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Schulung Eigenes Marken-Design für Kleinbetriebe
Komplette Geschäfts-Ausstattung mit Visiten-Karte, Brief-Bogen, E-Mail-Signatur, Rechnung, Social-Media-Vorlagen und Marken-Stil-Brett
Schulungsformen
Inhouse-/Firmenschulung
- 3 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Beschreibung
Profi-Design-Agenturen schließen diese Lücke - aber zu Preisen, die für Kleinbetriebe oft nicht passen: ein Logo-Auftrag liegt häufig zwischen 1.500 und 5.000 Euro, ein vollständiges Marken-Manual zwischen 3.000 und 15.000 Euro. Für viele Kleinbetriebe ist das die Hürde, an der die Marken-Modernisierung scheitert.
Die Werkzeug-Welt hat sich 2026 deutlich verändert. Canva Pro und Adobe Express bieten Vorlagen-Bibliotheken in Profi-Qualität, mit eigenen Marken-Kit-Funktionen für Klein-Gewerbe. KI-Bild-Werkzeuge wie Adobe Firefly (rechtssicher trainiert mit Commercial-Safe-Versprechen), Ideogram (besonders stark für Logos mit Text) und Recraft (Vektor-Ausgabe) erzeugen Marken-Inspirations-Bilder und Logo-Entwürfe auf Aufruf. Bunny Fonts liefert DSGVO-freundliche Web-Schriften ohne Google-Server-Verkehr. Looka, Hatchful und Brandmark.io bieten KI-Logo-Werkstätten für den schnellen Einstieg. Pinterest und Behance liefern unerschöpfliche Stil-Inspiration.
Was 2026 zählt, ist ein pragmatischer Einstieg, der nach dem MVP-Prinzip vorgeht: Lieber heute ein klares, einfaches Marken-Bild mit Logo, drei Farben, zwei Schriften und einer kompletten Geschäfts-Ausstattung haben, das im ganzen Betrieb durchgezogen werden kann, als in vier Wochen ein Profi-Manual ohne Anwendung.
Schulungsziel
Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit einem vollständigen Marken-Starter-Kit - Logo in mehreren Varianten und Formaten, Marken-Farb-Welt mit Werten in RGB, CMYK und Web, Typografie-Auswahl mit Lizenz-Klärung, Geschäfts-Ausstattung mit Visiten-Karte, Brief-Bogen, E-Mail-Signatur und Rechnungs-Vorlage, Social-Media-Vorlagen für die wichtigsten Plattformen, Marken-Stil-Brett als Übergabe-Werkstück - einer abgesicherten Recht- und Lizenz-Lage und einer 90-Tage-Roadmap mit messbaren Ankern - tragfähig ab dem ersten Arbeitstag nach dem Seminar.
Details
Inhalt
1. Was Marken-Design für Kleinbetriebe leistet - und was nicht
- Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
- Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
- Drei Stufen des Marken-Designs im Kleinbetrieb: einheitliches Erscheinen mit Logo, Farben und Schrift (niedrigste Schwelle), vollständige Geschäfts-Ausstattung und Social-Media-Vorlagen (mittlere Schwelle), Marken-Stil-Brett mit Vorlagen und Anwendungs-Regeln (höhere Schwelle).
- Typische Kleinbetrieb-Anwendungs-Fälle: Marken-Auftritt für neue Gründung, Modernisierung eines gewachsenen Auftritts, Aktualisierung nach Inhaberinnen- oder Inhaber-Wechsel, Schwerpunkt-Verschiebung des Geschäfts-Modells, Vorbereitung für Wachstum oder Verkauf.
- Was eigenes Marken-Design heute gut kann: Wieder-Erkennbarkeit aufbauen, Vertrauen vor Erst-Kontakt schaffen, Marken-Wert in allen Berührungs-Punkten sichtbar machen, Bewerbung als Arbeitgeber-Marke unterstützen.
- Was es nicht ersetzt: ein schlechtes Produkt oder einen schwachen Service, fehlende Vertriebs-Arbeit, fehlende Inhalts-Strategie, Profi-Designer-Endkontrolle bei sehr großen Marken-Auftritten.
- Realistisches Erwartungs-Niveau: das Ergebnis dieses Workshops ist gutes Klein-Gewerbe-Marken-Bild, nicht Profi-Designer-Niveau - aber deutlich besser als die Vorlagen-Lage im Standard-Office-Programm.
