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Schulung Vertragsmanagement mit KI für KMU

Aufbau einer Vertrags-Bibliothek mit Wissens-Datenbank-Funktion und die strukturierte Vorlagen-Erstellung 

3 Tage / S7068
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Schulungsformen

Inhouse-/Firmenschulung

  • 3 Tage - anpassbar
  • Termin nach Wunsch
  • In Ihrem Hause oder bei der GFU
  • Preis nach Angebot

  • Lernumgebung in der Cloud
  • Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Präsenz Online Hybrid

Beschreibung

Verträge sind das Rückgrat jedes Geschäftsbetriebs: Auftragsbestätigungen mit Kundinnen und Kunden, Einkaufs-Bedingungen mit Lieferanten, Wartungs-Verträge mit IT-Dienstleistern, Arbeitsverträge mit Mitarbeitenden, NDAs für sensible Gespräche, AVVs nach DSGVO mit jedem Daten-Verarbeiter, Mietverträge für Geschäfts-Räume, Lizenz-Verträge für jede Software-Anwendung. In den meisten KMU liegen diese Verträge verteilt - in E-Mail-Anhängen, in Aktenschränken, in unterschiedlichen Ordner-Strukturen auf File-Servern, in einzelnen Mitarbeitenden-Postfächern. Die Folge: Fristen werden übersehen, Klausel-Lagen werden vergessen, Verhandlungs-Stand wird verloren, beim Ausscheiden einer Mitarbeitenden gehen Vertrags-Kenntnisse verloren.
KI-Werkzeuge haben sich 2026 zu einer ernsthaften Hilfe bei Vertrags-Sichtung, -Zusammenfassung, -Vergleich und -Verwaltung entwickelt. Claude, ChatGPT-5 und Microsoft Copilot bewältigen mehrere hundert Seiten Vertrags-Text in einem Anlauf, finden wichtige Klauseln, fassen Laufzeit, Kündigung und Haftung in einer Tabelle zusammen, vergleichen mehrere Lieferanten-Angebote nebeneinander. Spezialisierte Vertrags-KI wie Spellbook arbeitet direkt in Microsoft Word mit Klausel-Vorschlägen; deutsche CLM-Anbieter wie fynk, Otris oder e-vue bieten Vertrags-Lebenszyklus-Verwaltung mit eSignatur, Frist-Verwaltung und Such-Funktion. Wissens-Datenbank-Werkzeuge wie NotebookLM oder eigene RAG-Lösungen mit Dify lassen sich auf die eigene Vertrags-Sammlung anwenden.
Gleichzeitig ist der Einstieg tückisch. Das Wichtigste vorweg: KI ist kein Anwalt. Wer KI-Vertragsmanagement mit Rechtsberatung verwechselt, riskiert nach dem Rechtsdienstleistungs-Gesetz (RDG) Probleme und - wichtiger - riskiert verbindliche Verträge mit fehlerhafter Klausel-Lage. Wer eigene Vertrags-Daten in eine KI ohne EU-Daten-Standort und ohne Auftrags-Verarbeitungs-Vertrag (AVV) gibt, riskiert DSGVO-Probleme. Wer Arbeits- oder Personal-Verträge ohne Mitbestimmung mit KI sichtet, riskiert Konflikte mit dem Betriebsrat. Wer KI-Ergebnisse ohne Anwalt-Endkontrolle als verbindlich behandelt, kann teure Fehler produzieren.
Was 2026 zählt, ist ein pragmatischer Einstieg, der nach dem MVP-Prinzip vorgeht: Lieber heute eine eigene Vertrags-Tabelle aus zehn vorhandenen Verträgen mit Hilfe einer KI bauen, die Fristen, Laufzeiten und wichtige Klauseln in einer Übersicht zeigt, als in vier Wochen ein perfekt durchdachtes CLM-System einführen, das niemand bedient. Dieser Drei-Tage-Workshop führt von der KI-Werkzeug-Welt über die erste Vertrags-Analyse, den Aufbau einer Vertrags-Bibliothek mit Suche, die Vorlagen-Erstellung unter Anwalt-Endkontrolle, die Recht- und Datenschutz-Disziplin und die eSignatur-Routine bis zur eigenen 90-Tage-Roadmap. Wichtige Grenze, die durch das ganze Seminar trägt: Der Mensch - und bei rechts-verbindlichen Vorgängen die Anwältin oder der Anwalt - bleibt die verantwortliche Person; die KI unterstützt, sichtet, vergleicht, verfasst Entwürfe und erinnert an Fristen, aber sie ersetzt keine juristische Beurteilung.

Schulungsziel

Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit einer eigenen ersten Vertrags-Analyse, einer eingerichteten Vertrags-Bibliothek mit fünf bis zehn Verträgen, einer Stamm-Daten-Tabelle, einer Frist-Erinnerungs-Liste, einer ersten Vorlagen-Skizze mit Anwalt-Endkontroll-Plan, einer priorisierten Recht- und Daten-Schutz-Liste und einer 90-Tage-Roadmap mit messbaren Ankern - tragfähig ab dem ersten Arbeitstag nach dem Seminar.

