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Schulung Architekturentwurf für Klein-Gewerbe und Immobilien-Verwaltung
Vorlage für Architektin, Handwerks-Partner, Bauamt oder Mieter-Gemeinschaft
Schulungsformen
Inhouse-/Firmenschulung
- 3 Tage - anpassbar
- Termin nach Wunsch
- In Ihrem Hause oder bei der GFU
- Preis nach Angebot
- Lernumgebung in der Cloud
- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Beschreibung
Software für Architektur-Entwurf war lange den Profis vorbehalten - komplex, teuer, schwer zu lernen. 2026 ist die Werkzeug-Landschaft eine andere: Sweet Home 3D ist frei (auch für gewerbliche Anwendung), SketchUp Pro und SketchUp Go bieten eine pragmatische gewerbliche Lizenz, Planner 5D Business und HomeByMe Pro haben einsteiger-freundliche Oberflächen für betriebliche Anwendung, und KI-Werkzeuge können aus einer Skizze ein erstes Rendering oder aus einem Grundriss eine erste Visualisierung erzeugen. Was Klein-Gewerbe, Hausverwaltung und Sachverständige brauchen, ist kein Architektur-Studium im Schnell-Verfahren, sondern ein klarer Weg vom Bestand oder Wunsch zum sichtbaren Entwurf.
Was 2026 zählt, ist ein pragmatischer Einstieg, der nach dem MVP-Prinzip vorgeht: Lieber heute einen einfachen, lesbaren Grundriss haben, der mit Architektin und Bauamt besprochen oder einer Mieter-Gemeinschaft präsentiert werden kann, als in vier Wochen einen perfekt aussehenden Entwurf, der an einer übersehenen Bauordnungs-Regel scheitert. Dieser Drei-Tage-Workshop führt vom Bestands- oder Grundstücks-Verständnis über den ersten Grundriss bis zum begehbaren 3D-Modell und zur Vorbereitung des Gesprächs mit Fachleuten und Auftraggeber-Seite. Wichtige Grenze: Bauanträge in Deutschland brauchen Bauvorlage-Berechtigung - die hat in der Regel nur eine Architektin oder ein Bauingenieur. Der Workshop bereitet vor, plant mit Augenmaß, ersetzt aber keine fachliche Bauantrag-Einreichung und keine Sachverständigen-Beurteilung.
Schulungsziel
Jede teilnehmende Person verlässt das Seminar mit einem eigenen lesbaren Grundriss, einem begehbaren 3D-Modell und mindestens drei Visualisierungen des eigenen betrieblichen Vorhabens, einer ausgearbeiteten Gesprächs-Vorbereitung für die erste Architektin oder die zentrale Auftraggeber-Seite und einer 90-Tage-Roadmap mit messbaren Ankern - tragfähig ab dem ersten Arbeitstag nach dem Seminar.
Details
Inhalt
1. Was Klein-Gewerbe, Hausverwaltung und Sachverständige mit eigenem Entwurf leisten können - und was nicht
- Ziele und Erwartungen der Teilnehmenden
- Klärung individueller Lernziele und Erwartungen für ein praxisnahes und relevantes Seminar
- Drei Stufen der eigenen Beteiligung am Vor-Entwurf: Wünsche und Bestand in Worten beschreiben, in Skizzen festhalten, in einem nachvollziehbaren Entwurf mit Grundriss und 3D-Modell zeigen.
- Was ein eigener Vor-Entwurf bringt: schnellere Architekten- und Handwerker-Termine, weniger Missverständnisse, klarere Bau-Voranfragen, fundiertere interne und externe Gespräche, sichtbare Diskussions-Grundlage in Eigentümer-Gemeinschaft, Bank oder mit Mieter-Seite, belastbare Berichts-Anlagen bei sachverständigen Aufgaben.
- Was er nicht leisten kann: Bauantrag-Einreichung (Bauvorlage-Berechtigung gesetzlich an Architekt oder Bauingenieur gebunden), Tragwerks-Planung (Statiker), energetische Berechnung (Energie-Berater oder Architekt), bauphysikalische Detail-Planung, rechts-verbindliche Sachverständigen-Bewertung.