- Praxis-Übung: Eigene Standort-Bestimmung - die eigene Marken-Lage in fünf Sätzen beschreiben (was steht, was fehlt, was nervt am aktuellen Auftritt), drei Ziele für das eigene Marken-Auftreten festlegen.
- Markt- und Branchen-Sichtung: drei bis fünf direkte Wettbewerber-Marken-Auftritte sammeln, drei bis fünf bewunderte Marken aus anderen Branchen, ein bis zwei Anti-Beispiele („so nicht").
- Positions-Klärung: Preis-Lage (gehoben, mittel, günstig), Stil-Lage (modern, klassisch, handwerklich, technisch), Marken-Versprechen in einem Satz, Zielgruppen-Klärung (B2B, B2B2C, Branche, Größen-Lage der Auftraggeber).
- Sprach-Stil: formell, freundlich-professionell, Du-Anrede, persönlich-inhabergeführt, fachlich-technisch.
- Marken-Werte: drei bis fünf Schlüssel-Werte (z.B. „handwerklich", „zuverlässig", „regional", „nachhaltig", „digital").
- KI-Hilfen für die Positions-Klärung: ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot mit gezielten Fragen („Welche drei Marken-Versprechen passen zu einem Tischler-Betrieb mit gehobenem Preis-Anspruch im Rheinland?").
- Praxis-Übung: Eigene Marken-Werkstatt - ein „Marken-Brief" auf einer DIN-A4-Seite mit Markt-Sichtung, Position, Sprach-Stil und drei Marken-Werten erstellen, das wichtigste Marken-Versprechen in einem Satz formulieren.
- Mood Board in einfachen Worten: eine Sammlung von Bildern, Farben, Schrift-Beispielen und Atmosphären, die die gewünschte Marken-Welt zeigt - als Diskussions-Grundlage und Inspirations-Anker.
- Inspirations-Quellen: Pinterest (riesige Bibliothek, mit Bedacht für gewerbliche Verwendung), Behance und Dribbble (Designer-Portfolios), Adobe Stock und Unsplash (lizenzierte Bilder), eigene Foto-Strecke.
- KI-Inspirations-Bilder mit Midjourney v7, Adobe Firefly, Ideogram und Recraft: Stimmungs-Bilder zum eigenen Marken-Versprechen erzeugen, Stil-Richtungen vergleichen, Farb-Atmosphären probieren.
- Mood-Board-Werkzeuge: Canva Pro mit Marken-Kit-Lage, Adobe Express Boards, Milanote als spezialisiertes Mood-Board-Werkzeug, Figma für strukturierte Stil-Welten, einfache PowerPoint-Folie als Klein-Gewerbe-Lösung.
- Stil-Auswahl und Klärung: aus dem Mood Board die zwei bis drei dominanten Stil-Achsen herleiten (z.B. „warm-erdig, handwerklich, ruhig" versus „technisch-klar, modern, hochwertig").
- Mensch-Endkontrolle bei KI-Inspirations-Bildern: KI-Bilder sind Inspirations-Welt, nicht Marken-Material - verwendete Bilder müssen entweder lizenziert oder durch eigenes Material ersetzt werden.
- Praxis-Übung: Mood-Board-Werkstatt - ein eigenes Mood Board mit mindestens fünfzehn Bildern, drei Farb-Vorschlägen, zwei Schrift-Beispielen und einer Marken-Atmosphäre-Beschreibung erstellen.
- Logo-Typen in einfachen Worten: Wort-Marke (nur Schrift, z.B. „Müller Maschinenbau"), Wort-Bild-Marke (Schrift plus Bild-Element), Bild-Marke (reines Symbol), Monogramm (Initial-Buchstaben).
- KI-Logo-Werkstätten 2026: Looka als Markt-Standard mit fertigen Logo-Vorschlägen auf Basis weniger Eingaben, Brandmark.io, Hatchful (Shopify, kostenfrei), LogoAI, Designs.ai, Tailor Brands - jeweils mit eigenen Tarif-Modellen und Lizenz-Lagen.
