniert, was fehlt?
- Wann LeSS, wann LeSS Huge? LeSS (2-8 Teams, ein PO, ein Product Backlog). LeSS Huge (8+ Teams, ein Head PO + Area Product Owners, ein Product Backlog unterteilt in Areas). Die Grenze bei 8 Teams ist nicht willkürlich - ab 8 Teams kann ein einzelner PO das Backlog nicht mehr allein überblicken.
- Requirement Areas: Das Product Backlog wird in kundenzentrierte Bereiche unterteilt - nicht nach Technologie, sondern nach Kundendomäne. Beispiel: „Checkout & Payment", „Search & Discovery", „Account & Profile". Jede Area hat einen Area Product Owner, der dem Head PO berichtet.
- Area Product Owner vs. Team PO (LeSS-Fehler): In LeSS Huge gibt es Area POs - aber sie sind KEINE Team-POs. Ein Area PO verantwortet einen Produktbereich für 4-8 Teams, nicht ein Backlog für ein einzelnes Team. Der Unterschied: strategische Priorisierung vs. Task-Management.
- Wann LeSS Huge vs. SAFe? LeSS Huge (Fokus auf organisatorische Vereinfachung, wenige Rollen, starke Feature-Teams). SAFe (mehr Struktur, mehr Rollen, mehr vordefinierte Prozesse, stärkere Governance). Die Entscheidung hängt von Organisationskultur, Reifegrad und Bereitschaft zur Veränderung ab.
- LeSS-Adoption-Prinzipien:
- Deep and Narrow over Broad and Shallow: LeSS nicht in der ganzen Organisation gleichzeitig einführen, sondern bei einem Produkt mit 2-4 Teams starten und richtig machen. Dann lernen und ausweiten.
- Top-Down and Bottom-Up: Organisatorische Veränderung (Feature-Teams, ein PO) braucht Management-Entscheidung. Praktische Verbesserung (Refinement, Koordination, CI) kommt von den Teams.
- Use Volunteering: Teams, die LeSS ausprobieren wollen, wählen sich freiwillig. Zwang erzeugt Widerstand.
- Die 3 schwierigsten Veränderungen:
- Komponenten-Teams -> Feature-Teams: Manager verlieren „ihre" Teams, Spezialisten müssen breiter werden, Team-Identität ändert sich.
- Mehrere POs -> ein PO: Macht-Verlust für bisherige Team-POs, ein PO muss das gesamte Produkt verstehen, Stakeholder müssen sich an eine Anlaufstelle gewöhnen.
- Koordinationsrollen -> Selbstkoordination: Manager und Projektleiter verlieren ihre Koordinationsfunktion. Teams müssen Verantwortung übernehmen, die sie bisher delegiert haben.
- Typische Anti-Patterns bei LeSS-Adoption: „LeSS als Kostensenkungsprogramm" (Rollen streichen, ohne die Voraussetzungen zu schaffen), „Fake-LeSS" (ein PO nominell, aber in Wahrheit entscheiden 5 Team-POs), „LeSS ohne Feature-Teams" (Komponenten-Teams bleiben, nur das Meeting-Format ändert sich).
- Organisatorische Voraussetzungen: Management-Commitment zur Strukturveränderung, Investitionsbereitschaft in Cross-Training (Feature-Teams brauchen breitere Skills), CI/CD-Infrastruktur (gemeinsame Integration erfordert automatisierte Pipelines), physische oder virtuelle Co-Location (Just Talk funktioniert nur bei Erreichbarkeit).
- Praxis-Übung: LeSS Adoption Canvas - Teilnehmende skizzieren für ihr eigenes Produkt: Welche Teams gibt es? Welche wären Feature-Teams? Wer wäre der PO? Welche Organisationsveränderung ist nötig? Welche Risiken bestehen? Wie sähe ein 90-Tage-Adoptionsplan aus?
Phase 1 - Teamdesign und Struktur (20 Min):
- Feature-Team-Schnitt für das eigene Produkt entwerfen (3-5 Teams).
- Einen Product Owner benennen und dessen Verantwortlichkeiten definieren.
- Communities of Practice identifizieren.
- Overall Product Backlog Refinement: PO präsentiert 8 Items, Teams wählen.
- Sprint Planning 1: Teams klären Abhängigkeiten.
- Sprint Review im Bazaar-Format: 3-Minuten-Demos.
- Overall Retrospektive: Was würden wir systemisch verbessern?
- Entscheidungsmatrix: Ist LeSS für unser Produkt geeignet? (vs. SAFe vs. Nexus)
- Wenn ja: 90-Tage-Adoptionsplan (Pilotteams, Feature-Team-Aufbau, PO-Konsolidierung, erster gemeinsamer Sprint).
- Wenn nein: Welches Framework passt besser und warum?
Zielgruppe & Vorkenntnisse
- Scrum Master und Agile Coaches: Die Scrum mit mehreren Teams skalieren möchten - ohne ein Framework mit 20+ Rollen und Dutzenden Artefakten einzuführen.
- Product Owner: Die ein einzelnes Product Backlog für mehrere Teams verantworten und verstehen möchten, wie LeSS ihre Rolle verändert.
