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Schulung 3D-Druck für Einsteiger
in kleinen Schritten vom ersten fertigen Druck eines vorhandenen Modells bis zur lauffähigen Druck-Routine im eigenen Betrieb
Schulungsformen
Offene Schulung
- 3 Tage
- 5 gesicherte Termine
- Köln / Online
- 2.030,00 p. P. zzgl. MwSt.
- Dritter Mitarbeitende kostenfrei
- Learning & Networking in einem. Garantierte Durchführung ab 1 Teilnehmenden.
Inhouse-/Firmenschulung
- 3 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Individualschulung
- 3 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Beschreibung
Gleichzeitig ist der Einstieg tückisch: Falsche Material-Wahl, ungeeignete Druck-Einstellungen, fehlende erste Schicht-Haftung oder eine schlecht platzierte Stütz-Struktur führen schnell zu frustrierenden Fehl-Drucken. Klassische CAD-Schulungen helfen dabei wenig, weil sie auf der Konstruktions-Seite stark sind, aber den praktischen Werkstatt-Weg vom Slicer zur Maschine selten konsequent abbilden.
Was 2026 zählt, ist ein pragmatischer Einstieg, der nach dem MVP-Prinzip vorgeht: Lieber heute einen kleinen, gelungenen ersten Druck haben, als in vier Wochen eine perfekte Drucker-Theorie ohne ein einziges echtes Werkstück. Dieser Drei-Tage-Workshop führt vom ersten Modell aus einer Bibliothek über die eigene einfache Konstruktion bis zur betrieblichen Anwendungs-Routine. Am Ende von Tag drei haben Sie mehrere eigene Drucke in der Hand und einen klaren Plan, wie 3D-Druck im eigenen Betrieb oder in der eigenen Einrichtung einen festen Platz bekommt.
Noch nicht das, was Sie suchen? Wir haben bestimmt einen passenden 3D-Druck Kurs für Sie im Seminarportfolio.
Schulungsziel
Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit mehreren eigenen Werkstücken in der Hand - einem ersten Druck aus der Modell-Bibliothek, einem selbst konstruierten Funktions-Teil und einem Vergleichs-Druck in einem zweiten Material - einer eigenen Material- und Slicer-Erfahrung sowie einer 90-Tage-Roadmap mit messbaren Ankern für die betriebliche Anwendung - tragfähig ab dem ersten Arbeitstag nach dem Seminar.
Details
Inhalt
1. Was ist 3D-Druck und wo lohnt er sich
- Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
- Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
- 3D-Druck in einfachen Worten: Werkstücke Schicht für Schicht aus geschmolzenem Kunststoff (FDM) oder aus flüssigem Harz mit UV-Licht (Resin) aufbauen.
- Die zwei wichtigsten Verfahren für Einsteiger: FDM (auch FFF genannt) als Allzweck-Verfahren, Resin (MSLA) für feine Details und Spezial-Aufgaben.
- Typische Anwendungs-Fälle im Klein-Gewerbe und industriellen Mittelstand: Ersatz-Teile für nicht mehr lieferbare Maschinen-Komponenten, Halter und Vorrichtungen in der Werkstatt, kleine Produkt-Eigen-Entwicklungen, Sonder-Anfertigungen für Bestands-Kunden, Marketing-Stücke und Messe-Modelle, Anschauungs-Modelle in Beratung und Vertrieb.
- Anwendungs-Fälle im Architektur- und Innenausbau-Büro: Sicht-Modelle für Auftraggeber-Präsentationen, Wettbewerbs-Beiträge, Detail-Studien, Anschauungs-Modelle in Vergabe-Gesprächen.
- Anwendungs-Fälle in Bildungs- und Forschungs-Einrichtungen: Lehr-Modelle, Bewerbungs-Stücke aus Ausbildungs-Werkstätten, Forschungs-Vorrichtungen, Schul-Projekte.
- Was 3D-Druck heute gut kann: kleine bis mittelgroße Werkstücke aus Kunststoff in nutzbarer Qualität, Einzel-Stücke und Klein-Serien, individualisierte Bauteile.
- Was er nicht gut kann: tragende oder sicherheits-kritische Bauteile ohne Fach-Beurteilung, hohe Stückzahlen wirtschaftlich, lebensmittel-echte Anwendungen ohne besondere Maßnahmen, fertigungs-genaue Maschinenbau-Teile mit engen Toleranzen.
