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Schulung Migration von Spring Boot 3.x auf Spring Boot 4 und Spring Framework 7
Migrations-Strategie, Breaking Changes und neue Profi-Funktionen
Schulungsformen
Inhouse-/Firmenschulung
- 2 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Individualschulung
- 2 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Beschreibung
Die Boot-4-Welle bringt mehrere zentrale Anpassungen: Jackson 3 statt Jackson 2 (mit Kompatibilitäts-Modul für den Übergang), Hibernate 7 , Tomcat 11 , Spring Security 7 mit neuen Defaults, Jakarta EE 11 und Kotlin 2.2 als neue Baselines, JUnit 4 und Undertow entfernt , modularisierte autoconfigure-JAR statt monolithischer Variante. Dazu kommen klare Profi-Funktionen: First-Class REST API Versioning (vier Strategien), JSpecify-Annotations für standardisierte null-safety, eingebaute Resilience mit Retry und Concurrency Throttling, Micrometer 2 mit OpenTelemetry-Starter, AOT Repositories in Spring Data, Declarative HTTP Interface Clients mit automatischer Trace-Propagation.
Zwei Praxis-Übungen (eine pro Tag) sichern den Lern-Erfolg ab: eine echte Migration einer Beispiel-Anwendung am Tag 1, ein produktiver Einsatz der wichtigen neuen Funktionen am Tag 2.
Schulungsziel
Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit einer migrierten Beispiel-Anwendung von Boot 3.5 auf Boot 4.1 aus Praxis-Übung Tag 1, einer Erweiterung mit drei produktiven Boot-4-Neuerungen aus Praxis-Übung Tag 2, einem fundierten Verständnis aller wichtigen Breaking Changes, einer praxistauglichen Migrations-Strategie für die eigenen Bestand-Anwendungen, einer Sicht auf OpenRewrite als zentrales Migrations-Werkzeug, einem Überblick über die wichtigen Boot-4-Neuerungen (REST API Versioning, Built-in Resilience, JSpecify, Micrometer 2 mit OpenTelemetry, AOT Repositories, Declarative HTTP Interface Clients) und einer klaren Risiko-Sicht für die eigene Migrations-Planung.
Details
Inhalt
- Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
- Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
- Tag 1: Was sich ändert und Vorbereitung der Migration
- 1. Markt-Lage 2026 und Migrations-Druck
- Boot 3.5 OSS-EOL am 30. Juni 2026 als zentraler Termin
- Kommerzielle Erweiterte-Support-Optionen (HeroDevs „Never-Ending Support") für Boot 3.2, 3.3, 3.4 und ältere Versionen
- Empfehlung der Spring-Mannschaft: neue Projekte direkt auf Boot 4
- Migrations-Aufwand realistisch einschätzen
- DACH-Praxis 2026: Konzern-Migrations-Wellen, Audit- und Compliance-Druck
- 2. Boot 4 und Framework 7 Architektur-Sicht
- Versions-Stand Juni 2026: Boot 4.1 mit Framework 7.0.7
- Modularisierte autoconfigure-JAR statt monolithischer Variante
- Neue Baselines: Jakarta EE 11, Kotlin 2.2, JDK 17 Minimum
- JDK 21 und JDK 25 empfohlen für Virtual Threads und AOT-Vorteile
- GraalVM 24-Anbindung für Native Image
- Spring-Portfolio im Überblick: Spring Cloud, Spring Modulith, Spring Shell, Spring Integration 7 mit Major-Releases
- 3. Breaking Changes im Überblick
- Jackson 3 statt Jackson 2 für JSON-Verarbeitung (mit Kompatibilitäts-Modul für den Übergang)
- JUnit 4 entfernt - endgültiger Wechsel auf JUnit 5 Jupiter
- Undertow entfernt - Tomcat oder Jetty als Web-Server
- Spring Security 7 mit neuen Defaults für Authentifizierung und Autorisierung
- Hibernate 7 statt Hibernate 6 mit Jakarta Persistence 3.x
- Jakarta EE 11 statt Jakarta EE 10 (Paket-Namen, Persistence-API)
- Kotlin 2.2 als neue Baseline
- Weitere kleinere Breaking Changes im Konfigurations-Bereich