- Phasen-Modell eines betrieblichen Bauvorhabens: Bedarfs-Klärung, Bestand erfassen, Vor-Entwurf, Beauftragung, Entwurf, Bau-Antrag, Ausführungsplanung, Bau, Abnahme - das Seminar bedient den Vor-Entwurfs-Bereich.
- Werkzeug-Welt für Einsteiger im B2B-Kontext: Sweet Home 3D (Open Source, GPL, kommerziell zulässig), SketchUp Pro oder SketchUp Go (gewerbliche Lizenz), Planner 5D Business, HomeByMe Pro, Floorplanner Business, Roomle, Cedreo (für gewerbliche Klein-Planung) - jeweils mit Stärken und Schwächen.
- Lizenz-Realität für gewerbliche Anwendung: SketchUp Free ist auf private Anwendung beschränkt, gewerbliche Nutzung erfordert SketchUp Pro oder SketchUp Go; Tinkercad mit kostenfreier Nutzung in gewerblichem Kontext mit aktuellen Bedingungen abgleichen; Fusion 360 mit kostenfreier Lizenz nur für Hobby und Klein-Startups innerhalb bestimmter Umsatzgrenzen.
- Realistisches Erwartungs-Niveau: ein eigener Vor-Entwurf ist Kommunikations-Werkzeug, nicht Bau-Anweisung.
- MVP-Prinzip im Architektur-Kontext: ein Grundriss in lesbarer Form, ein begehbares 3D-Modell, eine Liste mit Wünschen und offenen Fragen als Einstiegs-Ergebnis.
- Anti-Muster: zu früh in Detail-Möbel statt Raum-Logik, vergessene Bauordnungs- und Arbeitsstätten-Rahmen, unrealistische Maß-Wünsche, Pinterest-Bilder ohne Übersetzung in Maß und Material, Bestand-Verwechslung mit Soll-Stand in Sachverständigen-Berichten.
- Praxis-Übung: Eigene Standort-Bestimmung - eigene Aufgabe mit drei Sätzen beschreiben (welche Art von Vorhaben, welches Objekt, welche Auftraggeber- oder Auftraggeber-Seite), fünf Pflicht-Anforderungen aufschreiben, drei Wunsch-Anforderungen ergänzen, drei Punkte benennen, bei denen ohne fachliche Unterstützung nichts geht.
- Bestands-Erfassung in einfachen Worten: Maße aufnehmen (Schiebelehre, Distanz-Messer, Foto-Strecke), Foto-Dokumentation, Skizze auf Papier als Brücke zur digitalen Erfassung.
- Bestand-Pläne sichten und prüfen: alte Bauakte, Eigentümer-Unterlagen, Notar-Anlagen, Bauamt-Auskunft.
- Grundstücks-Daten lesen: Lage, Maße, Hang oder Ebene, Himmels-Richtungen, Erschließung (Straße, Wasser, Strom, Abwasser, Glasfaser).
- Bebauungsplan (B-Plan) in einfachen Worten: das öffentlich-rechtliche Regelwerk für ein Quartier - was, wie und wo gebaut werden darf.
- Wichtigste Kennwerte: Grundflächenzahl (GRZ), Geschossflächenzahl (GFZ), zulässige Geschoss-Zahl, Firsthöhe und Traufhöhe, Dachformen.
- Abstandsflächen je Landesbauordnung - mit Beispielen.
- Bauweise und Nutzungs-Art im B-Plan: erlaubte gewerbliche, gemischte oder Wohn-Nutzung, Sondergebiete.
- Bauordnungs-Spezifika für gewerbliche Bauten: Arbeitsstätten-Verordnung (ArbStättV) als wichtigste Klammer (Raum-Höhen, Belüftung, Sanitär-Räume, Notausgänge), Versammlungsstätten-Verordnung bei publikum-zugänglichen Räumen ab bestimmten Größen.
- Nutzungs-Änderung als bauordnungs-relevanter Vorgang: häufig auch bei Bestand zustimmungs- oder genehmigungs-pflichtig.
- Denkmal-Schutz und Erhaltungs-Satzungen: zusätzliche Regelungen, frühe Klärung mit Bauamt.
- Bau-Voranfrage als Werkzeug: vor Beginn der eigentlichen Planung verbindliche Antwort vom Bauamt zu konkreten Frage-Punkten.