Details

Inhalt

Tag 1: Grundlagen, KMU-Vertrags-Welt, KI-Werkzeug-Welt
1. Was KI im KMU-Vertragsmanagement leistet - und was nicht
  • Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
    • Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
  • Drei Stufen der KI-Nutzung im Vertragsmanagement: Sichtung und Zusammenfassung vorhandener Verträge (niedrigste Schwelle, klarer Mehrwert), Vorlagen-Erstellung und Klausel-Vergleich (mittlere Schwelle, Anwalt-Endkontrolle pflicht), Vertrags-Lebenszyklus-Verwaltung mit Frist-Erinnerung, Such-Funktion und eSignatur (höchste Schwelle, klares Mehr-Personen-Werkzeug).
  • Typische KMU-Anwendungs-Fälle: Übersicht aus einer Vertrags-Sammlung erstellen (Wer, Was, Laufzeit, Kündigung, Wert), wichtige Klauseln in fremden Verträgen finden (Haftung, Eigentums-Vorbehalt, Schiedsklausel, Vertragsstrafe, Wettbewerbs-Verbot), eigene AGB mit Vorlagen erstellen und durch Anwalt prüfen lassen, Lieferanten-Verträge vergleichen, NDA aus Vorlage erstellen, Frist-Erinnerung einrichten (Kündigung, Verlängerung), Vertrags-Übersetzung für internationale Geschäfts-Lagen, Vertrags-Zusammenfassung für Geschäftsleitung.
  • Was KI heute gut kann: lange Verträge schnell zusammenfassen, wichtige Klauseln markieren und einordnen, Vergleichs-Tabellen aus mehreren Verträgen erstellen, Vorlagen-Texte für Standard-Lagen entwerfen, Sprach-Übersetzung, Frist-Kalender aus Vertrags-Text generieren, einfache Compliance-Sichtung gegen Standard-Vorgaben.
  • Was KI definitiv nicht kann (oder darf): Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungs-Gesetzes (RDG) erbringen, eine fundierte juristische Beurteilung im Einzelfall ersetzen, verbindliche Klausel-Empfehlungen ohne Anwalt-Kontrolle, garantierte Vollständigkeit und Fehler-Freiheit.
  • Realistisches Erwartungs-Niveau: KI ist Vorbereitungs-Werkzeug, Sichtungs-Werkzeug und Verwaltungs-Werkzeug - nicht Ersatz für anwaltliche Prüfung bei wichtigen Verträgen, bei Streit-Lagen, bei Verträgen mit hohem Vertrags-Wert oder bei rechts-komplexen Lagen.
  • MVP-Prinzip im Vertrags-Kontext: eine eigene kleine Vertrags-Sammlung (zehn typische Verträge), eine KI-Werkzeug-Wahl mit Daten-Standort-Klarheit, eine erste Übersichts-Tabelle als Einstiegs-Ergebnis.
  • Anti-Muster bei Anfängerinnen und Anfängern: KI-Ergebnis als Anwalts-Ersatz behandeln, sensible Vertrags-Daten ohne AVV und ohne EU-Daten-Standort in eine KI laden, Arbeitsverträge ohne Mitbestimmungs-Klärung mit KI sichten, Vertrags-Vorlagen aus dem Internet ohne anwaltliche Prüfung verwenden, vermeintliche „Compliance-Checks" der KI für bare Münze nehmen.
  • Wirtschaftlichkeits-Bild für KMU: Zeit-Ersparnis bei Vertrags-Sichtung im Bereich 50 bis 80 Prozent gegenüber manueller Lektüre, deutlich weniger übersehene Fristen, schnellere Verhandlungs-Vorbereitung, klarere Vertrags-Übersicht bei Geschäftsleitungs- oder Übergabe-Lagen.
  • Praxis-Übung: Eigene Standort-Bestimmung - die eigene Vertrags-Lage in fünf Sätzen beschreiben (Anzahl Verträge, Speicher-Orte, Frist-Verwaltung, kritische Vertrags-Arten, bisherige Schmerz-Punkte), drei konkrete betriebliche Anwendungs-Fälle für KI-Vertragsmanagement priorisieren, die wichtigste erste Anwendung für die nächsten drei Monate festlegen.
2. Vertrags-Welt im KMU: typische Vertrags-Arten, häufige Lücken
  • B2B-Standard-Verträge: Kunden-Aufträge und Auftragsbestätigungen, Rahmen-Verträge mit Stamm-Kunden, Lieferanten-Verträge und Einkaufs-Bedingungen, Wartungs- und Service-Verträge (mit Service-Level-Agreements - SLA), Kooperations-Vereinbarungen, Letters of Intent.
  • AGB-Welt: eigene Allgemeine Geschäfts-Bedingungen für Kunden, fremde AGB von Lieferanten (sind häufig wirksam einbezogen), Wider-Spruchs-Lage bei Vertrags-Schluss, B2B- versus B2C-Unterschiede.
  • Personal-Verträge: Arbeits-Verträge mit verschiedenen Vertrags-Typen (unbefristet, befristet, Teilzeit, geringfügig), Berater- und Freelancer-Verträge (mit Schein-Selbstständigkeits-Risiko), Praktikanten-Verträge, Ausbildungs-Verträge.
  • NDA (Geheimhaltungs-Vereinbarungen) und Vertraulichkeits-Klauseln: ein-seitig, zwei-seitig, mehr-seitig; Laufzeit der Vertraulichkeits-Pflicht (häufig fünf bis zehn Jahre über Vertrags-Ende hinaus).
  • Datenschutz-Verträge: Auftrags-Verarbeitungs-Verträge (AVV) nach Art. 28 DSGVO bei jedem Daten-Verarbeiter (Cloud, KI, Buchhaltungs-Software, E-Mail-Anbieter, BSP für WhatsApp, Marketing-Werkzeug); Joint-Controller-Vereinbarungen bei gemeinsamer Verantwortlichkeit.
  • IT- und Software-Verträge: Lizenz-Verträge (Einzel-Platz, Konzern-Lizenz, Term-Lizenz), Software-as-a-Service-Verträge mit Verfügbarkeits-Lage, Wartungs-Verträge mit Reaktions-Zeiten.
  • Miet-Verträge (gewerblich): Geschäfts-Räume, Lager, Werkstatt, Fahrzeug-Leasing, Maschinen-Miete.
  • Lizenz-Verträge: Marken-Lizenzen, Patent-Lizenzen, Software-Lizenzen, Urheber-Lizenzen.
  • Häufige Lücken in KMU-Verträgen: fehlende oder unklare Kündigungs-Frist, automatische Verlängerung übersehen, unklare Haftungs-Begrenzung, fehlender Eigentums-Vorbehalt, Schiedsklausel ohne Klärung, Wettbewerbs-Verbot zu weit gefasst, fehlende Geheimhaltungs-Klausel bei sensiblen Lagen, fehlende DSGVO-Anlage bei Daten-Austausch.