- KI-Bild-Werkstatt für Logo-Elemente: Ideogram (besonders stark für Logos mit Text), Adobe Firefly (rechtssicher trainiert mit Commercial-Safe-Versprechen), Recraft (Vektor-fähig), Midjourney für Stil-Findung.
- Vektor-Bereinigung als Pflicht-Schritt: KI-Bilder kommen als Pixel-Bild - für ein Logo brauchen Sie eine Vektor-Version (skalierbar, druckfähig), Bereinigung in Adobe Illustrator, Affinity Designer, Inkscape (kostenfrei) oder mit Vectorizer.AI als KI-gestützte Umwandlung.
- Logo-Varianten als Pflicht-Lieferung: Haupt-Logo in Farbe, einfarbig schwarz, einfarbig weiß, Mono-Variante für Stempel und Folierung, eine reduzierte Sicht für kleine Anzeigen und Favicon.
- Praxis-Übung: Erster MVP - mit einer KI-Logo-Werkstatt (Looka oder Ideogram) drei bis fünf Logo-Entwürfe erzeugen, einen Favoriten auswählen, in Inkscape oder Adobe Illustrator als Vektor bereinigen, drei Logo-Varianten ableiten (Farbe, Schwarz, Weiß).
5. Farb-Welt: Auswahl, Bedeutung, Bildschirm versus Druck
- Farb-Auswahl in einfachen Worten: eine Haupt-Farbe (Marken-Anker), eine bis zwei Neben-Farben, eine bis zwei neutrale Farben (Weiß, Grau, Schwarz), insgesamt drei bis fünf Farben.
- Farb-Werkzeuge: Coolors.co (Farb-Welten erzeugen), Khroma (KI-Farb-Vorschläge auf Basis Ihres Geschmacks), Adobe Color, Canva-Farb-Welt-Werkzeug, Material Color Tool.
- Farb-Wirkungs-Disziplin: warme Farben (Rot, Orange, Gelb) wirken aktiv und einladend, kalte Farben (Blau, Grün) wirken ruhig und vertrauensvoll, dunkle Farben wirken hochwertig, helle Farben wirken offen.
- Farb-Systeme: RGB für Bildschirm und Web, CMYK für Druck, Pantone (PMS) für genau gleichbleibenden Druck-Eindruck, RAL für Lack und Folierung - Umrechnung zwischen den Systemen mit Hilfe der gewählten Werkzeug-Welt.
- Barrierefreiheit: ausreichender Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund (WCAG-Stufe AA für gewerbliche Webseiten Standard), Test mit Coolors-Kontrast-Werkzeug oder WebAIM.
- Praxis-Übung: Farb-Werkstatt - aus dem eigenen Mood Board und dem Logo eine Marken-Farb-Welt mit Haupt-, Neben- und Neutral-Farben festlegen, RGB-, CMYK- und gegebenenfalls Pantone-Werte dokumentieren, Kontrast-Lage prüfen.
- Schrift-Auswahl in einfachen Worten: eine Marken-Schrift für Überschriften (markant, charaktervoll), eine Lese-Schrift für Fließtext (gut lesbar, neutral), idealerweise mit klaren Lizenz-Bedingungen.
- Schrift-Quellen: Google Fonts als Markt-Standard (kostenfrei, gewerbliche Lizenz inklusive - Achtung: Einbettung von Google-Servern ist DSGVO-fraglich), Bunny Fonts als DSGVO-freundliche Alternative mit gleichem Schrift-Bestand, Adobe Fonts in Creative Cloud, MyFonts und Linotype für Profi-Schriften, FontSquirrel für kostenfreie Alternativen.
- Schrift-Kombinations-Regeln: eine markante Überschrift-Schrift plus eine ruhige Lese-Schrift, idealerweise unterschiedlich genug für klare Hierarchie, nicht mehr als zwei bis drei Schriften pro Marken-Auftritt.
- Schrift-Klassifikation in einfachen Worten: Serif-Schriften (mit Füßchen, klassisch, gehoben), Sans-Serif-Schriften (ohne Füßchen, modern, technisch), Slab-Serif (kantig, kraftvoll), Display-Schriften nur für besondere Auftritte.
- DSGVO-Lage bei Web-Schriften: Google-Fonts-Einbettung über Google-Server kann DSGVO-Verstoß sein (es gibt Abmahn-Wellen seit 2022), lokale Einbindung der Google Fonts oder Wechsel zu Bunny Fonts als sichere Lösung.