- Mietrecht-Aspekte bei Umbauten in Bestands-Immobilien: Mieter-Zustimmung, Duldungs-Pflichten, Modernisierungs-Mit-Teilung.
- Quellen: Geo-Portal des Landes oder der Kommune, Bauamt-Website, Bebauungsplan-Auskunft online, Vermessungs-Portal, Eigentümer-Akten.
- Praxis-Übung: Bestands- und Rahmen-Werkstatt - die Daten des eigenen Objekts zusammenstellen (Bestands-Plan, Eigentums-Lage, Nutzungs-Art), den gültigen B-Plan oder die Lage nach Paragraph 34 prüfen, die drei wichtigsten Kennwerte (GRZ, GFZ, Höhe) notieren, bauordnungs-relevante Spezifika der eigenen Nutzungs-Art skizzieren.
- Werkzeug-Auswahl für den ersten Grundriss in B2B-Kontext: Sweet Home 3D als beste Anfänger-Wahl (Open Source unter GPL, kommerziell zulässig, niedrige Lern-Schwelle, lauffähig auf Windows, Mac und Linux); SketchUp Go oder SketchUp Pro für browser-basierte Arbeit mit gewerblicher Lizenz; Planner 5D Business; Floorplanner Business; Cedreo für Klein-Gewerbe-Visualisierung.
- Sweet Home 3D in einfachen Worten: Wände ziehen, Räume entstehen, Türen und Fenster einsetzen, Möbel platzieren - ein Vorgehen, das auch ohne CAD-Vorerfahrung trägt.
- Erster Grundriss: ein Geschoss, drei bis sechs Räume oder Bestands-Räume, klare Wand-Stärken, realistische Maße, Bestand und Soll-Stand getrennt erfassbar machen.
- Maß-Disziplin: für gewerbliche Räume gelten Arbeitsstätten-Mindest-Werte (Raum-Höhe in der Regel 2,50 Meter, in Sonderfällen anders), Verkehrs-Wege in lesbaren Breiten, Tür- und Korridor-Breiten je nach Nutzung.
- Tür- und Fenster-Logik: Anschlag-Seite, Aufschwung-Bereich, Brüstungs-Höhe, Flucht-Wege im Brand-Fall, Mindest-Tür-Breiten für Publikums-Verkehr.
- Maßstab und Lesbarkeit: ein Grundriss ist Kommunikations-Werkzeug, klare Beschriftungen helfen.
- Datei-Welten: das eigene Format der Anwendung, Export als PDF für Berichts-Anlagen, Export als DXF oder DWG für Architektinnen, Export als Bild für Eigentümer-Versammlungen.
- Erfolgs-Kriterium: ein lesbarer Grundriss, der mit einer Architektin, mit einer Eigentümer-Gemeinschaft oder als Anlage in einem Sachverständigen-Bericht verwendet werden kann.
- KI-Hilfe im Vor-Entwurf: ChatGPT oder Claude für Raum-Programm-Beratung („Wie viele Räume welcher Art für Praxis mit drei Behandlungs-Räumen?"), Maket.ai und ähnliche Werkzeuge für erste automatisierte Grundriss-Vorschläge - mit Vorsicht zu genießen, eher Inspiration als Plan.
- Praxis-Übung: Erster MVP-Grundriss - mit Sweet Home 3D oder einer gewerblich lizenzierten Alternative einen vollständigen ersten Grundriss für das eigene Vorhaben aufbauen mit allen Räumen, Türen, Fenstern und Pflicht-Maßen, als PDF und Bild ausgeben.
4. Vom 2D-Grundriss zum 3D-Modell
- Stufen der dreidimensionalen Sichtbarkeit: einfaches 3D in Sweet Home 3D, gestaltetes 3D in SketchUp Pro, fotorealistisches Rendering in spezialisierten Anwendungen.
- SketchUp Pro in einfachen Worten: ein Werkzeug für intuitive 3D-Modellierung mit Push-Pull-Logik - Flächen werden zu Volumen gezogen; in der gewerblichen Lizenz mit Erweiterungs-Bibliothek und kommerzieller Nutzungs-Erlaubnis.
- Übergabe zwischen Werkzeugen: Sweet Home 3D als Grundriss-Werkstatt, SketchUp Pro als 3D-Werkstatt, gemeinsame Schnitt-Mengen über DXF, DWG, SKP oder gängige Export-Formate.
