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Schulung Lean Startup und MVP: Geschäftsideen schnell validieren
Build-Measure-Learn: Von der Hypothese zum validierten Geschäftsmodell
Schulungsformen
Inhouse-/Firmenschulung
- 2 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Beschreibung
Die Lean-Startup-Methodik dreht diese Logik um: Statt ein Produkt zu bauen und dann zu hoffen, dass Kunden es kaufen, testen wir zuerst die riskantesten Annahmen mit dem geringstmöglichen Aufwand. Das Werkzeug dafür ist das Minimum Viable Product (MVP) - nicht ein halbfertiges Produkt, sondern das kleinste Experiment , das die wichtigste Frage beantwortet.
Abgrenzung: Dieses Seminar vermittelt die Validierungs-Methodik - wie teste ich, ob eine Idee funktioniert, bevor ich sie baue? Wer vorgelagert Ideen generieren möchte, findet bei der GFU „Design Thinking Workshop" (3T) und „KI-Ideation: Kreative Ideenfindung" (3T). Wer schnelle Prototypen bauen möchte, findet „Design Sprint für Produktentwickler" (2T) und „VibeCoding für Produktteams" (3T). Wer das validierte Produkt anschließend strategisch weiterentwickeln möchte, findet „Product Discovery: Das richtige Produkt finden" (S6297, 3T) und „Produktstrategie entwickeln" (S6295, 2T). Wer das Geschäftsmodell ausarbeiten möchte, findet „Business Model Canvas" (S6264, 2T) und „KI-Geschäftsmodelle" (S6744, 2T).
Schulungsziel
Die Teilnehmenden erlernen die systematische Validierung von Geschäfts- und Produktideen mit der Lean-Startup-Methodik. Ziel ist die Fähigkeit, riskante Annahmen zu identifizieren, Hypothesen zu formulieren, den passenden MVP-Typ auszuwählen und Validierungsexperimente durchzuführen - bevor signifikante Entwicklungsressourcen investiert werden. Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden ein Lean Canvas für ihre eigene Idee erstellt, die riskanteste Annahme identifiziert, ein Experiment entworfen und klare Entscheidungskriterien für Go, Pivot oder Kill definiert.
Details
Inhalt
- Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
- Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
- 1. Warum die meisten Innovationen scheitern - und wie Lean Startup das verhindert
- Das Kernproblem: Unternehmen investieren Monate in Produktentwicklung, bevor sie den Markt fragen. „Wir wissen, was der Kunde braucht" ist die teuerste Annahme in der Produktentwicklung.
- Lean Startup vs. traditionelle Planung: Wasserfall-Innovation (Businessplan -> Finanzierung -> Entwicklung -> Launch -> Enttäuschung) vs. Lean Innovation (Hypothese -> Experiment -> Lernen -> Entscheidung -> nächste Hypothese).
- Build-Measure-Learn: Der Kreislauf als Kern der Methodik - nicht schneller bauen, sondern schneller lernen . Die Geschwindigkeit des Lernens bestimmt den Wettbewerbsvorteil.
- Validated Learning: Lernen ist kein Gefühl („Ich glaube, das funktioniert"), sondern messbar: welche Hypothese wurde bestätigt oder widerlegt? Mit welchen Daten?
- Intrapreneurship: Lean Startup ist nicht nur für Gründer - Konzerne nutzen dieselbe Methodik für interne Innovation (Innovation Labs, Venture Units, Hackathons). Herausforderungen in Konzernen: Budgetzyklen, Genehmigungsprozesse, Risikoaversion.
- 2. Lean Canvas: Die Geschäftsidee auf einer Seite
- Lean Canvas vs. Business Model Canvas: Business Model Canvas (S6264, 2T vorhanden) beschreibt bestehende Geschäftsmodelle; Lean Canvas ist für neue, unsichere Ideen optimiert - Fokus auf Problem, Lösung und Risiko statt auf Partnerschaften und Ressourcen.
- Die 9 Felder: Problem (Top 3 Probleme der Zielgruppe), Kundensegment (Early Adopters: wer hat das Problem am dringendsten?), Einzigartiges Wertversprechen (eine klare Botschaft, warum der Kunde wechseln soll), Lösung (Top 3 Features - nicht mehr!), Kanäle (wie erreiche ich die Kunden?), Erlösströme (wie verdiene ich Geld?), Kostenstruktur (was kostet der Betrieb?), Schlüsselkennzahlen (welche Metriken zählen?), Unfair Advantage (was kann nicht leicht kopiert werden?).