- Realistisches Erwartungs-Niveau: ein Drucker ist ein Werkzeug, kein Wunder-Apparat - Übung, Material-Wissen und Geduld brauchen die meisten Erfolge.
- MVP-Prinzip im 3D-Druck-Kontext: ein vorhandenes Modell, ein vertrauter Werkstoff, eine einfache Maschine, ein gelungenes erstes Werkstück als Einstieg.
- Anti-Muster bei Anfängerinnen und Anfängern: Premium-Drucker ohne Vorerfahrung, exotisches Material ohne Vorlauf, Stark-Belastungs-Teile ohne Fach-Beurteilung, ungeprüfte Modelle aus zweifelhaften Quellen.
- Praxis-Übung: Eigene Standort-Bestimmung - drei konkrete betriebliche Anwendungs-Fälle aus dem eigenen Umfeld benennen, je einen Pro- und Contra-Punkt aufschreiben, das wichtigste Ziel für die nächsten drei Monate festlegen.
- Drucker-Klassen für Einsteiger 2026: Bambu Lab (A1, P1S, X1C, H2D) mit AMS-Mehrfarb-System, Original Prusa (MK4S, MINI+, CORE One), Creality (Ender, K-Serie), Anycubic (Kobra-Serie), Elegoo (Centauri, Neptune).
- Resin-Drucker im Überblick: Anycubic Photon, Elegoo Mars und Saturn, Phrozen.
- Auswahl-Kriterien: Druck-Raum-Größe, geschlossen oder offen, Multi-Material-Fähigkeit, Geräusch-Pegel, Wartungs-Aufwand, Anschaffungs-Preis, Verbrauchs-Material-Verfügbarkeit, betriebliche Service-Verträge.
- Maschinen-Anatomie eines FDM-Druckers: Druck-Bett, Düse (Hotend), Extruder, Filament-Zuführung, Achsen-System, Steuerung, AMS bei mehrfarbigen Geräten.
- Erste Inbetriebnahme: Auspacken, Aufbau, Kalibrierung, erstes Test-Profil drucken, Werkstatt-Platz wählen (eben, sauber, gelüftet, mit ausreichender Strom-Versorgung).
- Werkzeug-Grundausstattung: Pinzette, Spachtel, Seitenschneider, Schiebelehre (Messschieber), Reinigungs-Tuch, Isopropanol, optional Entgratungs-Werkzeug.
- Stamm-Daten und Firmware: Welche Drucker-Version, welche Firmware-Stufe, welche Werks-Voreinstellungen - die Lage zu Seminar-Beginn jeweils mit dem Trainer abklären.
- Praxis-Übung: Inbetriebnahme-Werkstatt - mit dem Schulungs-Drucker (oder mitgebrachtem Gerät aus dem eigenen Betrieb) die Kalibrierungs-Strecke durchlaufen, einen kleinen Test-Druck (Bett-Haftung-Test, Toleranz-Test) starten und auswerten.
- Modell-Bibliotheken kennenlernen: MakerWorld (Bambu-nah), Printables (Prusa-nah), Thingiverse, Cults3D, Thangs.
- Lizenz-Aufkleber lesen: Creative-Commons-Varianten, „NonCommercial", „Attribution", „ShareAlike" - was bedeuten sie im betrieblichen Werkstatt-Alltag, wo „NonCommercial" eine echte Hürde sein kann.
- Modell-Auswahl mit Augenmaß: einfache Geometrie für den ersten Druck, keine Überhänge ohne Stützen, kein zu großes Werkstück, geringer Material-Bedarf.
- Slicer-Welt in einfachen Worten: Bambu Studio, OrcaSlicer (Open-Source-Variante), PrusaSlicer, Ultimaker Cura - jeweils mit Herstellungs-nahen Voreinstellungen.
- Slicen Schritt für Schritt: Modell laden, ausrichten, Voreinstellung wählen, Vorschau prüfen, G-Code an Drucker senden oder per USB-Stick übertragen.
- Erste Schicht im Blick: die wichtigsten dreißig Sekunden jedes Drucks, hier entscheidet sich der Erfolg.
- Nachbearbeitung in einfachen Worten: Werkstück vom Bett lösen, Stützen entfernen, Grate abtrennen, optional schleifen.
- Anwendungs-Ergebnis: ein fertiges, in der Hand zu haltendes Werkstück nach dem ersten Tag.