  • Vertrags-Schluss-Lage: Vertrag durch Angebot und Annahme, Schrift-Form-Erfordernis (gesetzlich oder vertraglich), elektronische Form (Text-Form per E-Mail genügt häufig, qualifizierte eSignatur für Schrift-Form).
  • Aufbewahrungs-Fristen: Geschäfts-Briefe und Verträge nach HGB sechs Jahre, steuer-relevante Vorgänge zehn Jahre, Beweis-Zwecke häufig länger - Vertrags-Speicherung muss diese Fristen tragen.
  • Praxis-Übung: Eigene Vertrags-Inventur-Werkstatt - die wichtigsten Vertrags-Arten im eigenen Betrieb auflisten, die jeweilige Anzahl schätzen, die aktuellen Speicher-Orte dokumentieren, drei häufige Schmerz-Punkte priorisieren (z.B. „Lieferanten-Vertrags-Verlängerung wurde übersehen", „Mitarbeitende suchen Vertrag mehrere Stunden", „eigene AGB sind drei Jahre alt").
3. KI-Werkzeug-Welt 2026: allgemeine KI, spezialisierte Vertrags-KI, CLM-Plattformen
  • Allgemeine KI-Werkzeuge für Vertrags-Aufgaben: Claude (Anthropic, sehr großes Kontext-Fenster, gut für lange Verträge), ChatGPT-5 (OpenAI, weit verbreitet), Microsoft Copilot in M365 (eng integriert in Word, Outlook, SharePoint), Google Gemini in Workspace, NotebookLM (Google, für Wissens-Datenbank-Lagen über mehrere Verträge).
  • Daten-Standort-Logik: Claude und ChatGPT haben Enterprise-Optionen mit EU-Datenstandort; Microsoft Copilot und Google Workspace mit EU-Tenants; Standard-Konsumenten-Konten ohne Geschäfts-Vertrag sind für vertrauliche Vertrags-Daten in der Regel nicht geeignet.
  • Spezialisierte Vertrags-KI: Spellbook (in Word eingebettet, mit Klausel-Vorschlägen), Robin AI (Vertrags-Verhandlung), LegalSifter (Vertrags-Sichtung), Latch, Lawyered.ai - meist englisch-sprachig, US-/UK-Markt-Fokus, mit Vorsicht für deutschen Vertrags-Kontext.
  • Contract-Lifecycle-Management (CLM) im DACH-Markt: fynk (deutsche Plattform, KMU-tauglich), Otris Contract (deutscher Mittelstand-Standard), e-vue Vertrags-Management, Smashdocs (Dokumenten-Erstellung mit Logik), Workist (Auftragsbearbeitung mit KI-Lese-Funktion).
  • CLM im internationalen Markt: Ironclad, DocuSign CLM (Spring), Conga Contracts, Linksquares, Evisort - eher für Mittelstand und Konzern.
  • Wissens-Datenbank für Vertrags-Sammlungen mit KI-Suche: NotebookLM als einsteiger-freundlichste Wahl (Google, kostenfrei für persönliche Nutzung, Workspace-Lizenz für Geschäfts-Nutzung); eigene RAG-Lösungen mit Dify, Anything LLM, Open WebUI plus Ollama für Daten-Souveränitäts-Lagen.
  • eSignatur-Werkzeuge 2026: DocuSign (Markt-Standard), Adobe Acrobat Sign (für Adobe-affine Betriebe), Dropbox Sign (vormals HelloSign), PandaDoc (mit eigener CLM-Light-Funktion), inSign (DE), Skribble (CH/EU, qualifizierte eSignatur), Yousign (FR/EU), D-Trust sign-me (DE, qualifizierte eSignatur).
  • eIDAS-Signatur-Stufen in einfachen Worten: einfache eSignatur (E-Mail-Klick), fortgeschrittene eSignatur (DocuSign-Standard, Klick-and-Type mit Identitäts-Anker), qualifizierte eSignatur (mit eID-Verfahren, ersetzt Schrift-Form).
  • Auswahl-Logik für KMU 2026: erste Phase mit allgemeinen KI-Werkzeugen plus NotebookLM für die Wissens-Datenbank-Funktion plus einer eSignatur-Lösung (DocuSign oder inSign), Übergang zu spezialisierter CLM-Lösung wenn Vertrags-Anzahl und Frist-Komplexität wachsen.
  • Praxis-Übung: Eigene Werkzeug-Auswahl - aus den Pflicht- und Wunsch-Anforderungen die zwei besten Werkzeug-Kombinationen herleiten, ein Test-Konto bei einer allgemeinen KI mit EU-Daten-Standort einrichten (Claude Team, Microsoft Copilot, NotebookLM), Daten-Standort und AVV-Lage des gewählten Anbieters prüfen.
Tag 2: Vertrag sichten, Bibliothek bauen, Vorlagen erstellen
4. Verträge sichten und zusammenfassen mit KI - erste eigene Vertrags-MVP-Analyse
  • Sichtungs-Werkstatt-Aufbau: einen eigenen Vertrag (idealerweise zehn bis dreißig Seiten, anonymisiert oder mit eigener Bezugs-Berechtigung) in die KI laden, klare Aufgabe stellen, Ergebnis prüfen und nachschärfen.
  • Bewährte Prompt-Vorlagen für Vertrags-Sichtung: „Fasse den Vertrag in fünf Sätzen zusammen"; „Liste alle Fristen, Termine und Laufzeiten in einer Tabelle"; „Markiere wichtige Haftungs- und Schadens-Ersatz-Klauseln"; „Finde alle Erwähnungen von Vertragsstrafe, Verzug, Mängel-Anspruch"; „Erstelle eine Risiko-Übersicht aus meiner Sicht als Auftraggeberin".
  • Vertrags-Vergleichs-Werkstatt: zwei oder mehr Verträge gleicher Art (z.B. zwei Lieferanten-Angebote, drei NDA-Vorlagen, vier Wartungs-Verträge) nebeneinander stellen, KI eine Vergleichs-Tabelle erzeugen lassen.
  • Klausel-Such-Werkstatt: gezielt nach bestimmten Klausel-Arten suchen (Gerichts-Stand, Anwendungs-Recht, Schieds-Klausel, Eigentums-Vorbehalt, Höhere Gewalt, Kündigungs-Recht aus wichtigem Grund).
  • KI-Fehler-Lagen erkennen: KI erfindet manchmal Klausel-Inhalte, die im Vertrag gar nicht stehen („Halluzination"); KI übersieht manchmal wichtige Klauseln; KI interpretiert deutsches Recht teilweise nach US-amerikanischen Standards.
  • Plausibilitäts-Prüfung als Pflicht: jedes wichtige KI-Ergebnis stichproben-mäßig im Original-Vertrag nachprüfen, bei Unsicherheit Anwältin oder Anwalt einbinden.