- Engineering Manager und Teamleiter: Die Feature-Teams aufbauen, Abhängigkeiten reduzieren und die Organisationsstruktur für Agilität optimieren.
- Entscheider und Transformationsverantwortliche: Die SAFe und LeSS vergleichen und die richtige Skalierungsstrategie für ihre Organisation wählen.
- Entwicklungsteams: Die in einer Multi-Team-Umgebung arbeiten und verstehen möchten, wie Cross-Team-Koordination ohne zentrale Koordinationsrollen funktioniert.
Abgrenzung: Dieses Seminar vermittelt LeSS als alternatives Skalierungsframework zu SAFe und Nexus. Wer SAFe kennenlernen möchte, findet „Leading SAFe® 6" (S2490, 2T). Wer Nexus kennenlernen möchte, findet „Scrum Skalierung mit Nexus" (S2700, 2T). Wer Scrum-Grundlagen braucht, findet „Professional Scrum Master PSM I" (S1958, 2T).
Ihre Schulung
In Präsenz | Online |
|---|---|
| Lernmethode | |
Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC. | Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent. |
| Unterlagen | |
Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. | Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. |
| Arbeitsmaterialien | |
DIN A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its | |
| Teilnahmezertifikat | |
Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF. | |
Organisation
In Präsenz | Online | |
|---|---|---|
| Teilnehmendenzahl | ||
min. 1, max. 8 Personen | ||
| Garantierte Durchführung | ||
Ab 1 Teilnehmenden* | ||
| Schulungszeiten | ||
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| Ort der Schulung | ||
GFU SchulungszentrumAm Grauen Stein 27 51105 Köln-Deutz oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden. Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen. | ||
| Räumlichkeiten | ||
Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur | Bequem aus dem Homeoffice von überall | |
| Preisvorteil | ||
Dritter Mitarbeitende nimmt kostenfrei teil. Eventuell anfallende Prüfungskosten für den dritten Teilnehmenden werden zusätzlich berechnet. Hinweis: Um den Erfolg der Schulung zu gewährleisten, sollte auch der dritte Teilnehmende die erwarteten Vorkenntnisse mitbringen. | ||
| All-Inclusive | ||
Gebäck, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch | Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu. | |
| Barrierefreiheit | ||
Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei | - | |
Buchen ohne Risiko
| Rechnungsstellung |
Erst nach dem erfolgreichen Seminar. Keine Vorkasse. |
| Stornierung |
Kostenfrei bis zum Vortag des Seminars |
| Vormerken statt buchen |
Sichern Sie sich unverbindlich Ihren Seminarplatz schon vor der Buchung - auch wenn Sie selbst nicht berechtigt sind zu buchen |
Kostenfreie Services
In Präsenz | Online |
|---|---|
|
|
Buchungsmöglichkeiten
Online oder in Präsenz teilnehmen
Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.
Gesicherte offene Termine
| Termin | Ort | Preis | ||
|---|---|---|---|---|
| 29.07.-30.07.2026 Plätze vorhanden Köln / Online 1.440,00 | Köln / Online | 1.440,00 | Buchen Vormerken | |
| 29.09.-30.09.2026 Plätze vorhanden Köln / Online 1.440,00 | Köln / Online | 1.440,00 | Buchen Vormerken | |
| 30.11.-01.12.2026 Plätze vorhanden Köln / Online 1.440,00 | Köln / Online | 1.440,00 | Buchen Vormerken | |
| 2027 | ||||
| 22.03.-23.03.2027 Plätze vorhanden Köln / Online 1.440,00 | Köln / Online | 1.440,00 | Buchen Vormerken | |
| 24.05.-25.05.2027 Plätze vorhanden Köln / Online 1.440,00 | Köln / Online | 1.440,00 | Buchen Vormerken | |
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Unterstützung nach der Schulung durch
individuelle Nachbetreuung
- Alle folgenden Schulungsformen können auch Online als Virtual Classroom durchgeführt werden.
- Eine Offene Schulung findet zu einem festgelegten Zeitpunkt im voll ausgestatteten Schulungszentrum oder Online/Remote statt. Sie treffen auf Teilnehmende anderer Unternehmen und profitieren vom direkten Wissensaustausch.
- Eine Inhouse-/Firmen-Schulung geht auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein. Sie erhalten eine kostenfreie Beratung von Ihrem Seminarleiter und können Inhalte und Dauer auf Ihren Schulungsbedarf anpassen. Inhouse-Schulungen können Europaweit durchgeführt werden.
- Bei einer Individual-Schulung erhalten Sie eine 1-zu-1 Betreuung und bestimmen Inhalt, Zeit und Lerntempo. Der Dozent passt sich Ihren Wünschen und Bedürfnissen an.
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- 29. Jul. - 30. Jul. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- 29. Sep. - 30. Sep. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- 30. Nov. - 01. Dez. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- 22. Mär. - 23. Mär. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- 24. Mai - 25. Mai ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- Auch als Inhouse-Schulung, bundesweit mit Termin nach Wunsch und individuellen Inhalten
- Buchen ohne Risiko! Kostenfreie Stornierung bis zum Vortag des Seminars
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