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Schulung Linux Debian/Ubuntu Basic Administration (S1374)

Debian GNU/Linux gilt als eines der sichersten und stabilsten Linux-Systeme schlechthin, was es vor allem für den Einsatz auf Servern auszeichnet. Ubuntu zeichnet sich dagegen durch seine einfache Installation und Aktualität aus. In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, ihre Linux Systeme, die auf Debian bzw. Ubuntu basieren, zu installieren, konfigurieren und administrieren. Besonderes Augenmerk wird vor allem auf das Einrichten von RAID und LVM, Netzwerkkonfiguration, Monitoring, Benutzerverwaltung und Backupstrategien gelegt. Die Teilnehmer bekommen ein fundiertes Wissen von unseren erfahrenen Linuxexperten, die ihnen neben den Themen der Schulung viele Tipps und Tricks für den täglichen Arbeitsablauf mitgeben.

Offene Termine

08.05.-12.05.2017
5 Tage | 2.550,00
Köln   
Noch frei
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14.08.-18.08.2017
5 Tage | 2.550,00
Köln   
Noch frei
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11.12.-15.12.2017
5 Tage | 2.660,00
Köln   
Noch frei
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  • Keine Vorkasse
  • Kostenloses Storno bis zum Vortag des Seminars
  • Rechnung nach erfolgreichem Seminar
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  • Preise zzgl. Mehrwertsteuer
  • Der dritte Mitarbeiter nimmt kostenlos teil

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Schulungs-Ziel

In diesem Seminar werden den Teilnehmern Methoden für die grundlegende Administration von Debian/Ubtuntu-Linux- Systemen vermittelt. Die Teilnehmer erlernen wichtige  Konzepte und Funktionalitäten dieser Systeme, sie können Partitionen und Dateisysteme einrichten und administrieren. Backupstrategien, Remote Access mit SSH, RAID Einrichtung und LVM sowie das Arbeiten mit der Shell geben den Teilnehmern die notwendigen Arbeitstechniken mit, die sie beim täglichen Arbeiten mit Linux benötigen.

Wer sollte teilnehmen

Systemadministratoren, die grundlegende Kenntnisse für den Umgang mit Linux erwerben möchten. Erste Erfahrungen mit Linux-Systemen sind von Vorteil.