- Praxis-Übung: Erster MVP-Druck - ein passendes Modell aus einer Bibliothek auswählen, in Bambu Studio, OrcaSlicer oder PrusaSlicer slicen, auf dem Schulungs-Drucker drucken, das fertige Werkstück inspizieren und Stärken- und Schwachstellen dokumentieren.
4. Eigene Modelle in Tinkercad und Fusion 360
- Werkzeug-Auswahl für Einsteiger: Tinkercad im Browser (kostenfrei für Lern- und Test-Zwecke, kommerzielle Nutzung gemäß Anbieter-Bedingungen prüfen), Autodesk Fusion 360 in der kommerziellen Lizenz für Betriebe, mit Lehr-Lizenz für Bildungs-Einrichtungen, Onshape im Browser, SketchUp Pro oder SketchUp Studio für architektur-nahe Geometrie, FreeCAD als vollständig freier Werkzeug-Kasten.
- Tinkercad in einfachen Worten: Grund-Körper kombinieren, abziehen, gruppieren - ein Vorgehen, das auch ohne CAD-Vorerfahrung trägt.
- Erstes eigenes Werkstück: ein Halter, ein Adapter, ein Aufsatz - etwas Funktionales, kein Kunst-Werk.
- Maße aufnehmen: Schiebelehre richtig einsetzen, Toleranzen für gedruckte Teile einplanen (zwei Zehntel Millimeter bei Passungen sind üblicher Erfahrungs-Wert, je Drucker und Material verschieden).
- Datei-Welten: STL, 3MF, STEP - wann welches Format, was sie können und was nicht.
- Übergang zu Fusion 360 als nächster Schritt: Skizzen, Bemaßungen, parametrisches Vorgehen - warum sich das beim zweiten oder dritten Werkstück lohnt.
- KI-Hilfen im Einstieg: ChatGPT oder Claude können bei OpenSCAD-Code-Vorschlägen helfen, neue Bild-zu-3D-Werkzeuge wie Meshy oder Tripo geben grobe Mesh-Vorschläge - mit klaren Grenzen bei Genauigkeit.
- Lizenz-Realität im Betrieb: für gewerbliche Nutzung gelten teilweise andere Vertrags-Bedingungen als für Lern-Konten, dies vor produktivem Einsatz prüfen.
- Praxis-Übung: Eigene Konstruktions-Werkstatt - in Tinkercad ein einfaches, eigenes Werkstück (Halter, Adapter, Aufsatz) konstruieren, als 3MF oder STL ausgeben, slicen und drucken.
- PLA als Standard-Werkstoff: einfach zu drucken, ausreichend stabil für die meisten Innenraum-Anwendungen, biologisch abbaubar in industrieller Kompostierung, nicht wetter- und nicht hitzefest.
- PETG als Allzweck-Werkstoff für Funktions-Teile: zäher, wetter-fester, etwas anspruchsvoller im Druck.
- ABS und ASA für Außen-Bauteile und Werkstatt-Vorrichtungen: höhere Hitze-Festigkeit, Dampf-Entwicklung beim Druck, geschlossenes Gehäuse und Belüftung empfohlen.
- TPU als flexibles Material: für Dichtungen, Stoßschutz, weiche Griffe - verlangt direkten Extruder oder geeignete Maschine.
- Sondergänge: holzgefüllt für optische Effekte, kohlefaser-verstärkt für höhere Steifigkeit, transparent, mehrfarbige Filamente.
- Resin-Materialien im Überblick: Standard, ABS-like, Tough, Flexible, Wash-and-Cure - mit klarem Hinweis auf Gesundheits-Sorgfalt am Arbeitsplatz.
- Material-Wahl-Logik: erst Anwendung definieren (mechanische Belastung, Hitze, Außen-Einsatz, Lebensmittel-Kontakt), dann Material wählen.
- Lager und Trocknung: hygroskopische Materialien (PETG, Nylon) brauchen trockene Lagerung, Filament-Trockner als sinnvolle betriebliche Anschaffung bei intensiver Nutzung.
- Praxis-Übung: Material-Werkstatt - für drei eigene betriebliche Anwendungs-Fälle das passende Material mit Begründung wählen, einen einfachen Test-Druck mit einem zweiten Material (z.B. PETG nach PLA) durchführen und die Druck-Unterschiede beobachten.
