Die Stärken von UNIX-Systemen liegen traditionellerweise im Server-Bereich. Durch das dynamische Wachstum unter dem Stichwort "Linux to the Desktop" bieten sich moderne Oberflächen wie KDE aber auch für Clientsysteme an.
In diesem Kurs erlernen Sie die Bedienung und grundlegende Funktionen
des Betriebssystems UNIX. Am Beispiel von Linux wird das notwendige Basiswissen für eine weitere Ausbildung im Bereich der UNIX-Systemadministration gelegt.
Inhalt
UNIX-Überblick
Geschichte, Entwicklung und Merkmale von UNIX
Prinzipielle Unterschiede von UNIX zu DOS
An- und Abmelden an UNIX-Systemen
Interaktives Arbeiten mit Shells und Terminals
Was ist eine Shell?
Komfortables Arbeiten auf der Kommandozeile
Grundlagen des UNIX-Dateisystems
Aufbau des Dateisystems
Dateitypen
Regeln und Konventionen für Dateinamen
Elementare UNIX-Kommandos
Navigation im Dateisystem
Ausgabe von Textdateien
Verwaltung von Dateien und Verzeichnissen
Verwendung der Online-Hilfe
UNIX-Texteditoren
Bedeutung von Texteditoren unter UNIX
vi (der UNIX-Standard-Editor)
emacs (ein äußerst mächtiger Editor)
Zugriffs- und Eigentumsrechte
Interpretieren und Ändern von Zugriffsrechten
Festlegen von Default-Rechten mit der umask
Erweiterte Zugriffsrechte
UNIX-Shells und ihre Mechanismen
Was sind Shell-Mechanismen?
Elementare Mechanismen: Wildcards, Quoting, Ausgabeumlenkung, Pipes
Variablen, Kommandosubstitution, Initialisierungsdateien u.v.m.
Standard-UNIX-Tools
Einsatz von Filtern
Elementare Filter: grep, sort, cut, diff
Suchen nach Dateien mit find
Prozesse und Prozeßverwaltung
Was sind Prozesse?
Auflisten von Prozessen
Senden von Signalen mit kill
Prozeßprioritäten
Seminar-Ziel
Nach diesem Seminar sind Sie in der Lage, ein Linux-System zu installieren und zu bedienen und sind vertraut mit der Infrastruktur und Handhabung dieses mächtigen Betriebssystems.
Wer sollte teilnehmen
Anwender, die Linux bzw. UNIX als Betriebssystem nutzen wollen und EDV-Grundkenntnisse haben bzw. Systemadministratoren, die Grundlagen für den Umgang mit UNIX-Systemen erwerben möchten.
Dauer des Seminars
3 Tag(e), 1. Tag 10:00-17:00h, Folgetag(e) 09:00-16:00h
Teilnehmerzahl
max. 8 Personen
Seminar-Gebühren
1.380,00 Euro p. P. zzgl. MwSt., inkl. Seminar-Unterlagen, Teilnahmezertifikat, Mittagessen und ganztägig Getränke, Obst und Snacks
Abdul Lamghari kam schon während seines Informatik Studiums als Praktikant zur GFU.
Auf Grund seiner sehr guten Kenntnisse der Betriebsysteme, übernahm er später die innerbetriebliche, technische Leitung der GFU und war für die Technik und Softwarebereitstellung
der 12 Schulungsräume verantwortlich.
Heute gehört er mit seiner ruhigen Art und großem Fachwissen aus der Praxis zu den besten Dozenten der GFU, der von den Seminarteilnehmern immer in den höchsten Tönen gelobt wird.