Inhalt

  • UNIX-Shells und ihre Mechanismen
    • Was sind Shell-Mechanismen?
    • Elementare Mechanismen: Wildcards, Quoting, Ausgabeumlenkung, Pipes
    • Variablen, Kommandosubstitution, Initialisierungsdateien u.v.m.
    • Shell-Programmierung
    • Was sind Shell-Skripte?
    • Erstellen und Starten von Skripten
    • Verarbeiten von Benutzereingaben
    • Kontrollstrukturen: if, while, for, case, Subroutinen
  • Partitionen und Dateisysteme von Linux-Systemen
    • Verfügbare Datei-Systeme und ihre Vor- und Nachteile 
    • Journaling-Dateisysteme im Detail
    • BTRFS
    • Partitionen und Dateisysteme anlegen und administrieren
    • Mounten von Dateisystemen
    • Überprüfen und reparieren von Dateisystemen
    • Swapspaces erzeugen und einbinden
  • Netzwerkkonfiguration
    • Manuelle Interface-Konfiguration, Modulhandling
    • Routing-, Proxy- und Gateway- Setup
    • Netzwerk-Connectivity auf der Kommandozeile testen / Probleme lokalisieren und beheben
    • Hostnamen und Namensauflösung konfigurieren
    • Netzwerk-Konfiguration mit dem NetworkManager
  • Netzwerkübergreifendes Arbeiten 
    • Einloggen auf entfernten Rechnern
    • Dateitransfer übers Netz per SCP
    • SSH: Ausführen von Kommandos auf entfernten Rechnern
  • Lokale Hochverfügbarkeit von Linux-Systemen
    • Software-RAID
    • Logical Volume Manager (LVM2)
    • Netzwerkkarten-Bonding
  • Userverwaltung, Dateien und Sicherheit
    • Einfache Benutzer-Verwaltung, Kommandozeilentools
    • Benutzerauthentifikation über PAM und NSS
    • Zentrale PAM-Konfiguration mit pam-config
    • Dateirechte und Eigentümer verwalten, Spezialbits
    • Einrichtung von extended Access Control Lists (ACLs)
    • Arbeiten mit ext-Dateisystem-Attributen
    • Disk Quotas: Kontingente einrichten und administrieren
  • Prozess - Management
    • Prozesse starten, überwachen und beenden
    • Signale, Prioritäten und Nice-Werte
    • Userlimitierung
    • Arbeiten mit dem /proc- und /sys -Filesystem
    • CPU-Ressourcen-Gruppierung mit cgroups/cset
  • Monitoring und Healthcheck
    • Automatisierte Überwachung und Kontrolle von Services und Systemressourcen
    • Syslog-Services und Logauswertung
    • Login-Aktivitäten überwachen
  • System Initialisierung und Runlevel-Management
    • Kernel, angepasste Kernel und initrd, Linux-Bootloader
    • Der Boot-Vorgang im Detail: MBR, Bootloader, Kernel, Initrd und die Runlevel im System V Boot-System
    • Verwaltung der Runlevel: Diensteinbindung und -Kontrolle
    • Parallelisierte, beschleunigte Bootprozesse mit systemd/Upstart
    • Unterschiede/Gemeinsamkeiten systemd / upstart
    • systemd/upstart und cgroups/cpusets
  • Software - Management
    • Paketverwaltung: dpkg/apt(itude), yum/zypper und rpm
    • Installations-Repositories managen
  • Backup und Recovery
    • Backup Strategien entwerfen
    • Datensicherung per dd, tar, star und rsync, automatisierte Backups mit cron
  • Printserver - Management
    • Das Common Unix Printing System (CUPS)
    • Print Jobs und Queues auf der Kommandozeile administrieren
    • Drucker manuell und per CUPS-Web-Interface einrichten
  • Remote Access und Systemrettung
    • Zugriffsvarianten
    • Was ist ein Notfallsystem?
    • Notfall-Boot
  • Grundlagen der Systemsicherheit 
    • Beschränkung von Installationsumfang und aktiven Diensten
    • Delegierung administrativer Aufgaben

Schulungszeiten und Teilnehmerzahl

Teilnehmerzahl:min. 1, max. 8 Personen

Schulungszeiten: 5 Tage, 1. Tag 10:00 - 17:00 Uhr, Folgetage 09:00 - 16:00 Uhr

Ort der Schulung: GFU-Schulungszentrum Köln oder bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Offene Termine

08.05.-12.05.2017
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Ein Team eines Unternehmens will simultan das Seminar Linux Debian/Ubuntu Basic Administration frequentieren

In dem Fall kann ein kundenspezifisches Training zum Gegenstand Linux Debian/Ubuntu Basic Administration angemessen sein. Der Unterrichtsstoff des Lehrgangs kann hierbei in Abstimmung mit den Fachdozenten weiterentwickelt oder reduziert werden.

Haben die Seminarbesucher allerdings Routine in Linux Debian/Ubuntu Basic Administration, sollte die Einleitung nur gestreift werden. Eine kundenspezifische Weiterbildung macht sich bezahlt bei mindestens 3 Seminarteilnehmern. Die Firmen-Seminare zum Thema Linux Debian/Ubuntu Basic Administration finden manchmal in der Umgebung von Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Dortmund, Bremen, Berlin, Hannover, Stuttgart, Bochum, Bielefeld, Nürnberg, München, Leipzig, Hamburg, Wuppertal, Dresden, Duisburg, Bonn, Münster und Köln am Rhein in NRW statt.