  • Daten-Standort und Vertraulichkeit: keine sensiblen Vertrags-Daten in KI-Werkzeuge ohne AVV und ohne EU-Daten-Standort laden, sensible Personen-Daten gegebenenfalls vor dem Upload schwärzen.
  • Mensch-Endkontrolle bei rechts-relevanten Aussagen: jede KI-Aussage, die später als Grundlage für Verhandlung, Unterschrift oder Streit-Lage dient, wird durch die verantwortliche Person geprüft - bei wichtigen Verträgen durch Anwältin oder Anwalt.
  • Praxis-Übung: Erste eigene Vertrags-Analyse - einen eigenen mitgebrachten Vertrag (oder einen Beispiel-Vertrag) mit der gewählten KI sichten, eine Zusammenfassung erzeugen, eine Frist-Tabelle erstellen, drei wichtige Klauseln finden, die Ergebnisse mit dem Original-Vertrag plausibilisieren und drei eigene Schmerz-Punkte für die Routine-Übernahme dokumentieren.
5. Vertrags-Bibliothek und Wissens-Datenbank mit NotebookLM, RAG und CLM-Light
  • Bibliotheks-Logik in einfachen Worten: alle relevanten Verträge an einem Ort, durchsuchbar nach Begriff, sortierbar nach Datum, Vertrags-Art, Partner, Wert; mit KI-Such-Funktion sofort beantwortbar („Welche Verträge laufen im nächsten Quartal aus?").
  • NotebookLM für die Klein-Gewerbe-Bibliothek: bis zu 300 Quellen pro Notebook, kostenfreie Privat-Lizenz mit Bedacht, Workspace-Lizenz für Geschäfts-Lage; Hochlade-Schritt, automatische Verlink-Sichtung, Frage-Antwort-Funktion mit Quellen-Verweis.
  • Eigene RAG-Lösungen für Daten-Souveränitäts-Lagen: Anything LLM, Open WebUI mit Ollama, Dify (self-hosted), Privacy-fokussierte Plattformen - mehr Aufwand, mehr Kontrolle.
  • CLM-Light-Lösungen für die nächste Stufe: PandaDoc, fynk, Otris, Smashdocs - mit Vertrags-Pflege, Frist-Erinnerung, Such-Funktion, Vorlagen-Bibliothek, eSignatur und Mehr-Personen-Zugang.
  • SharePoint, OneDrive und Google Drive als Übergangs-Lösung: mit guter Ordner-Struktur und Datei-Benennungs-Logik bereits ein deutlicher Fortschritt gegenüber verstreuten Mail-Anhängen.
  • Datei-Benennungs-Logik in einfachen Worten: „JJJJ-MM-TT_Vertragsart_Partner_Version" (z.B. „2026-05-27_Wartungsvertrag_HanseITGmbH_v01") für eindeutige Sortierung.
  • Stamm-Daten-Tabelle pro Vertrag: Vertrags-Nummer, Vertrags-Art, Partner-Name, Vertrags-Datum, Laufzeit-Beginn, Laufzeit-Ende, Kündigungs-Frist, automatische Verlängerung (ja/nein), Vertrags-Wert, Verantwortliche Person, Status (aktiv, ausgelaufen, gekündigt), Speicher-Ort.
  • Frist-Verwaltungs-Logik: aus den Stamm-Daten einen Kalender oder eine Erinnerungs-Liste ableiten, mit Vorlauf (sechs Wochen vor Kündigungs-Frist), Verantwortung benennen.
  • Such-Anwendungs-Fälle: „Zeige mir alle Verträge mit Anbieter X"; „Welche Verträge laufen im dritten Quartal aus?"; „Welche Verträge haben eine Schiedsklausel mit Sitz in Zürich?"
  • DSGVO-Lage in der Bibliothek: Aufbewahrungs-Fristen einhalten, Löschungs-Konzept, Auskunfts-Bereitschaft, klare Zugriff-Berechtigungen für Mitarbeitende.
  • Praxis-Übung: Bibliotheks-Werkstatt - eine eigene Vertrags-Bibliothek mit fünf bis zehn anonymisierten oder Beispiel-Verträgen in NotebookLM, SharePoint oder einer CLM-Light-Lösung aufbauen, eine Stamm-Daten-Tabelle in Excel oder Google Sheets erstellen, drei eigene Such-Anfragen testen, eine Frist-Erinnerungs-Vorlage einrichten.
6. Vertrags-Vorlagen mit KI erstellen - mit Anwalt-Endkontrolle
  • Vorlagen-Logik in einfachen Worten: für wiederkehrende Vertrags-Arten (NDA, einfacher Auftrags-Bestätigung, Berater-Vertrag, Geheimhaltungs-Klausel, AVV nach Art. 28 DSGVO, Liefer-Bedingungen) eine geprüfte Vorlage haben, die jeweils nur in den Variablen-Feldern (Partner, Daten, Beträge) angepasst wird.
  • KI-Werkstatt für Vorlagen-Entwürfe: ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot generieren einen ersten Entwurf auf Basis einer klaren Aufgabe („Erstelle einen NDA-Entwurf zwischen zwei deutschen GmbH für eine Geschäfts-Anbahnung im IT-Bereich, ein-seitig, mit fünf Jahren Vertraulichkeits-Pflicht über Vertrags-Ende hinaus, deutsches Recht, Gerichts-Stand Köln").
  • Anwalt-Endkontrolle als unverzichtbare Stufe: jede neue Vertrags-Vorlage wird vor produktiver Nutzung durch eine Anwältin oder einen Anwalt geprüft, gegebenenfalls überarbeitet, dann als Stamm-Vorlage freigegeben.
  • Iterative Verbesserung: KI-Vorlage -> Anwalt-Anmerkungen -> KI-Überarbeitung mit den Anmerkungen -> Anwalt-Endkontrolle -> freigegebene Vorlage.
  • Trusted-Sources statt KI-Erfindung: für gängige Vertrags-Arten sind erprobte Vorlagen besser als KI-Eigen-Erfindung - IHK-Mustern, Handwerkskammer-Vorlagen, anwaltliche Plattformen (z.B. IT-Recht Kanzlei, Trusted Shops Rechtstexte für AGB, Händlerbund), spezialisierte Anbieter (Smartlaw, eRecht24, Hosteurope Rechtstexter).
  • Spellbook und ähnliche eingebettete Lösungen: Klausel-Vorschläge direkt in Microsoft Word, basierend auf großen Vertrags-Datenbanken - für deutsch-sprachige Verträge mit Vorsicht zu prüfen.
  • AGB-Sonder-Lage: AGB sind in DACH besonders sensibel (Inhalts-Kontrolle nach Paragraph 305 ff. BGB), unwirksame Klauseln können das ganze Konstrukt schwächen - AGB nie ohne anwaltliche Prüfung produktiv einsetzen.