- Praxis-Übung: Schrift-Werkstatt - aus Google Fonts oder Bunny Fonts eine Marken-Schrift für Überschriften und eine Lese-Schrift wählen, Lizenz-Bedingungen dokumentieren, ein Schrift-Anwendungs-Beispiel mit Überschrift, Zwischen-Überschrift und Fließtext erstellen.
- Visiten-Karte: Standard-Format 85 × 55 Millimeter, Vorder- und Rück-Seite, Pflicht-Angaben (Name, Funktion, Telefon, E-Mail, Webseite), Logo und Marken-Farbe.
- Brief-Bogen: DIN A4, Pflicht-Bestandteile nach Handelsbrief-Pflichten (Firmen-Name, Rechtsform, Sitz, Register-Gericht, Handelsregister-Nummer, Geschäftsführung - je nach Rechtsform), Marken-Anker am Kopf, Fuß-Bereich mit Bank-Daten und Steuer-Nummer.
- E-Mail-Signatur: konsistent zum Marken-Auftritt, mit Logo (Bild-Datei mit Bedacht wegen Spam-Filter), Pflicht-Angaben für Handelsbriefe (E-Mails sind handelsrechtlich Briefe), Anker zu Webseite und gegebenenfalls Social.
- Rechnungs- und Angebots-Vorlage: einheitlicher Marken-Anker am Kopf, klare Tabellen-Lage für Positionen, Fuß mit Steuer- und Bank-Daten, mit GoBD-konformer Speicherung.
- Werkzeug-Wahl für die Geschäfts-Ausstattung: Canva Pro mit Marken-Kit (für Designer-arme Klein-Gewerbe), Microsoft Word und Excel mit eigenen Marken-Vorlagen, Adobe Express, Affinity Publisher für Druck-Profi-Lage, spezialisierte Buchhaltungs-Software (Lexware, sevdesk, DATEV) für Rechnungs-Vorlagen.
- Praxis-Übung: Geschäfts-Ausstattungs-Werkstatt - aus Logo, Farb-Welt und Schrift in Canva Pro oder Adobe Express eine Visiten-Karte (Vorder- und Rück-Seite), einen Brief-Bogen-Kopf und eine E-Mail-Signatur gestalten, als Vorlagen sichern.
- Marken-Stil-Brett in einfachen Worten: ein Dokument von zwei bis acht Seiten, das alle Marken-Bausteine zeigt und die Anwendungs-Regeln benennt - als Übergabe an Mitarbeitende, Lieferanten und externe Dienstleister.
- Pflicht-Inhalte: Logo in allen Varianten mit Schutz-Raum-Regel, Farb-Welt mit Werten in RGB, CMYK und Web, Typografie mit Größen-Lagen, Bild-Sprache und Foto-Stil-Lage, Anwendungs-Beispiele.
- Optionale Inhalte: Sprach-Stil-Hinweis (Du oder Sie, Ton, Lieblings-Wörter, vermiedene Begriffe), Anwendungs-Beispiele für Print und Bildschirm, Anti-Beispiele („so nicht").
- Format-Wahl: PDF-Datei zum Versenden (Standard), Notion-Seite oder einfache Webseite für lebendige Pflege, Canva-Vorlage für gemeinsame Bearbeitung.
- Pflege-Disziplin: das Stil-Brett ist kein einmaliges Dokument - bei jeder größeren Anpassung (neue Geschäfts-Linie, neue Anwendung) aktualisieren, mit Versions-Vermerk.
- Praxis-Übung: Stil-Brett-Werkstatt - ein eigenes Marken-Stil-Brett (vier bis sechs Seiten) in Canva, Adobe Express oder PowerPoint mit Logo-Varianten, Farb-Welt, Typografie und drei Anwendungs-Beispielen erstellen, als PDF exportieren.
9. Social-Media-Vorlagen, Webseite-Eindruck und Werbe-Anzeigen
- Social-Media-Pflicht-Formate 2026: LinkedIn-Beitragsbild und -Cover, Instagram-Quadrat- und -Story-Format, Facebook-Beitragsbild und -Cover, YouTube-Vorschaubild und Kanal-Banner, gegebenenfalls TikTok-Vorschau und X-Header.