- Geschosse und Höhen: Geschosshöhe, lichte Raumhöhe, Brüstungshöhe, Fenster-Oberkante, Tür-Oberkante - ein einfaches Höhen-System bringt schnell Klarheit.
- Dachformen praktisch: Satteldach, Walmdach, Pultdach, Flachdach - modelliert in SketchUp Pro mit einfachen Schritten.
- Möglichkeiten für Umnutzungen, Anbauten und Aufstockungen: Bestand laden, neu hinzufügen, in unterschiedlichen Farben sichtbar machen - wichtig für Bauträger-Vorprüfung und Hausverwaltungs-Sanierungs-Konzepte.
- Optik versus Maß: 3D-Bilder können schöner aussehen, als das Werkstück trägt - immer mit dem Grundriss abgleichen, besonders in sachverständigen Berichten.
- Planner 5D Business und HomeByMe Pro als Alternative: einfachere Bedienung, weniger Tiefe, gute Möbel-Bibliotheken, gewerbliche Lizenz.
- Praxis-Übung: 3D-Werkstatt - den eigenen Grundriss aus Tag 1 in SketchUp Pro oder einer Alternative als 3D-Modell hochziehen, Geschosshöhe und Dach realistisch ergänzen, das Modell drehen, schwenken und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
- Möbel-Bibliotheken: Sweet Home 3D mit Standard-Bibliothek und Erweiterungen, SketchUp 3D Warehouse mit Tausenden gewerblich verwendbaren Modellen (Lizenz pro Modell prüfen), spezialisierte Bibliotheken für Praxis- und Büro-Möbel.
- Schluck-Falle: zu viele detaillierte Möbel verwirren mehr, als sie helfen - Block-Möbel mit realistischen Maßen reichen für die Planung.
- Maß-Diskussion für gewerbliche Räume: Schreibtisch-Stell-Flächen mit Bewegungs-Raum, Verkaufs-Theken, Behandlungs-Liegen, Empfangs-Tische, Wartebereich-Sitz-Plätze, Lager-Regal-Tiefen.
- Bewegungs-Räume in Arbeitsstätten: Verkehrs-Wege, Fluchtwege, Mindest-Abstände zwischen Arbeits-Plätzen - orientiert an Arbeitsstätten-Regel-Werten (ASR).
- Stauraum- und Sanitär-Logik im Klein-Gewerbe: Personal-Garderoben, Sanitär-Räume nach ArbStättV, Lager-Räume mit Brandschutz-Vorschriften.
- Beratungs- und Empfangs-Bereiche praktisch: Diskretions-Abstand bei Kanzleien und Praxen, Empfangs-Höhen, Sitz-Komfort im Wartebereich.
- Gastronomie- und Verkaufs-Räume praktisch: Hygiene-Anforderungen, Wege-Logik für Personal und Gäste, Kassen-Bereich.
- Werkstatt- und Lager-Räume praktisch: Bewegungs-Räume für Werkstücke, Werkzeug-Stand-Flächen, Hub-Wege.
- Lebens-Routine als Test: einen typischen Werktag-Morgen in Gedanken durchgehen - wer muss wo zu welcher Zeit hin, kommen sich die Wege ins Gehege.
- Praxis-Übung: Möblierungs-Werkstatt - in jedem Raum des eigenen Modells die wichtigsten Möbel mit realen Maßen platzieren, Bewegungs-Räume und Verkehrs-Wege prüfen, drei mögliche Engstellen identifizieren und Lösungs-Skizzen erstellen.
- Visualisierungs-Stufen: einfache 3D-Ansicht in der Modellier-Anwendung, gestaltete Bilder mit Schatten, fotorealistische Renderings, virtueller Rundgang.
- Werkzeuge für Bilder und Rendering mit B2B-Lizenz: SketchUp Pro eigene Stile, Twinmotion (kostenfreie kommerzielle Nutzung gemäß aktueller Epic-Games-Bedingungen prüfen), D5 Render mit kommerzieller Lizenz, Enscape, Lumion.
- KI-Werkzeuge für Renderings: Krea AI, Magnific, Stable Diffusion mit ControlNet, ArkoAI, Architect Render, Maket.ai - aus einer Skizze oder einem einfachen 3D-Modell entsteht ein gestaltetes Bild; gewerbliche Lizenz und Datenstandort prüfen.