- Problem-First: Mit dem Problem-Feld beginnen, nicht mit der Lösung. „Verliebe dich in das Problem, nicht in die Lösung."
- Praxis-Übung: Jede teilnehmende Person erstellt ein Lean Canvas für die eigene Idee (oder ein vorgegebenes Szenario) - 20 Minuten, Vorstellung in Kleingruppen, Feedback.
- 3. Hypothesen formulieren: Was sind die riskantesten Annahmen?
- Jedes Geschäftsmodell ist ein Bündel von Annahmen: „Kunden haben dieses Problem", „Kunden würden dafür zahlen", „Wir können es technisch umsetzen", „Wir können Kunden erreichen". Die meisten dieser Annahmen sind ungeprüft .
- Riskanteste Annahme zuerst (Riskiest Assumption Test): Welche Annahme, wenn sie falsch ist, das gesamte Geschäftsmodell zu Fall bringt? Diese zuerst testen - nicht die einfachste oder die technisch interessanteste.
- Hypothesen-Format: „Wir glauben, dass [Kundensegment] das Problem [Problem] hat und bereit ist, [Preis] für [Lösung] zu zahlen, weil [Begründung]. Wir validieren dies, indem wir [Experiment] durchführen und erwarten [Metrik] > [Schwellenwert]."
- Hypothesen-Typen: Problem-Hypothese (Existiert das Problem wirklich?), Lösungs-Hypothese (Löst unsere Idee das Problem?), Wachstums-Hypothese (Können wir genug Kunden gewinnen?), Erlös-Hypothese (Werden Kunden dafür zahlen?).
- Praxis-Übung: Aus dem Lean Canvas (Topic 2) die Top-3-Annahmen extrahieren, als testbare Hypothesen formulieren, nach Risiko priorisieren.
- 4. Customer Discovery: Probleme verstehen, bevor man Lösungen baut
- Problem-Interviews: Ziel ist nicht, die eigene Lösung zu pitchen, sondern das Problem des Kunden tiefgreifend zu verstehen. Offene Fragen: „Erzählen Sie mir, wie Sie [Aufgabe] heute erledigen", „Was frustriert Sie dabei am meisten?", „Wie haben Sie versucht, das zu lösen?", „Wie viel Zeit/Geld kostet Sie das Problem?"
- Die 5 Interview-Regeln: Kein Pitchen (das Interview ist keine Verkaufsveranstaltung), kein Suggestivfragen (nicht „Würden Sie unser Produkt nutzen?"), konkrete Erfahrungen abfragen (nicht Meinungen), nach Verhalten fragen (nicht nach Absichten: „Haben Sie in den letzten 3 Monaten [X] getan?" statt „Würden Sie [X] tun?"), 20 Interviews für belastbare Muster.
- Jobs-to-be-Done (JTBD): Kunden kaufen kein Produkt, sie „stellen es ein", um einen Job zu erledigen. Funktionaler Job (Loch in die Wand bohren), emotionaler Job (sich kompetent fühlen), sozialer Job (vor anderen gut dastehen). Der Job bleibt stabil, die Lösung ändert sich.
- KI-gestützte Vorbereitung: ChatGPT oder Claude für Interview-Leitfaden-Erstellung, Persona-Entwicklung, Marktrecherche und Wettbewerbsanalyse - schneller Kontext aufbauen vor dem Interview.
- Praxis-Übung: Interview-Leitfaden für die eigene Hypothese erstellen. Rollenspiel: Teilnehmende interviewen sich gegenseitig (einer als Gründer, einer als potenzieller Kunde). Auswertung: Was haben wir gelernt? Stimmt unsere Problem-Hypothese?
- 5. MVP-Typen: Das richtige Experiment für die richtige Frage
- Was ein MVP ist und was nicht: Ein MVP ist nicht „Version 1.0 mit weniger Features". Ein MVP ist das kleinste Experiment , das die wichtigste Hypothese validiert. Oft ist es kein Produkt, sondern ein Test.
- Landing Page MVP: Eine Webseite, die das Produkt beschreibt, als gäbe es es schon - mit einem Call-to-Action (Anmelden, Vorbestellen, Warteliste). Misst: Interesse (Klickrate, Anmeldungen). Validiert: „Gibt es Nachfrage?" Tools: Carrd, Unbounce, Webflow, VibeCoding.