  • AVV-Sonder-Lage: nach Art. 28 DSGVO bestimmte Pflicht-Bestandteile, viele Anbieter liefern eigene AVV-Vorlagen, eigene Anpassung mit anwaltlicher Beratung.
  • Vorlagen-Pflege: Vorlagen alle zwölf bis vierundzwanzig Monate auf Rechts-Aktualität prüfen lassen, Änderungs-Historie führen.
  • Praxis-Übung: Vorlagen-Werkstatt - mit der gewählten KI einen ersten NDA- oder Auftrags-Bestätigung-Entwurf für eine eigene typische Vertrags-Lage erstellen, drei mögliche Schwach-Stellen aus eigener Erfahrung benennen, eine Checkliste mit Punkten erstellen, die vor produktiver Nutzung mit Anwältin oder Anwalt zu klären sind.
Tag 3: Recht, eSignatur, Lebenszyklus, Roadmap
7. Recht: RDG, DSGVO, Daten-Standort, Mitbestimmung, EU-AI-Act
  • Rechtsdienstleistungs-Gesetz (RDG) in einfachen Worten: Rechtsberatung im Einzelfall ist Anwältinnen und Anwälten und einigen weiteren regulierten Berufen vorbehalten; KI-Anwendungen sind kein „Rechtsdienstleister" im Sinne des RDG, aber wer KI-Ergebnisse Dritten als Rechtsberatung verkauft, gerät in Konflikt mit dem RDG; für die eigene betriebliche Nutzung ist KI-Vertrags-Sichtung in der Regel zulässig, ersetzt aber keine anwaltliche Beurteilung bei wichtigen Lagen.
  • DSGVO und Vertrags-Daten: Vertrags-Inhalte enthalten in der Regel personenbezogene Daten (Vertrags-Partner, Ansprechpersonen, ggf. Mitarbeitende-Daten), KI-Verarbeitung dieser Daten ist eine DSGVO-Verarbeitung mit allen Pflichten (Rechts-Grundlage, Verarbeitungs-Verzeichnis, Auskunft, Löschung).
  • Auftrags-Verarbeitungs-Vertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO: für jeden externen KI-Anbieter, der eigene Daten verarbeitet, ist ein AVV pflicht; Standard-Konsumenten-Konten (kostenfrei oder Privat-Plus) bieten in der Regel keinen AVV, Geschäfts-Tarife (Claude Team/Enterprise, ChatGPT Team/Enterprise, Microsoft 365 mit Copilot, Google Workspace) liefern AVV.
  • Daten-Standort-Lage: viele KI-Anbieter haben US-Server-Standorte, mit EU-US Data Privacy Framework als rechtliche Brücke - aktuelle Gerichts-Lage prüfen; für sensible Vertrags-Daten sind EU-Standort-Optionen (Microsoft EU Data Boundary, Anthropic EU Region, Google EU Region) der sicherere Pfad.
  • Geschäfts-Geheimnis-Gesetz (GeschGehG): besonders schützenswerte Vertrags-Inhalte (Preise, Konditionen, Verhandlungs-Stand, Strategie) sollen mit klaren Schutz-Maßnahmen verarbeitet werden, KI ohne Geschäfts-Vertrag ist häufig nicht ausreichend.
  • Mitbestimmung im Betrieb: KI-Sichtung von Arbeits-Verträgen, KI-gestützte Personal-Akte, KI-Verarbeitung von Beschäftigten-Daten - häufig mitbestimmungspflichtig nach Betriebs-Verfassungs-Gesetz; frühe Einbindung des Betriebsrats.
  • Berufs-rechtliche Schranken: Steuerberater und Anwälte haben besondere Schweigepflicht (Strafgesetzbuch Paragraph 203), KI-Verarbeitung der Mandanten- oder Mandantinnen-Daten in fremden Cloud-Diensten ist besonders streng zu prüfen.
  • EU-AI-Act seit 2. August 2026: KI-Anwendungen für Vertrags-Sichtung sind in der Regel keine Hochrisiko-Systeme; Transparenz-Pflichten gelten (Empfängerinnen und Empfänger müssen wissen, wenn ein Vertrags-Text KI-erzeugt ist - in der Verhandlung relevant); Personal-bezogene Auswertungen können in Hochrisiko-Klasse fallen.
  • Beweis-Kraft von KI-Ergebnissen: KI-Zusammenfassungen sind keine rechtlich bindenden Aussagen; im Streit-Fall zählt der Original-Vertrag, nicht die KI-Sichtung.
  • Lieferanten- und Cloud-Verträge prüfen: jede KI-Anwendung im Betrieb mit eigenem AVV, eigener Daten-Schutz-Folgen-Abschätzung bei sensiblen Verarbeitungen.
  • Notfall-Plan: was tun bei einem Daten-Schutz-Vorfall (z.B. sensibler Vertrag in falsche KI geladen), bei einer Anfrage einer betroffenen Person, bei einem Rechts-Streit mit KI-erzeugten Vorlagen.
  • Praxis-Übung: Eigene Recht- und Daten-Schutz-Liste - fünf konkrete „Tue ich"-Punkte und fünf konkrete „Tue ich nicht"-Punkte für die eigene KI-Vertrags-Praxis formulieren, Klärungs-Liste mit Anwältin, Datenschutz-Beauftragtem, Betriebsrat und Geschäftsleitung erstellen, eine AVV-Check-Tabelle für die genutzten KI-Anbieter anlegen.
8. eSignatur, Vertrags-Lebenszyklus und Übergabe in den Betrieb
  • eSignatur-Welt 2026: DocuSign als Markt-Standard, Adobe Acrobat Sign in Adobe-affinen Betrieben, Dropbox Sign und PandaDoc als günstigere Alternativen, inSign und FP Sign aus dem DACH-Markt, Skribble (CH/EU) und Yousign (FR/EU) mit europäischem Daten-Standort, D-Trust sign-me als deutsche qualifizierte eSignatur.
  • eIDAS-Stufen im Geschäfts-Alltag: einfache eSignatur (zustimmender Klick) reicht für die meisten Geschäfts-Vorgänge ohne Schrift-Form-Erfordernis; fortgeschrittene eSignatur (DocuSign-Standard) mit Identitäts-Anker für höhere Beweis-Lage; qualifizierte eSignatur (mit eID-Verfahren) ersetzt gesetzlich vorgeschriebene Schrift-Form.
  • Was braucht qualifizierte Schrift-Form: Bürgschaft (Paragraph 766 BGB), Schuldanerkenntnis (Paragraph 781 BGB), Kündigung von Arbeits-Verhältnissen (Paragraph 623 BGB), Verbraucher-Darlehen, weitere Spezial-Fälle.