- Vorsicht bei KI-Renderings: die Bilder sehen oft gefälliger aus als die Bauwirklichkeit - Material, Farbe, Detail-Lösung können erfunden sein, Maß-Treue ist nicht garantiert; in Bank- oder Investoren-Präsentationen klar als Konzept-Visualisierung kennzeichnen.
- Sonnen-Studie: aus Grundstücks-Koordinaten und Himmels-Richtung den Sonnen-Stand zu verschiedenen Tageszeiten und Jahreszeiten simulieren - wichtiger Punkt für Schaufenster-Ausrichtung, Außen-Bereich-Nutzung, Energie-Argument.
- VR-Begehung in einfachen Worten: SketchUp Viewer mit VR-Brille, kommerzielle VR-Optionen von D5 Render und Enscape - das eigene Modell im virtuellen Rundgang erleben, beeindruckendes Werkzeug für Auftraggeber- und Bank-Termine.
- Bilder für die Kommunikation: ein Außen-Bild, ein Innen-Bild pro Hauptraum, ein Grundriss-Plan, ein Schnitt - als Grundlage für Eigentümer-Versammlungen, Bank-Gespräche, Mieter-Briefe, Sachverständigen-Berichte.
- Maß-Treue versus Stimmung: für Bauamt-Voranfragen und Sachverständigen-Berichte Maß-treue Pläne, für Bank- und Investoren-Gespräche stimmungs-volle Bilder - beides hat seinen Platz, beides muss klar gekennzeichnet werden.
- DSGVO bei Foto-Dokumentation von Bestands-Räumen: keine Personen-Daten unbeabsichtigt aufnehmen, Mieter-Einwilligung bei Wohnungs-Aufnahmen.
- Praxis-Übung: Visualisierungs-Werkstatt - aus dem eigenen Modell mindestens drei Bilder erzeugen (Außen, Innen, Grundriss), optional ein KI-Rendering eines Schlüssel-Raums anfertigen, eine kurze Bilder-Strecke für ein erstes Architektur- oder Bank-Gespräch zusammenstellen.
7. Energie, Brandschutz, Barrierefreiheit, Versammlungsstätten-Aspekte
- Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) in einfachen Worten: bundesweite Anforderungen an den energetischen Standard von Neubauten und Sanierungen, mit Förder-Logik im KfW- und BAFA-System; auch im gewerblichen Bestand relevant.
- Energie-Standards-Stufen: KfW-Effizienzhaus-Klassen (auch für Nicht-Wohngebäude), Niedrig-Energie, Passiv-Haus.
- Heizungs- und Klima-Welten: Wärme-Pumpe als 2026er-Standard, Hybrid-Lösungen, Fernwärme-Anschluss, Photovoltaik mit Speicher, Klima-Anlagen-Aspekte in Klein-Gewerbe und Praxis-Räumen.
- Was im Vor-Entwurf berücksichtigt werden kann: Kompaktheit des Baukörpers, Süd-Ausrichtung großer Fenster, Verschattung im Sommer, Wärme-Brücken-Vermeidung in den Grund-Linien.
- Brandschutz im gewerblichen Bestand in einfachen Worten: Flucht-Wege, Rauch-Melder, brandgeschützte Bauteile zwischen Nutzungs-Einheiten, Anforderungen aus der Landesbauordnung und je nach Größe aus der Sonder-Bau-Verordnung.
- Versammlungsstätten-Verordnung: ab welcher Personen-Zahl greifen Sonder-Anforderungen (häufig ab 200 Personen, je Bundesland verschieden), Bedeutung für Veranstaltungs-Räume, Gastronomie, Vortrags-Räume.
- Arbeitsstätten-Verordnung in der Tiefe: Raum-Höhen, Belüftung, Beleuchtung, Sanitär-Räume, Pausen-Räume.
- Barrierefreiheit nach DIN 18040 Teil 1 (öffentlich zugängliche Räume) und Teil 2 (Wohn-Räume): Tür-Breiten, Bewegungs-Räume, Schwellen-Lösung, ebenerdige Zugänge, Aufzug-Bereitstellungs-Flächen, behinderten-gerechte WC - für Klein-Gewerbe mit Publikums-Verkehr teilweise verbindlich.