Rückschau
Und so urteilten die Teilnehmer: Gesamtleistung des Dozenten: (Schulnoten 1-6)
Aus fachlicher Sicht: 1,1
Aus methodischer Sicht: 1,8
Können Sie das Seminar weiter empfehlen: 1
Teilnehmer aus folgenden Unternehmen
Rheinenergie AG, Köln
Siemens AG, Duisburg
Grünenthal GmbH, Aachen
Bundesamt für den Zivildienst, Köln
Ericsson GmbH, Düsseldorf
IDG GmbH, Köln
GFD mbH, Wermelskirchen
Bertelsmann, Baden-Baden
Im GFU-Bookshop finden Sie u. a. folgende Bücher zu diesem Seminar / Lehrgang:
Linux
"A complete revision of the bestselling, in-depth Linux resourceFully revised and expanded, this comprehensive guide covers the latest features of Linux, the widely popular open-source operating system. You will learn to configure and manage all distributions of Linux, set up applications, networks, and servers, and optimize system performance. Written by Linux expert Richard Petersen, Linux: The Complete Reference, Sixth Edition explains, in easy-to-follow language, every aspect Linux. You will get full details on the new Linux kernel, Gnome and KDE, window managers, multimedia tools, Web, FTP, and Mail services, file systems, print servers, and backup procedures. The book also includes new coverage of security protocols, network automatic configuration, IPv6, Yum, Xen, and cutting-edge virtualization technology. "
Linux Networking Cookbook
This soup-to-nuts collection of recipes covers everything you need to know to perform your job as a Linux network administrator, whether you´re new to the job or have years of experience. With Linux Networking Cookbook, you´ll dive straight into the gnarly hands-on work of building and maintaining a computer network. Running a network doesn´t mean you have all the answers. Networking is a complex subject with reams of reference material that´s difficult to keep straight, much less remember. If you want a book that lays out the steps for specific tasks, that clearly explains the commands and configurations, and does not tax your patience with endless ramblings and meanderings into theory and obscure RFCs, this is the book for you. You will find recipes for: * Building a gateway, firewall, and wireless access point on a Linux network * Building a VoIP server with Asterisk * Secure remote administration with SSH * Building secure VPNs with OpenVPN, and a Linux PPTP VPN server * Single sign-on with Samba for mixed Linux/Windows LANs * Centralized network directory with OpenLDAP * Network monitoring with Nagios or MRTG * Getting acquainted with IPv6 * Setting up hands-free networks installations of new systems * Linux system administration via serial console And a lot more. Each recipe includes a clear, hands-on solution with tested code, plus a discussion on why it works. When you need to solve a network problem without delay, and don´t have the time or patience to comb through reference books or the Web for answers, Linux Networking Cookbook gives you exactly what you need.
Linux Technical Review 06 Server Based Computing
Die Evolution kennt kein Zurück, sie ist unumkehrbar. So jedenfalls sagt es das so genannte Dollosche Gesetz, demzufolge eine komplexe Eigenschaft, die im Zuge der Genese verlorengeht, bei derselben Spezies kein zweites Mal wiederkehrt. Säugetiere bilden niemals wieder Kiemen aus. Im Jahr 2003 fanden Forscher den Gegenbeweis: Die Stabheuschrecke. Sie hatte vor Urzeiten Flügel, bildete sie zurück, lebte 50 Millionen Jahre unge?ügelt und erfand sie dann erneut. Ein weiteres Beispiel einer solchen Re-Evolution sind Terminals. In der Frühzeit der IT waren sie die allgegenwärtige Kommunikationsverbindung zum Mainframe. Doch dann begannen die PCs, sie aus ihrem Lebensraum zu verdrängen. Bald beobachtete man nur noch eine Restpopulation in abgeschiedenen Nischen von Rechenzentren. Heute feiern sie Auferstehung. In ihrem zweiten Leben heißen sie Thin Clients. Ihre Reinkarnation verdanken sie dem Umstand, dass sich der vermeintliche Selektionsvorteil des PC schnell als Pferdefuß erwies. Denn er ist nicht nur intelligenter und selbstständiger, sondern zugleich auch viel wartungsintensiver, angreifbarer, energiehungriger, größer und geräuschvoller. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Ein normaler PC kostet um die 600 Euro in der Anscha?ung, verschlingt aber im Laufe seines Lebens wenigstens 3000 Euro Unterhalt. Ein Thin Client kommt mit der Hälfte an Lebenshaltungskosten aus, Terminalserver inklusive. Zwei Faktoren begünstigen das Terminal-Comeback: Zum einen herrscht überall Kostendruck, zum anderen setzt sich der Umweltschutz nun auch im Rechenzentrum durch. Dabei aber können Thin Clients mehrfach punkten: Am Anfang weniger zu transportieren, am Ende weniger Elektroschrott, dazwischen viel geringerer Stromverbrauch und weniger Abwärme. All das lässt die Thin Client-Bestände seit Jahren mit zweistelligen Raten wachsen. Zurück zur Zentralisierung ? das ist ein wesentlicher Trend heutiger IT. Genau deshalb ist das Thema Server Based Computing der Linux Technical Review eine ganze Ausgabe wert.
Seminar
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