  • Vertrags-Lebens-Zyklus in einfachen Worten: Bedarfs-Klärung -> Vorlagen-Auswahl -> Vorlagen-Anpassung -> Verhandlung (mit Klausel-Änderungen) -> Endabstimmung -> Unterschrift (analog oder elektronisch) -> Ablage -> Pflege (Frist-Verwaltung, Anpassungen) -> Beendigung (Auslauf, Kündigung) -> Archivierung (mit Aufbewahrungs-Frist).
  • Verhandlungs-Werkstatt: Verhandlungs-Anmerkungen mit „Track-Changes" in Microsoft Word, klare Versions-Verwaltung, KI-Hilfen zum Klausel-Vergleich („Was hat sich seit Version 3 geändert?"), Verhandlungs-Protokoll mit Stamm-Daten-Bezug.
  • Übergabe-Disziplin im Team: klare Verantwortung pro Vertrags-Art (z.B. „Lieferanten-Verträge: Einkauf", „Kunden-Verträge: Vertrieb", „Personal-Verträge: HR", „IT-Verträge: IT-Verantwortlicher"), Vertretungs-Lage bei Urlaub.
  • Frist-Verwaltungs-Routine: monatlicher Blick auf die kommenden zwölf Monate, Wochen-Routine für unmittelbar bevorstehende Fristen, sechs-Wochen-Vorlauf vor Kündigungs-Fristen für Entscheidung „verlängern oder beenden".
  • Vertrags-Beendigungs-Werkstatt: Kündigungs-Schreiben aus Vorlage, Einhaltung der Form (häufig Schrift-Form vereinbart, also nicht E-Mail), Bestätigung der Kündigung dokumentieren, Auswirkungen prüfen (Nachvertrags-Pflichten, Daten-Lösch-Pflichten).
  • Archivierungs-Disziplin: GoBD-konform (für steuer-relevante Verträge), Unveränderbarkeit, Zugriff-Berechtigungen, regelmäßige Backup-Probe.
  • Übergabe an Steuerberater, Wirtschaftsprüfung, Bank: klare, lesbare Vertrags-Übersicht spart deutlich Zeit bei Jahresabschluss, Wirtschaftsprüfung, Bank-Anfrage zur Bonität, Due-Diligence-Lage bei Unternehmens-Verkauf.
  • Praxis-Übung: eSignatur- und Lebenszyklus-Werkstatt - einen Test-Vertrag in einem eSignatur-Werkzeug (DocuSign, Adobe Acrobat Sign, Dropbox Sign oder Skribble in Test-Lizenz) elektronisch unterzeichnen, eine Frist-Erinnerungs-Liste für die nächsten zwölf Monate aus den eigenen Stamm-Daten erstellen, eine Übergabe-Tabelle für Vertrags-Verantwortlichkeiten im eigenen Betrieb entwerfen.
9. Persönliche Roadmap für die nächsten 90 Tage
  • Zustand nach drei Tagen: was läuft schon (KI-Werkzeug ausgewählt mit AVV und EU-Daten-Standort, erste Vertrags-Analyse durchgeführt, Vertrags-Bibliothek mit fünf bis zehn Verträgen aufgebaut, Frist-Erinnerungs-Liste, erste NDA- oder Auftrags-Bestätigungs-Vorlage entworfen, Recht- und Pflicht-Liste, eSignatur-Werkzeug getestet), was ist noch offen.
  • Erste 30 Tage: alle aktiven Verträge im eigenen Betrieb erfassen und in die Stamm-Daten-Tabelle übernehmen (gegebenenfalls in mehreren Etappen pro Bereich), AVV-Lage der genutzten KI-Anbieter abschließen, Klärungen mit Datenschutz-Beauftragtem und gegebenenfalls Betriebsrat führen, eine erste eSignatur-Anbindung produktiv setzen.
  • Zweite 30 Tage: die wichtigsten drei bis fünf Vertrags-Vorlagen mit Anwältin oder Anwalt prüfen und freigeben, Vertrags-Bibliothek auf vollständige Sammlung erweitern, Frist-Verwaltungs-Routine in den Wochen-Plan einbauen, eine Übergabe-Tabelle für Verantwortlichkeiten im Team etablieren.
  • Dritte 30 Tage: erste Erfolgs-Anker auswerten (Anzahl gesichteter Verträge mit KI-Unterstützung, durchschnittliche Zeit pro Vertrags-Sichtung gegenüber manueller Lage, Anzahl rechtzeitig erinnerter Fristen, Anzahl der Vorlagen-gestützten neuen Verträge), Routine an Erfahrungen anpassen, gegebenenfalls Übergang zu spezialisierter CLM-Lösung prüfen.
  • Einbettung in den Betriebs-Alltag: feste Zeit-Blöcke für Vertrags-Pflege (z.B. erster Montag im Monat: Frist-Sichtung), klare Verantwortlichkeiten pro Vertrags-Art, Vertretungs-Lage bei Urlaub.
  • Risiko-Plan: was tun, wenn eine wichtige Frist trotz Erinnerung übersehen wird, wenn ein KI-Ergebnis sich nachträglich als fehlerhaft erweist, wenn ein Daten-Schutz-Vorfall auftritt, wenn ein neuer KI-Anbieter den Daten-Standort ändert, wenn eine streit-anhängige Vertrags-Lage entsteht.
  • Anschluss an externe Beratung: regelmäßige Anwalts-Beziehung für wichtige Vertrags-Vorgänge und für Vorlagen-Endkontrolle, Steuerberatung für steuer-relevante Vertrags-Lagen, Datenschutz-Beauftragte oder Datenschutz-Beauftragter (intern oder extern), Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer für unverbindliche Erst-Auskünfte, branchen-spezifische Verbände.
  • Lern-Partnerschaft: einen Sparring-Buddy aus dem Seminar wählen für gegenseitige Rückmeldung - KMU in ähnlicher Vertragsmanagement-Lage haben ähnliche Fragen.
  • Skalierungs-Pfade: von der allgemeinen KI plus NotebookLM zur spezialisierten CLM-Lösung (fynk, Otris, PandaDoc) wenn Vertrags-Anzahl, Frist-Komplexität und Mehr-Personen-Bedarf wachsen; Übergang zu eigenen RAG-Lösungen für Daten-Souveränitäts-Lagen; perspektivisch KI-Agenten für automatische Vertrags-Sichtung und -Klassifikation (siehe AI-Agenten-Workshops „Dokumenten-Verarbeitung und Extraktion").
  • Praxis-Übung: Persönliche 90-Tage-Roadmap - konkreter Stand am Ende von Tag drei, drei monatliche Meilensteine, drei messbare betriebliche Anker (z.B. Anzahl in Bibliothek erfasster Verträge, Anzahl rechtzeitig erinnerter Fristen, durchschnittliche Zeit-Ersparnis pro Vertrags-Sichtung), Sparring-Buddy aus dem Seminar.