- Schicht-Höhe: 0,2 mm als Standard, 0,12 mm für feinere Optik, 0,28 mm für schnellere Drucke - die Trade-offs in Geschwindigkeit, Optik, Festigkeit.
- Füll-Muster (Infill): wie viel Prozent, welches Muster (Gyroid, Cubic, Triangle), wann sich höhere Füll-Grade lohnen.
- Schale und Boden: Anzahl Außen-Wände und Boden-Lagen für Festigkeit und Optik.
- Stützen in einfachen Worten: wann sie nötig sind (Überhänge über vierzig bis fünfundvierzig Grad), wo sie weh tun (sichtbare Flächen), Tree-Supports als sanftere Variante.
- Erste Schicht: Bett-Temperatur, Düsen-Temperatur, erste Schicht-Höhe, Geschwindigkeit - die häufigsten Probleme spielen sich hier ab.
- Düsen-Temperatur und Bett-Temperatur je Material: typische Werte für PLA, PETG, ABS, TPU.
- Trocknungs-Effekte und Strömungs-Werte (Flow): wenn die Schichten nicht halten oder zu viel Material kommt.
- Häufige Druck-Fehler erkennen: Elephant-Foot (verbreiterte erste Schicht), Stringing (Fäden zwischen Bauteilen), Layer-Shift (versetzte Schichten), Warping (Verzug), Unter-Extrusion.
- Praxis-Übung: Slicer-Werkstatt - das eigene Werkstück aus Kapitel 4 mit zwei verschiedenen Slicer-Profilen drucken (z.B. „Schnell" und „Qualität"), die Unterschiede vergleichen, einen häufigen Fehler bewusst auslösen und beheben.
7. Betriebliche Anwendungs-Fälle vom Reparatur-Teil bis zum Verkaufs-Produkt
- Reparatur-Teile in Werkstatt und Betrieb: defekte Halterungen, fehlende Klemmen, Ersatz-Konsolen, Bedien-Knöpfe für Bestands-Maschinen.
- Vorrichtungen in der Werkstatt: Mess-Lehren, Bohr-Schablonen, Halter für wiederkehrende Arbeitsschritte, Spann-Vorrichtungen.
- Sonder-Anfertigungen für Bestands-Kunden: kleine Stückzahlen, kunden-spezifische Adapter, Service-naher Mehr-Wert.
- Klein-Serien als zusätzliches Geschäfts-Modell: eigener B2B-Shop, Wieder-Verkauf über Großhandel, kunden-spezifischer OEM-Vertrieb - wirtschaftliche Realität (Druck-Zeit, Material-Kosten, Stückzahl-Grenzen).
- Architektur-Modelle und Visualisierungen für Auftraggeber-Präsentationen: Sicht-Modelle, Wettbewerbs-Beiträge, Vergabe-Gespräche.
- Bildungs-Anwendungen: Anschauungs-Modelle für Berufs-Schule und Hochschule, Lehr-Materialien, Bewerbungs-Stücke aus Ausbildungs-Werkstätten und Berufs-Schulen.
- Institutionelle FabLabs und betriebliche Maker-Spaces: gemeinsame Geräte-Nutzung in Forschungs-Einrichtungen und Bildungs-Stätten, Material-Verwaltung, Sicherheits-Einweisung.
- Reverse Engineering in einfachen Worten: existierendes Teil messen (oder scannen), neu konstruieren - mit klarem Blick auf rechtliche Grenzen (Schutz-Rechte) und mit Patent-Vorsicht.
- Wirtschaftlichkeits-Rechnung: Druck-Zeit, Material-Verbrauch, Strom, Maschinen-Abschreibung, Konstruktions-Aufwand - wo lohnt sich Eigen-Druck, wo der Einkauf, wo die Vergabe an spezialisierte Druck-Dienstleister.
- Praxis-Übung: Anwendungs-Werkstatt - einen eigenen konkreten betrieblichen Anwendungs-Fall durchrechnen (Material, Zeit, Preis bei Kauf-Alternative), Entscheidungs-Vorlage für „Eigen-Druck, Einkauf oder Druck-Dienstleister" erstellen.
- Brandschutz: FDM-Drucker werden heiß, Filament kann schmoren, unbeaufsichtigter Druck ist ein Risiko - Rauchmelder, freie Umgebung, Brandschutz-fähiger Untergrund, in gewerblichen Räumen Klärung mit Sach-Versicherung und gegebenenfalls Brandschutz-Beauftragter.