- 4. Vorbereitung und Migrations-Strategie
- Aktuellen Stand der Bestand-Anwendung dokumentieren
- Abhängigkeits-Analyse: welche Bibliotheken sind Boot-4-tauglich
- Test-Abdeckung als Vorbedingung
- Schrittweise Migration versus Big Bang
- Branch-Strategie und Rollback-Plan
- Aufwands-Schätzung realistisch
- Risiko-Analyse: Bibliotheks-Abhängigkeiten, eigene Auto-Configurations, Spring Security-Anpassungen
- Vorab: Wechsel auf Boot 3.5 als Sprungbrett empfohlen
- Praxis-Übung Tag 1: Beispiel-Anwendung auf Boot 4 heben
- Eine vorbereitete Boot-3.5-Anwendung auf Boot 4.1 migrieren: Maven- oder Gradle-Build anpassen, Jakarta-EE-11-Paket-Namen umstellen, Jackson-3-Anbindung mit Kompatibilitäts-Modul, JUnit-4-Tests auf JUnit 5 heben, erfolgreichen Build und grünen Test-Lauf herstellen. Ergebnis: lauffähige migrierte Anwendung als Ausgangs-Basis für Tag 2.
- Tag 2: Profi-Praxis der Migration und neue Boot-4-Funktionen
- 5. Migration mit OpenRewrite-Skripten
- OpenRewrite als Standard-Werkzeug für automatisierte Migration
- Verfügbare Migrations-Skripte für Boot 3 -> 4 und Framework 6 -> 7
- Anbindung an Maven oder Gradle
- Skripte selektiv anwenden
- Eigene Skripte für firmenspezifische Anpassungen
- Test-Disziplin nach jedem Migrations-Schritt
- Bezug zum GFU-Workshop S5571 (Maven mit OpenRewrite)
- 6. Modularisierte autoconfigure verstehen und nutzen
- Klassisches monolithisches autoconfigure-Paket versus modularisierte Variante
- Eigene Module nur einbinden, was gebraucht wird
- Performance-Vorteile beim Start
- Anpassung eigener Auto-Configurations
- Test-Strategie für eigene Konfigurations-Klassen
- 7. Spring Security 7 Migrations-Spezifika
- Geänderte Defaults für Authentifizierung
- Migration der Konfigurations-Klassen
- Neue Empfehlungen für OAuth 2.1 und OpenID Connect
- Anbindung an externe IAM-Anbieter (Keycloak, Entra ID, Auth0)
- Test-Strategie für Security-Konfigurationen
- Bezug zu den GFU-Keycloak-Workshops
- 8. Spring Data und Hibernate 7
- Hibernate 7 als neue Baseline
- Jakarta Persistence 3.x-Anpassungen
- Konfigurations-Änderungen
- AOT Repositories in Spring Data: Query-Methoden werden zur Compile-Zeit zu Quelltext kompiliert
- Performance-Vorteile in Native Image
- Migrations-Stolperfallen mit JPQL und Criteria API
- 9. Test-Strategie und CI-Anbindung
- Test-Disziplin als Pflicht-Anker
- JUnit 5 Jupiter als Standard
- Boot-4-Test-Framework-Anpassungen
- Integration mit Testcontainers
- CI-Pipeline anpassen
- Performance-Tests vor und nach der Migration vergleichen
- Snapshot-Vergleich der Anwendungs-Aufruf-Ergebnisse
- 10. Boot-4-Neuerungen produktiv einsetzen
- First-Class REST API Versioning mit vier Strategien: path, header, query, media type
- Beispiel: API-Endpunkte mit @ApiVersion
- Built-in Resilience mit Retry und Concurrency Throttling direkt im Framework
- JSpecify-Annotations für standardisierte null-safety im gesamten Portfolio
- Micrometer 2 mit OpenTelemetry-Starter : einheitliche Traces, Logs und Metriken
- Declarative HTTP Interface Clients mit automatischer Trace-ID-Propagation
- AOT Repositories für schnellere Starts
- 11. Performance- und Native-Image-Sicht
- Virtual Threads mit JDK 21+
- AOT-Verarbeitung deutlich verbessert
- GraalVM Native Image mit GraalVM 24
- Wann Native Image sinnvoll ist (Serverless, Edge)
- Cold-Start-Vorteile messen
- 12. Ausblick und Vertiefung
- Boot-4.x-Roadmap und kommende Funktionen
- Spring Framework 7.x weitere Updates
- Wann auf kommende Major-Versionen wechseln
- Kommerzielle Erweiterte-Support-Optionen für Bestand-Anwendungen