- Concierge MVP: Der Service wird manuell erbracht, als wäre er automatisiert. Der Kunde erlebt das Endergebnis, das Team erledigt alles von Hand. Validiert: „Löst der Service das Problem? Zahlt der Kunde dafür?" Beispiel: Food Delivery - Gründer liefern selbst.
- Wizard of Oz MVP: Vorne sieht es automatisiert aus (App, Website, Chatbot), hinten sitzt ein Mensch, der die Arbeit macht. Validiert: „Funktioniert das Nutzererlebnis?" Beispiel: Zappos - Schuhe fotografiert im Laden, bestellt bei Nachfrage beim Hersteller.
- Prototyp / Klickdummy: Interaktives Design ohne echte Funktionalität - Figma (10× vorhanden), InVision, oder VibeCoding (2× vorhanden: KI erstellt einen funktionalen Prototyp in Stunden). Validiert: „Versteht der Nutzer das Produkt? Findet er sich zurecht?"
- Explainer Video: Ein kurzes Video, das das Produkt erklärt - Dropbox hat so sein MVP validiert (3-Minuten-Video -> 70.000 Wartelisten-Anmeldungen über Nacht). Validiert: „Ist die Value Proposition verständlich und attraktiv?"
- Pre-Sales / Letter of Intent: Den Kunden fragen: „Würden Sie das kaufen? Wenn ja, unterschreiben Sie hier." LOI, Vorbestellung, Crowdfunding (Kickstarter). Validiert: „Zahlt der Kunde wirklich?"
- Entscheidungsmatrix: Welcher MVP-Typ für welche Hypothese? Problem-Hypothese -> Interview/Concierge, Lösungs-Hypothese -> Prototyp/Wizard of Oz, Nachfrage-Hypothese -> Landing Page/Pre-Sales.
- 6. Actionable Metrics: Messen, was zählt
- Vanity Metrics vs. Actionable Metrics: Pageviews, Downloads, registrierte Nutzer - alles Vanity Metrics (gehen immer nach oben, sagen nichts über den Geschäftserfolg). Actionable Metrics beantworten die Frage: „Hat unsere Hypothese sich bestätigt?"
- Pirate Metrics (AARRR): Acquisition (wie kommen Nutzer?), Activation (haben sie den Aha-Moment erlebt?), Retention (kommen sie wieder?), Revenue (zahlen sie?), Referral (empfehlen sie weiter?). Jede Phase hat eigene Metriken.
- Die eine Metrik, die zählt (OMTM - One Metric That Matters): In jeder Phase des Startups gibt es eine Kennzahl, die wichtiger ist als alle anderen. Pre-Product: Wartelisten-Anmeldungen. Post-Launch: Activation Rate. Wachstumsphase: Net Revenue Retention. Fokus statt Dashboard-Überflutung.
- Kohorten-Analyse: Nicht den Durchschnitt aller Nutzer betrachten, sondern Nutzer nach Zeitraum gruppieren: „Nutzer, die im Januar gestartet sind, verhalten sich anders als Nutzer vom März." Trends erkennen, die im Durchschnitt unsichtbar sind.
- Statistische Signifikanz: Wann sind die Ergebnisse eines Experiments belastbar? Stichprobengröße, Konfidenzintervall. Faustregel: mindestens 100 Beobachtungen für quantitative Tests, 15-20 Interviews für qualitative Validierung.
- Praxis-Übung: Für die eigene Hypothese (Topic 3) die passende Actionable Metric definieren und den Schwellenwert festlegen: „Wenn >X% der Besucher sich anmelden, ist die Hypothese validiert."
- 7. Experimente entwerfen und durchführen
- Experiment-Design: Hypothese -> Metrik -> Schwellenwert -> Experiment -> Laufzeit -> Auswertung. Alles vorher festlegen, nicht nachher die Kriterien ändern (Confirmation Bias vermeiden).
- Landing Page in 60 Minuten: Mit KI-Tools (VibeCoding, Carrd, Webflow + ChatGPT für Texte + Firefly/Midjourney für Bilder) eine Landing Page erstellen, die die Value Proposition testet. Traffic: Google Ads (50-100 € Budget), LinkedIn Ads, Reddit, Community-Posts.
- Smoke Test / Fake Door: Ein Feature-Button in einer bestehenden App, der noch nichts tut, aber misst, wie viele Nutzer klicken. Validiert: „Gibt es Interesse an Feature X?" Implementierung: Event Tracking auf den Button, Klick zeigt „Kommt bald"-Nachricht.