  • Inhaberinnen, Inhaber und Geschäftsführungen von KMU, Klein-Manufakturen und Handwerks-Betrieben: Die ihre eigene Vertrags-Lage strukturieren, Fristen im Blick behalten und mit KI-Hilfe schneller verstehen wollen, ohne in eine Rechtsberatungs-Falle zu geraten.
  • Office-Manager, Assistenzen der Geschäftsführung und kaufmännische Verantwortliche in KMU: Die Vertrags-Eingang, -Ablage, -Frist-Verwaltung und -Bearbeitung im Tages-Geschäft mit KI-Hilfen schneller und übersichtlicher abwickeln möchten.
  • Einkaufs-, Vertriebs- und Service-Verantwortliche: Die Lieferanten-Verträge, Kunden-Auftragsbestätigungen, AGB-Vergleiche und Wartungs-Verträge mit KI-Sichtung effizienter prüfen wollen.
  • Personal-, HR- und Datenschutz-Verantwortliche: Die Arbeits-Verträge, Berater-Verträge, NDAs und Auftrags-Verarbeitungs-Verträge (AVV) strukturiert verwalten und auf Vollständigkeit prüfen möchten.
Voraussetzungen: Solide PC-Anwender-Kenntnisse. Eine eigene Vertrags-Sammlung aus dem betrieblichen Alltag (mindestens fünf bis zehn unterschiedliche Verträge in PDF oder Word, gerne anonymisierbar). Bereitschaft zu Datenschutz-, Daten-Standort- und Mitbestimmungs-Klärungen. Klarheit, dass das Seminar keine Rechtsberatung ersetzt und dass alle rechts-verbindlichen Entscheidungen über Verträge weiterhin in der eigenen Verantwortung beziehungsweise in der einer Anwältin oder eines Anwalts liegen. Programmier-Kenntnisse sind ausdrücklich nicht erforderlich.