- Anbindung an die GFU-Spring-Reihe (geplante Boot-4-Komplett-Schulung, S6580 Spring Modulith, S4840 Spring AI, S6579 Spring Security)
- Praxis-Übung Tag 2: Neue Boot-4-Funktionen in der migrierten Anwendung einsetzen
- In der am Tag 1 migrierten Anwendung drei Boot-4-Neuerungen produktiv einsetzen: ein API-Endpunkt mit Versioning (zwei Versionen parallel), ein Service-Aufruf mit eingebauter Retry-Resilience, OpenTelemetry-Anbindung an einen lokalen Sammler. Ergebnis: migrierte Anwendung mit drei produktiven 4er-Funktionen.
Zielgruppe & Vorkenntnisse
- Spring-Profi-Entwickler mit Boot-3.x-Bestand: Die ihre Anwendungen vor Ende der OSS-Unterstützung am 30. Juni 2026 auf Boot 4 heben müssen.
- Software-Architekten mit Migrations-Mandat: Die Migrations-Strategien für mehrere Anwendungen verantworten.
- DevOps- und Plattform-Mannschaft mit Spring-Anwendungen: Die Build-Pipelines und Deployment-Strategien anpassen.
- Tech-Leads mit Migrations-Verantwortung: Die Aufwands-Schätzung, Risiko-Analyse und Test-Strategien planen.
- Konzern-IT-Verantwortliche mit EOL-Druck: Die wegen Compliance- und Audit-Anforderungen auf Boot 4 wechseln müssen.
Ihre Schulung
In Präsenz | Online |
|---|---|
| Lernmethode | |
Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC. | Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent. |
| Unterlagen | |
Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. | Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. |
| Arbeitsmaterialien | |
Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its | |
| Teilnahmezertifikat | |
Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF. | |
Organisation
In Präsenz | Online | |
|---|---|---|
| Teilnehmendenzahl | ||
min. 1, max. 8 Personen | ||
| Garantierte Durchführung * | ||
Ab 1 Teilnehmenden | ||
| Schulungszeiten | ||
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| Ort der Schulung | ||
GFU SchulungszentrumAm Grauen Stein 27 51105 Köln-Deutz oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden. Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen. | ||
| Räumlichkeiten | ||
Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur | Bequem aus dem Homeoffice von überall | |
| All-Inclusive | ||
Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch | Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu. | |
| Barrierefreiheit | ||
Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei | - | |
Kostenfreie Services
In Präsenz | Online |
|---|---|
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Buchungsmöglichkeiten
Online oder in Präsenz teilnehmen
Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
- Lernumgebung in der Cloud
- 1 Teilnehmender = Fokus aufs Fachliche und maximaler Raum für individuelle Fragen.
Was bedeutet Offene Schulung und Inhouse Schulung?
Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.
Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.
Ist eine Inhouse Schulung die richtige Wahl?
Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.
Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.
Wer kümmert sich um die Technik bei Inhouse Schulungen?
Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.
Vorteile einer Inhouse Schulung
- Kompetente Seminarberatung
- Dozenten aus der Praxis
- Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
- Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
- Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
- Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
- Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
GFU Schulungszentrum