- Concierge-Experiment aufsetzen: Für Service-Ideen: den Service manuell für 5-10 Kunden erbringen. Aufwand tracken (Zeit, Kosten), Kundenzufriedenheit messen (NPS), Zahlungsbereitschaft testen.
- A/B-Testing-Grundlagen: Zwei Varianten testen (z.B. zwei Value Propositions auf der Landing Page), Traffic splitten, Conversion vergleichen. Brücke zu GFU-Seminar „A/B Testing und Experimentation" (S6266, 2T).
- Praxis-Übung: Teilnehmende entwerfen ein konkretes Experiment für ihre riskanteste Annahme - MVP-Typ wählen, Metrik definieren, Schwellenwert setzen, Laufzeit planen, Budget schätzen.
- 8. Pivot oder Persevere: Die Entscheidung, die zählt
- Die Pivot-Entscheidung: Die Daten liegen vor - und jetzt? Drei Optionen: Persevere (Hypothese bestätigt, weitermachen), Pivot (Hypothese widerlegt, Richtung ändern) oder Kill (keine Lösung in Sicht, Projekt beenden).
- Pivot-Typen: Zoom-In (ein Feature wird zum ganzen Produkt: Instagram war ein Check-in-Feature von Burbn), Zoom-Out (das Produkt wird ein Feature einer größeren Plattform), Customer Segment Pivot (anderes Kundensegment als gedacht), Value Capture Pivot (anderes Erlösmodell), Channel Pivot (anderer Vertriebskanal), Technology Pivot (andere Technologie für denselben Kundenwert).
- Entscheidungskriterien vorher definieren: „Wenn <5% der Landing-Page-Besucher sich anmelden, pivotieren wir das Wertversprechen. Wenn >15%, entwickeln wir das MVP weiter." Kriterien vor dem Experiment festlegen, nicht nachher rationalisieren.
- Innovation Accounting: Wie berichtet man Fortschritt, wenn es noch keinen Umsatz gibt? Learning Milestones statt Revenue Milestones: Problem validiert ✓, Lösung validiert ✓, Wachstumskanal identifiziert ✓, Unit Economics positiv ✓.
- Fallbeispiele: Berühmte Pivots (Slack: Gaming -> Team-Chat, YouTube: Dating -> Video, Twitter: Podcasting -> Microblogging) und ihre Entscheidungslogik.
- 9. Lean Startup im Unternehmen: Intrapreneurship und Innovation Labs
- Konzern vs. Startup: Im Startup entscheidet der Gründer in 5 Minuten. Im Konzern braucht ein Experiment Budgetfreigabe, Datenschutzprüfung, Legal-Review, Betriebsrat-Information, IT-Security-Freigabe. Wie navigiert man das?
- Innovation Accounting für Konzerne: Metriken, die das Management versteht: „Wir haben in 4 Wochen mit 5.000 € Budget 3 Hypothesen getestet, 1 validiert und 2 widerlegt. Das hat uns 6 Monate Fehlentwicklung und 500.000 € Entwicklungskosten erspart."
- Dual-Track Agile: Discovery (validieren) und Delivery (bauen) parallel. Product Discovery (S6297, 3T) als Brücke: User Research + Lean-Startup-Validierung -> Feature-Backlog für das Entwicklungsteam.
- Innovation Boards: Governance-Struktur für Lean-Startup-Projekte im Konzern: regelmäßige Reviews, Go/Pivot/Kill-Entscheidungen, Eskalationspfade, metered Funding (Investment in Stufen: Pre-Seed -> Seed -> Series A analog).
- Kulturelle Hürden: „Scheitern ist hier nicht erlaubt" -> umdeuten in „Wir haben gelernt, dass diese Richtung nicht funktioniert, und haben 500.000 € gespart." Fehlerkultur als Innovationsvoraussetzung.
- 10. KI als Beschleuniger für Lean Startup
- KI für Marktrecherche: ChatGPT/Claude für Wettbewerbsanalyse, Persona-Entwicklung, Interviewfragen-Generierung, Trend-Identifikation - Stunden statt Tage für die Vorarbeit.
- KI für MVP-Erstellung: VibeCoding (2× vorhanden): funktionalen Prototyp mit KI in Stunden statt Wochen bauen. Landing Pages mit KI-Text (Copywriting - S6268 vorhanden) und KI-Bildern (Firefly - S6774 vorhanden).