In Präsenz

Online
Lernmethode

Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC.

Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent.

Unterlagen

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne.

Arbeitsmaterialien

Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its

Teilnahmezertifikat

Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF.


In Präsenz

Online
Teilnehmendenzahl

min. 1, max. 8 Personen

Garantierte Durchführung *

Ab 1 Teilnehmenden

Schulungszeiten
3 Tage, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort der Schulung
GFU Schulungszentrum oder Virtual Classroom
GFU Schulungszentrum
Am Grauen Stein 27
51105 Köln-Deutz

oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden.

Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen.

Räumlichkeiten

Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur

Bequem aus dem Homeoffice von überall

All-Inclusive

Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch

Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu.
Barrierefreiheit

Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei

-

In Präsenz

Online
  • Eigener Shuttle-Service
  • Reservierte Parkplätze
  • Hotelreservierung
  • Technik-Sofort-Support

Buchungsmöglichkeiten

Online oder in Präsenz teilnehmen

Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.

Inhouse-/Firmenschulung
  • Lernumgebung in der Cloud
  • Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Präsenz Online Hybrid

So haben GFU-Kunden gestimmt

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FAQ für Inhouse Schulungen

Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.

Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.

Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.

Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.

Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.

  • Kompetente Seminarberatung
  • Dozenten aus der Praxis
  • Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
  • Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
  • Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
  • Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
  • Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
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