- Schall-Schutz und Akustik: Wand-Stärken, Massiv- versus Leicht-Bau, Bedeutung in Mietshäusern mit Mischnutzung.
- Praxis-Übung: Detail-Werkstatt - für das eigene Vorhaben drei Energie-Ansätze (z.B. Wärme-Pumpe plus PV, Hybrid, Passiv-Haus-nah) mit groben Auswirkungen skizzieren, zwei Barrierefreiheits-Anpassungen ergänzen, eine Brandschutz-Anforderung der eigenen Landesbauordnung suchen und einarbeiten, gegebenenfalls Versammlungsstätten-Schwelle prüfen.
- Erstes Architekten-Gespräch: was die Architektin von Ihnen braucht (Wünsche, Budget-Rahmen, Bestand-Lage, Nutzungs-Profil), was Sie von der Architektin brauchen (Honorar-Bild, Phasen-Plan, Referenzen, Termin-Logik).
- Eigener Vor-Entwurf im Gespräch: nicht als „Plan" präsentieren, sondern als „so stelle ich mir es vor - was meinen Sie?".
- Bau-Voranfrage beim Bauamt: schriftliche Anfrage zu konkreten Punkten, behördliche Bindung an die Antwort, Kosten- und Zeit-Rahmen.
- HOAI in einfachen Worten: Honorar-Ordnung für Architektinnen und Ingenieure, Leistungs-Phasen 1 bis 9, was wann passiert, wie sich Honorar berechnet.
- Vertrags-Welt: Architekten-Vertrag, Bauleitungs-Vertrag, Werkverträge mit Handwerks-Partnern - jeweils mit Hinweis auf juristische Beratung.
- Budget-Realität: Bau-Kosten 2026 sind regional sehr verschieden, ungefähre Größen-Ordnungen je Quadratmeter Nutz-Fläche (Klein-Gewerbe, Praxis, Laden, Café anders als Wohn-Bau), Risiko-Puffer von zehn bis zwanzig Prozent als Erfahrungs-Größe.
- Handwerks-Partner-Auswahl: Ausschreibung, Vergleich, Referenz-Prüfung, klare Leistungs-Verzeichnisse.
- Auftraggeber-Kommunikation für Hausverwaltungen: Eigentümer-Versammlung, Beschluss-Vorlage, Modernisierungs-Mit-Teilung an Mieter, transparente Visualisierung der Folgen.
- Auftraggeber-Kommunikation für Bauträger und Klein-Investoren: Bank-Termin, Investoren-Präsentation, Bewertungs-Anlage.
- Auftraggeber-Kommunikation für Sachverständige: nachvollziehbare Visualisierung im Bericht, klare Trennung Bestand und Soll oder Schaden-Lage.
- DSGVO bei Mieter- und Eigentümer-Kommunikation: Personen-Daten sparsam, Aufnahmen aus Bestands-Wohnungen mit Einwilligung.
- Praxis-Übung: Kommunikations-Werkstatt - ein eigenes Gesprächs-Vorbereitungs-Dokument für die zentrale Auftraggeber-Seite erstellen (drei Bilder, Grundriss, Wunsch-Liste oder Bestand-Soll-Vergleich, fünf konkrete Fragen oder Punkte), parallel eine konkrete Bau-Voranfrage mit drei Punkten an das zuständige Bauamt entwerfen.
- Zustand nach drei Tagen: was läuft schon (Bestands- und Rahmen-Verständnis, eigener Grundriss, 3D-Modell mit Möbel-Skizze, drei Visualisierungs-Bilder, Detail-Themen-Liste, Gesprächs-Vorbereitung), was ist noch offen.
- Erste 30 Tage: eigene Architektin oder eigenen Architekten für das konkrete Vorhaben finden oder einbinden, erstes Gespräch führen, gegebenenfalls Bau-Voranfrage beim Bauamt stellen, Budget-Rahmen mit Bank und Förder-Welt klären.
- Zweite 30 Tage: gemeinsam mit Architektin den Entwurf weiterentwickeln, Energie-Konzept festlegen, weitere Gewerke einbinden (Energie-Berater, Statiker, gegebenenfalls Innen-Architektin, Brandschutz-Sachverständiger).