- Vorlagen-Werkstatt in Canva Pro oder Adobe Express: für jede Marken-Anwendung eine wiederholbare Vorlage mit Logo-Position, Farb-Welt, Schrift-Lage, austauschbarem Inhalts-Bereich.
- Webseite-Eindruck: Hero-Bereich, Visuelle Stimmung der Bilder, Anker-Buttons mit Marken-Farbe, Schrift-Lagen, Footer-Bereich - mit den gewählten Marken-Bausteinen umsetzbar.
- Werbe-Anzeigen für Print und Bildschirm: einheitlicher Marken-Anker, klare Botschaft, deutlicher Anrufungs-Anker, mit Marken-Farb-Welt und -Schrift.
- Anwendungs-Konsequenz: wer Vorlagen einmal sauber baut, spart bei jedem späteren Beitrag oder jeder Anzeige deutlich Zeit und behält den Marken-Faden.
- Praxis-Übung: Vorlagen-Werkstatt - aus dem Marken-Bestand drei Social-Media-Vorlagen (eine je gewählter Plattform), eine Webseite-Hero-Skizze und eine Werbe-Anzeigen-Vorlage in Canva Pro oder Adobe Express erstellen.
- Marken-Recht in einfachen Worten: ein Logo oder Name kann beim Deutschen Patent- und Marken-Amt (DPMA) als Marke angemeldet werden, mit Schutz für die angemeldeten Klassen ab rund 300 Euro Grund-Gebühr, EU-weit beim EUIPO ab rund 850 Euro - mit anwaltlicher Beratung für die Klassen-Wahl.
- Verwechslungs-Recherche vor Marken-Anmeldung: Pflicht-Schritt, kostenfreie Erst-Recherche im DPMAregister und EUIPO eSearch, gründliche Recherche durch Marken-Anwältin oder -Anwalt.
- Designschutz (Geschmacksmuster): bei besonders gestalteten Verpackungen, Produkt-Designs oder grafischen Marken-Elementen, anmelde-pflichtig beim DPMA.
- Urheber-Recht bei KI-erzeugten Logos: nach aktueller Rechts-Lage in DACH können rein KI-erzeugte Werke ohne menschliche Schöpfungs-Höhe nicht urheberrechtlich geschützt sein - Schöpfung-Höhe durch eigene Vektor-Bereinigung, Anpassung und Auswahl absichern, mit klarer Dokumentation des kreativen Prozesses.
- Lizenz-Lage bei KI-Werkzeugen: Adobe Firefly mit Commercial-Safe-Versprechen (rechtssicher trainiert auf lizenzierten Daten), Midjourney und Ideogram in höheren Tarifen mit kommerzieller Lizenz, Looka und Brandmark mit eigenen Geschäfts-Bedingungen - jeweils vor produktiver Nutzung prüfen.
- Lizenz-Lage bei Schriften, Bildern und Icons: Google Fonts und Bunny Fonts mit gewerblicher Lizenz, Adobe Stock mit Standard-Lizenz, Unsplash und Pexels mit weitgehender kostenfreier Lizenz (aber Hinweis-Pflicht prüfen), Icon-Bibliotheken wie The Noun Project oder Lucide mit eigenen Lizenz-Lagen.
- EU-AI-Act seit 2. August 2026: KI-erzeugte oder substantiell KI-bearbeitete Bilder im Marken-Auftritt sind je nach Anwendungs-Lage zu kennzeichnen, insbesondere bei stark KI-fokussierten Marken-Vorgängen.
- Praxis-Übung: Recht-Werkstatt - eine Marken-Verwechslungs-Erst-Recherche im DPMAregister durchführen, die Lizenz-Lage der genutzten KI-Werkzeuge und Schrift-Quellen dokumentieren, drei rechtliche Fragen für eine Marken-Anwältin oder einen Marken-Anwalt notieren.
- Übergabe-Disziplin im Betrieb: Marken-Stil-Brett an alle Mitarbeitenden, Vorlagen-Verzeichnis in OneDrive, SharePoint, Google Drive oder Canva-Team-Bereich, klare Verantwortlichkeit für Marken-Aktualität.
- Wieder-Verwendungs-Logik: jede neue Anwendung (Plakat, Anzeige, Bewerbungs-Unterlage) beginnt mit einer vorhandenen Vorlage, nicht mit leerem Blatt.