- KI für Datenauswertung: Experiment-Ergebnisse mit ChatGPT Advanced Data Analysis auswerten - Kohorten, Trends, statistische Signifikanz ohne Statistik-Expertise.
- KI als Kunden-Simulator: Bevor man echte Kunden interviewt: ChatGPT mit Persona-Profil prompten und die Interviewfragen testen - kein Ersatz für echte Interviews, aber ein Vorfilter für die Fragen-Qualität.
- Grenzen: KI validiert keine Geschäftsideen - nur echte Kunden können das. KI beschleunigt die Vorbereitung und Auswertung, ersetzt aber nicht das Gespräch mit dem Markt.
- 11. Praxis-Workshop: „Your Validation Sprint"
- Phase 1 - Lean Canvas Finalisierung (30 Min):
- Das in Topic 2 erstellte Lean Canvas überarbeiten - mit den Erkenntnissen aus Topics 3-5 (Hypothesen, Customer Discovery, MVP-Typen).
- Fokus: Die 3 riskantesten Annahmen klar markieren.
- Phase 2 - Experiment-Design (45 Min):
- Für die riskanteste Annahme ein vollständiges Experiment entwerfen:
- MVP-Typ auswählen und begründen
- Metrik und Schwellenwert definieren
- Laufzeit und Budget planen
- Go/Pivot/Kill-Kriterien vorher festlegen
- Für die riskanteste Annahme ein vollständiges Experiment entwerfen:
- Phase 3 - Peer Pitch und Feedback (30 Min):
- Jede teilnehmende Person pitcht ihr Lean Canvas + Experiment in 3 Minuten.
- Strukturiertes Feedback der Gruppe: „Was ist die größte Schwäche dieses Plans?" „Welche Annahme würde ich zuerst testen?" „Welchen MVP-Typ würde ich stattdessen wählen?"
- Phase 4 - 90-Tage-Validierungsplan (15 Min):
- Woche 1-2: 10 Problem-Interviews durchführen
- Woche 3-4: MVP bauen (Landing Page, Prototyp oder Concierge)
- Woche 5-8: Experiment laufen lassen, Daten sammeln
- Woche 9-10: Auswertung, Pivot-oder-Persevere-Entscheidung
- Woche 11-12: Nächste Hypothese testen oder Produkt-Entwicklung starten
Zielgruppe & Vorkenntnisse
- Produktmanager und Product Owner: Die neue Features oder Produkte vor der aufwändigen Entwicklung validieren möchten.
- Innovationsmanager und Intrapreneure: Die innerhalb eines bestehenden Unternehmens neue Geschäftsideen testen.
- Gründer und Startup-Teams: Die ihre Geschäftsidee strukturiert validieren, bevor sie Geld und Zeit investieren.
- Geschäftsführer und Business Development: Die über Investitionen in neue Produkte oder Märkte entscheiden und einen systematischen Bewertungsrahmen suchen.
Ihre Schulung
In Präsenz | Online |
|---|---|
| Lernmethode | |
Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC. | Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent. |
| Unterlagen | |
Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. | Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. |
| Arbeitsmaterialien | |
Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its | |
| Teilnahmezertifikat | |
Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF. | |
Organisation
In Präsenz | Online | |
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| Teilnehmendenzahl | ||
min. 1, max. 8 Personen | ||
| Garantierte Durchführung * | ||
Ab 1 Teilnehmenden | ||
| Schulungszeiten | ||
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| Ort der Schulung | ||
GFU SchulungszentrumAm Grauen Stein 27 51105 Köln-Deutz oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden. Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen. | ||
| Räumlichkeiten | ||
Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur | Bequem aus dem Homeoffice von überall | |
| All-Inclusive | ||
Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch | Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu. | |
| Barrierefreiheit | ||
Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei | - | |
Kostenfreie Services
In Präsenz | Online |
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Buchungsmöglichkeiten
Online oder in Präsenz teilnehmen
Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Was bedeutet Offene Schulung und Inhouse Schulung?
Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.
Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.
Ist eine Inhouse Schulung die richtige Wahl?
Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.
Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.
Wer kümmert sich um die Technik bei Inhouse Schulungen?
Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.
Vorteile einer Inhouse Schulung
- Kompetente Seminarberatung
- Dozenten aus der Praxis
- Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
- Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
- Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
- Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
- Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
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