- Belüftung am Arbeitsplatz: PLA gilt als unkritisch, ABS und ASA setzen Styrol-Dämpfe frei, Resin-Druck verlangt klare Belüftung und Schutz-Brille sowie Handschuhe; Arbeitsschutz-Vorschriften beachten.
- Resin-Sorgfalt: Haut- und Augen-Kontakt vermeiden, Reinigung mit Isopropanol unter Belüftung, ausgehärtetes Material erst entsorgen; Gefahrstoff-Verzeichnis und Sicherheitsdatenblätter pflegen.
- Heiße Stellen am Drucker: Düse und Bett bleiben gefährlich, Personen-Zugang in offenen Werkstatt-Bereichen regeln, Schutz-Hinweise sichtbar anbringen.
- Strom-Sicherheit: ordentliche Verteiler, geprüfte Netzteile, separater Stromkreis bei mehreren Druckern, DGUV-Vorschriften (Prüfung ortsveränderlicher Geräte) beachten.
- Versicherungs-Aspekte für KMU und Bildungs-Einrichtungen: Sach- und Betriebs-Haftpflicht über 3D-Drucker informieren, gegebenenfalls Brand-Riegel oder Sonder-Klauseln im Vertrag.
- Mitbestimmung: bei der Einführung neuer Geräte und Verfahren am Arbeitsplatz ist je nach Lage der Betriebsrat einzubeziehen.
- Urheberrecht und Lizenzen bei Modellen: CC-Lizenzen, „NonCommercial" versus „Commercial Use" - „NonCommercial" ist für gewerblichen Einsatz nicht zulässig.
- Marken-Recht: Logos, Spielzeug-Charaktere, Marken-Embleme nicht ohne Lizenz drucken und verbreiten.
- Produkt-Haftung und CE-Pflicht: Wer Werkstücke als Produkt verkauft oder anderen zur Verfügung stellt, kommt in den Bereich der Produkt-Haftung - sicherheits-kritische Teile sind besonders heikel und brauchen Fach-Beurteilung.
- Verbotene Druck-Inhalte: Waffen-Teile und Komponenten sind in Deutschland klar geregelt, Distanz zu allen Grauzonen halten.
- DSGVO bei Scan-Anwendungen: Wer Personen scannt, braucht Einwilligung und klare Aufbewahrungs-Regelung.
- Praxis-Übung: Eigene Sicherheits- und Rechts-Liste - fünf konkrete „Tue ich"-Punkte und fünf konkrete „Tue ich nicht"-Punkte für die eigene 3D-Druck-Praxis im Betrieb formulieren, Klärungs-Bedarf mit Versicherung, Arbeitsschutz-Verantwortlichen und gegebenenfalls Rechts-Beratung auflisten.
- Zustand nach drei Tagen: was läuft schon (Drucker im Griff, eigene Modelle in Tinkercad, mindestens drei eigene Werkstücke in der Hand, Material-Verständnis, Slicer-Routine), was ist noch offen.
- Erste 30 Tage: einen kleinen, festen Druck-Rhythmus im eigenen Betrieb einrichten, drei bis fünf konkrete Anwendungs-Fälle umsetzen, eigene Material-Bibliothek aufbauen, Klärung mit Versicherung und Arbeitsschutz abschließen.
- Zweite 30 Tage: in Fusion 360 oder Onshape den Übergang zur parametrischen Konstruktion machen, ein anspruchsvolleres Werkstück mit Funktion umsetzen, Übergabe-Wege im Team etablieren.
- Dritte 30 Tage: erste Erfolgs-Anker auswerten (Anzahl gedruckter Werkstücke, Anteil gelungener Erst-Drucke, Material-Verbrauch, gesparte Einkaufs-Kosten, zusätzliche Service-Erlöse beim Kunden), Routine an Erfahrungen anpassen, Übergabe in den Regel-Betrieb.
- Einbettung in den Werkstatt- oder Arbeits-Alltag: feste Zeit-Blöcke für Konstruktion, Druck und Nachbearbeitung, klare Verantwortlichkeiten im Team.
- Risiko-Plan: was tun bei einem misslungenen Druck mit Material-Verlust, bei einer Drucker-Panne, bei einer überraschenden Kunden-Anfrage, bei einer rechtlichen Frage zu einem Modell.