- Marken-Foto-Stil: Anleitung für eigene Foto-Aufnahmen (Licht, Bild-Sprache, Bildausschnitte), gegebenenfalls mit Profi-Fotograf-Termin für Marken-Schlüssel-Bilder.
- Marken-Pflege-Wochen-Routine: monatlicher Blick auf laufende Veröffentlichungen, halbjährliche Sichtung des Marken-Stil-Brettes, jährliche kritische Bewertung.
- Bei Wachstum oder Marken-Reife: Übergang zu spezialisierter Profi-Design-Begleitung (Marken-Manual mit Tiefe, professionelle Foto-Strecke, Premium-Druck-Produkte) als zweite Stufe.
- 90-Tage-Roadmap: erste 30 Tage Marken-Bausteine produktiv setzen (Logo überall, Geschäfts-Ausstattung im Einsatz, E-Mail-Signaturen vereinheitlicht); zweite 30 Tage Social-Media-Vorlagen und Webseite-Marken-Anpassung; dritte 30 Tage erste Erfolgs-Anker auswerten (Rück-Meldungen aus Bestands-Kundenschaft, Vereinheitlichungs-Grad in laufenden Veröffentlichungen, gegebenenfalls Marken-Anmeldung beim DPMA).
- Praxis-Übung: Persönliche 90-Tage-Roadmap - konkreter Stand am Ende von Tag drei, drei monatliche Meilensteine, drei messbare betriebliche Anker (z.B. Anzahl mit Marken-Vorlage gestalteter Veröffentlichungen, Anzahl der mit der neuen Geschäfts-Ausstattung verschickten Briefe, Rück-Meldungen aus Bestands-Kundenschaft), Sparring-Buddy aus dem Seminar.
Zielgruppe & Vorkenntnisse
- Inhaberinnen, Inhaber und Geschäftsführungen von Kleinbetrieben ohne Design-Abteilung: Die ein eigenes Marken-Auftreten in professioneller Qualität für ihren Betrieb gestalten möchten, ohne mehrere tausend Euro in eine Design-Agentur investieren zu müssen.
- Marketing-, Vertriebs- und Kommunikations-Verantwortliche in Klein-Manufakturen und Handwerks-Betrieben: Die das Marken-Auftreten aktualisieren, vereinheitlichen oder erstmals systematisch aufbauen wollen.
- Office-Manager, kaufmännische Verantwortliche und Assistenzen der Geschäftsführung: Die eigene Geschäfts-Ausstattung (Brief-Bogen, Rechnung, E-Mail-Signatur, Visiten-Karte) im einheitlichen Marken-Bild gestalten möchten.
- Klein-Gewerbe-Inhaberinnen und -Inhaber, Selbstständige und Gründende: Die für ihre neue oder reifere Geschäfts-Lage ein vollständiges Marken-Starter-Kit aufbauen wollen.
Ihre Schulung
In Präsenz | Online |
|---|---|
| Lernmethode | |
Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC. | Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent. |
| Unterlagen | |
Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. | Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. |
| Arbeitsmaterialien | |
Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its | |
| Teilnahmezertifikat | |
Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF. | |
Organisation
In Präsenz | Online | |
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| Teilnehmendenzahl | ||
min. 1, max. 8 Personen | ||
| Garantierte Durchführung * | ||
Ab 1 Teilnehmenden | ||
| Schulungszeiten | ||
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| Ort der Schulung | ||
GFU SchulungszentrumAm Grauen Stein 27 51105 Köln-Deutz oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden. Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen. | ||
| Räumlichkeiten | ||
Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur | Bequem aus dem Homeoffice von überall | |
| All-Inclusive | ||
Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch | Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu. | |
| Barrierefreiheit | ||
Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei | - | |
Kostenfreie Services
In Präsenz | Online |
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Buchungsmöglichkeiten
Online oder in Präsenz teilnehmen
Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Was bedeutet Offene Schulung und Inhouse Schulung?
Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.
Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.
Ist eine Inhouse Schulung die richtige Wahl?
Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.
Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.
Wer kümmert sich um die Technik bei Inhouse Schulungen?
Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.
Vorteile einer Inhouse Schulung
- Kompetente Seminarberatung
- Dozenten aus der Praxis
- Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
- Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
- Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
- Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
- Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
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