Inhouse-Schulungen zu Linux Debian/Ubuntu Basic Administration bundesweit

  • Freie und Hansestadt Hamburg Stadtstaat
  • Schulungs-Schwerpunkt: Überprüfen und reparieren von Dateisystemen | Disk Quotas: Kontingente einrichten und administrieren
  • Landeshauptstadt Stuttgart von Baden-Württemberg
  • Schulungs-Schwerpunkt: Grundlagen der Systemsicherheit  Beschränkung von Installationsumfang und aktiven Diensten | Benutzerauthentifikation über PAM und NSS
  • Bundeshauptstadt Berlin Stadtstaat
  • Schulungs-Schwerpunkt: Der Boot-Vorgang im Detail: MBR, Bootloader, Kernel, Initrd und die Runlevel im System V Boot-System | Netzwerkübergreifendes Arbeiten  Einloggen auf entfernten Rechnern
  • Landeshaupt München von Bayern
  • Schulungs-Schwerpunkt: Unterschiede/Gemeinsamkeiten systemd / upstart | Parallelisierte, beschleunigte Bootprozesse mit systemd/Upstart
  • Frankfurt am Main in Hessen
  • Schulungs-Schwerpunkt: BTRFS|CPU-Ressourcen-Gruppierung mit cgroups/cset
  • Köln am Rhein
  • Schulungs-Schwerpunkt: Netzwerkkarten-Bonding | Print Jobs und Queues auf der Kommandozeile administrieren
  • Hansestadt Bremen Stadtstaat
  • Schulungs-Schwerpunkt: Userlimitierung | Dateirechte und Eigentümer verwalten, Spezialbits
  • Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen Düsseldorf am Rhein
  • Schulungs-Schwerpunkt: Notfall-Boot|Elementare Mechanismen: Wildcards, Quoting, Ausgabeumlenkung, Pipes

Wenn alle Teilnehmer damit einverstanden sind, kann die Linux Debian/Ubuntu Basic Administration Schulung hinsichtlich "Zentrale PAM-Konfiguration mit pam-config" gekürzt werden und dafür wird "Remote Access und Systemrettung Zugriffsvarianten" ausfühlicher geschult oder vice-versa.

Welche Seminare erweitern Linux Debian/Ubuntu Basic Administration?

Eine gute Basis findet sich in Linux-HA-Cluster mit Pacemaker und Corosync mit

  • Storage-Erweiterung: CEPH-Nodes online hinzufügen 
  • Grundlegendes Setup eines 3 Node-Ceph-Clusters mit CEPH 10.x 'Jewel'
  • Management von Cluster-Ressourcen  Integration von Ressourcen,  (Co-) Location-Constraints und Orderings
  • Die DRBD-Funktionalität im Detail 

Anzuraten ist auch ein Seminar von „Penetration Testing mit Kali Linux“ mit der Behandlung von

  • Verwenden des Metasploit Framework (msfconsole, Armitage)
  • Wireshark der Netzwerk Protokoll Scanner
  • Entdecken von versteckten SSIDs
  • Metasploit Einführung in Exploits und Malware

Für Inhouse-Schulungen ist das Thema „LPI 201 - Linux-Systemanpassungen“ mit den Kapiteln Linux und USB und Der Linux-Kernel: Betrieb passend.

Für Fortgeschrittene eignet sich eine Linux Debian/Ubuntu: Einführung Schulung. In diesem Workshop werden vor allen Dingen

  • UNIX-Shells und ihre Mechanismen Was sind Shell-Mechanismen?
  • An- und Abmelden an UNIX-Systemen
  • Grafische Desktop Umgebungen GNOME und KDE im Überblick
  • UNIX-Überblick Geschichte, Entwicklung und Merkmale von UNIX
behandelt.

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Gerne beraten wir Sie persönlich per E-Mail oder Telefon.

Nicole Döhring

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