- Sammlung und Pflege eigener Modelle: in einem geordneten Verzeichnis ablegen, mit Bemerkungen zu Druck-Profil und Material versehen, gegebenenfalls in einer betrieblichen Versions-Verwaltung.
- Anschluss an institutionelle Anwendungs-Gemeinschaften: Hersteller-Geschäftskunden-Programme, Branchen-Verbände mit Maker-Bezug, Forschungs- und Hochschul-Kooperationen.
- Lern-Partnerschaft: einen Sparring-Buddy aus dem Seminar wählen für gegenseitige Rückmeldung.
- Praxis-Übung: Persönliche 90-Tage-Roadmap - konkreter Stand am Ende von Tag drei, drei monatliche Meilensteine, drei messbare betriebliche Anker (z.B. Anzahl umgesetzter Anwendungs-Fälle pro Monat, Anteil Erst-Druck-Erfolg, gesparte Einkaufs-Kosten oder zusätzliche Service-Erlöse), Sparring-Buddy aus dem Seminar.
Zielgruppe & Vorkenntnisse
- Inhaberinnen, Inhaber und Mitarbeitende kleiner Werkstätten, Schreinereien und Handwerks-Betriebe: Die Ersatz-Teile, Vorrichtungen oder kleine Produkt-Eigen-Entwicklungen selbst drucken möchten.
- Konstruktions-, Prototyp- und Vorrichtungs-Verantwortliche in Klein-Manufakturen und im industriellen Mittelstand: Die Funktions-Muster und Klein-Serien in eigener Verantwortung herstellen wollen.
- Architektur-, Innenausbau- und Modellbau-Büros: Die Sicht-Modelle, Funktions-Studien oder Wettbewerbs-Beiträge selbst herstellen möchten.
- Lehrkräfte und Werkstatt-Verantwortliche in Berufs-Schulen, technischen Hochschulen, betrieblichen Ausbildungs-Einrichtungen und institutionellen FabLabs: Die 3D-Druck in Lehre, Ausbildungs-Werkstatt oder Forschungs-Labor verankern wollen.
Abgrenzung: Vermittelt einen anfänger-freundlichen Workshop-Einstieg in den 3D-Druck für betriebliche Anwendung nach dem MVP-Prinzip - nicht tiefes CAD für die Maschinen-Konstruktion (dafür: AutoCAD- und Inventor-Schulungen im Bestand), nicht Industrie-Druck im Großmaschinen-Bereich (Stratasys, EOS, HP Multi Jet Fusion), nicht spezielle Dental- oder Hörgeräte-Verfahren mit medizinischer Zulassung, nicht reine Blender- oder Fusion-360-Modellierungs-Schulung. Fokussiert auf den praktischen Weg vom ersten Druck zu einer betrieblichen Routine mit FDM-Druckern (Filament), Resin als Ergänzung im Überblick, mit den heute marktbeherrschenden Maschinen (Bambu Lab, Prusa, Anycubic, Creality).
Ihre Schulung
In Präsenz | Online |
|---|---|
| Lernmethode | |
Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC. | Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent. |
| Unterlagen | |
Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. | Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. |
| Arbeitsmaterialien | |
DIN A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its | |
| Teilnahmezertifikat | |
Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF. | |
Organisation
In Präsenz | Online | |
|---|---|---|
| Teilnehmendenzahl | ||
min. 1, max. 8 Personen | ||
| Garantierte Durchführung | ||
Ab 1 Teilnehmenden* | ||
| Schulungszeiten | ||
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| Ort der Schulung | ||
GFU SchulungszentrumAm Grauen Stein 27 51105 Köln-Deutz oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden. Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen. | ||
| Räumlichkeiten | ||
Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur | Bequem aus dem Homeoffice von überall | |
| Preisvorteil | ||
Dritter Mitarbeitende nimmt kostenfrei teil. Eventuell anfallende Prüfungskosten für den dritten Teilnehmenden werden zusätzlich berechnet - auch bei Seminaren inkl. Prüfungsgebühr. Hinweis: Um den Erfolg der Schulung zu gewährleisten, sollte auch der dritte Teilnehmende die erwarteten Vorkenntnisse mitbringen. | ||
| KOMPASS — Förderung für Solo-Selbstständige | ||
Solo-Selbstständige können für dieses Seminar eine Förderung via KOMPASS beantragen. | ||
| All-Inclusive | ||
Gebäck, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch | Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu. | |
| Barrierefreiheit | ||
Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei | - | |
Buchen ohne Risiko
| Rechnungsstellung |
Erst nach dem erfolgreichen Seminar. Keine Vorkasse. |
| Stornierung |
Kostenfrei bis zum Vortag des Seminars |
| Vormerken statt buchen |
Sichern Sie sich unverbindlich Ihren Seminarplatz schon vor der Buchung - auch wenn Sie selbst nicht berechtigt sind zu buchen |
Kostenfreie Services
In Präsenz | Online |
|---|---|
|
|
Buchungsmöglichkeiten
Online oder in Präsenz teilnehmen
Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.
Gesicherte offene Termine
| Termin | Ort | Preis | ||
|---|---|---|---|---|
| 21.09.-23.09.2026 Plätze vorhanden Köln / Online 2.030,00 | Köln / Online | 2.030,00 | Buchen Vormerken | |
| 23.11.-25.11.2026 Plätze vorhanden Köln / Online 2.030,00 | Köln / Online | 2.030,00 | Buchen Vormerken | |
| 2027 | ||||
| 25.01.-27.01.2027 Plätze vorhanden Köln / Online 2.030,00 | Köln / Online | 2.030,00 | Buchen Vormerken | |
| 05.04.-07.04.2027 Plätze vorhanden Köln / Online 2.030,00 | Köln / Online | 2.030,00 | Buchen Vormerken | |
| 07.06.-09.06.2027 Plätze vorhanden Köln / Online 2.030,00 | Köln / Online | 2.030,00 | Buchen Vormerken | |
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
- Alle folgenden Schulungsformen können auch Online als Virtual Classroom durchgeführt werden.
- Eine Offene Schulung findet zu einem festgelegten Zeitpunkt im voll ausgestatteten Schulungszentrum oder Online/Remote statt. Sie treffen auf Teilnehmende anderer Unternehmen und profitieren vom direkten Wissensaustausch.
- Eine Inhouse-/Firmen-Schulung geht auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein. Sie erhalten eine kostenfreie Beratung von Ihrem Seminarleiter und können Inhalte und Dauer auf Ihren Schulungsbedarf anpassen. Inhouse-Schulungen können Europaweit durchgeführt werden.
- Bei einer Individual-Schulung erhalten Sie eine 1-zu-1 Betreuung und bestimmen Inhalt, Zeit und Lerntempo. Der Dozent passt sich Ihren Wünschen und Bedürfnissen an.
Sie können unsere Schulungen auch als Remote Schulung im Virtual Classroom anfragen.
In drei Schritten zum Online Seminar im Virtual Classroom:
- Seminar auswählen und auf "Buchen" klicken
- Wählen Sie bei "Wie möchten Sie teilnehmen?" einfach "Online" aus.
- Formular ausfüllen und über den Button "Jetzt buchen" absenden.
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Unsere Online Schulungen finden im Virtual Classroom statt. Ein Virtual Classroom bündelt mehrere Werkzeuge, wie Audio-Konferenz, Text-Chat, Interaktives Whiteboard, oder Application Sharing.
Vorteile von Virtual Classroom:
- Sie erhalten 1 zu 1 die gleiche Lernumgebung, die Sie auch vor Ort bei uns vorfinden
- Die technische Vorbereitung wird von den GFU-Technikern vorgenommen
- Sie erhalten remote Zugriff auf Ihren persönlichen Schulungs-PC im GFU-Seminarraum
- Die Virtual Classroom Lösung lässt sich auch im Browser betreiben
- Die GFU-Technik leistet wie gewohnt Soforthilfe bei Problemen
- Die Schulungsunterlagen bekommen Sie via DHL zugeschickt
- Sie sparen Reisekosten und Zeit
- 21. Sep. - 23. Sep. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- 23. Nov. - 25. Nov. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- 25. Jan. - 27. Jan. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- 05. Apr. - 07. Apr. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- 07. Jun. - 09. Jun. ✓ Noch einige Plätze frei ▶ Köln + Online/Remote
- Auch als Inhouse-Schulung, bundesweit mit Termin nach Wunsch und individuellen Inhalten
- Buchen ohne Risiko! Kostenfreie Stornierung bis zum Vortag des Seminars
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Stornierung bei offenen Seminaren kostenfrei bis einen Tag vor Schulungsbeginn.
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