- Dritte 30 Tage: erste Erfolgs-Anker auswerten (Klarheit über Bau-Möglichkeit, Klarheit über Budget-Rahmen, Klarheit über Termin-Logik), nächste Phasen einleiten, Visualisierungs-Routine für weitere Objekte oder Aufgaben übernehmen.
- Eigene Pflege der Entwürfe: alle Modell-Dateien geordnet ablegen, Versionen mit Datum benennen, Auftraggeber- und Bauamt-Stände dokumentieren.
- Risiko-Plan: was tun, wenn der B-Plan eine entscheidende Anforderung nicht erlaubt, wenn das Budget nicht reicht, wenn die Architektin einen sehr anderen Vorschlag bringt, wenn das Bauamt eine Voranfrage negativ beantwortet, wenn Mieter- oder Eigentümer-Seite Einwände erheben.
- Anschluss an branchen-spezifische Quellen: regionale Architekten-Kammern, Haus-und-Grund-Verband, Eigentümer-Verbände, BFW (Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungs-Unternehmen) für Bauträger-Belange, Kammer-Bezirk für Sachverständigen-Fragen.
- Lern-Partnerschaft: einen Sparring-Buddy aus dem Seminar wählen für gegenseitige Rückmeldung - Klein-Gewerbe und Verwaltungen in ähnlichen Lagen haben ähnliche Fragen.
- Praxis-Übung: Persönliche 90-Tage-Roadmap - konkreter Stand am Ende von Tag drei, drei monatliche Meilensteine, drei messbare Anker (z.B. Klarheit über baurechtliche Möglichkeit, Klarheit über Architekten-Beauftragung, Klarheit über Budget- oder Wirtschaftlichkeits-Rahmen), Sparring-Buddy aus dem Seminar.
Zielgruppe & Vorkenntnisse
- Inhaberinnen und Inhaber von Klein-Gewerbe mit eigenen Geschäfts-Räumen: Die Praxis, Kanzlei, Laden, Café, Studio, Werkstatt oder Büro neu planen, umgestalten oder erweitern wollen.
- Hausverwaltungen, WEG-Verwalter und Wohnungs-Genossenschaften: Die Bestands-Erfassung, Sanierungs-Konzepte und Mieter-Anfragen-Visualisierung mit eigenen Mitteln strukturierter führen möchten.
- Bauträger im Klein-Geschäft und Immobilien-Klein-Investoren: Die Vor-Konzepte für Bestands-Objekte und Sanierungs-Optionen vor der Beauftragung professioneller Planung selbst sichtbar machen wollen.
- Sachverständige im Bau- und Immobilien-Bereich: Die Bestands-Aufnahme, Schaden-Visualisierung und Berichts-Anlagen mit nachvollziehbaren Grundrissen und 3D-Skizzen unterlegen möchten.
Ihre Schulung
In Präsenz | Online |
|---|---|
| Lernmethode | |
Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen auf persönlichem Schulungs-PC. | Wie auch bei unseren Präsenz-Seminaren: Ausgewogene Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. Trainer durchgehend präsent. |
| Unterlagen | |
Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive. Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. | Seminarunterlagen oder Fachbuch inklusive (via DHL). Das Fachbuch wählt der Trainer passend zum Seminar aus - Ihren individuellen Buch-Wunsch berücksichtigen wir auf Nachfrage gerne. |
| Arbeitsmaterialien | |
Din A4 Block, Notizblock, Kugelschreiber, USB-Stick, Textmarker, Post-its | |
| Teilnahmezertifikat | |
Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Teilnahmezertifikat inkl. Inhaltsverzeichnis per E-Mail als PDF. | |
Organisation
In Präsenz | Online | |
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| Teilnehmendenzahl | ||
min. 1, max. 8 Personen | ||
| Garantierte Durchführung * | ||
Ab 1 Teilnehmenden | ||
| Schulungszeiten | ||
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| Ort der Schulung | ||
GFU SchulungszentrumAm Grauen Stein 27 51105 Köln-Deutz oder online im Virtual Classroom oder europaweit bei Ihnen als Inhouse-Schulung Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, haben wir das Schulungszentrum mit 17 hochmodernen Trotec TAC V+ Luftreinigern ausgestattet. Diese innovative Filtertechnologie (H14 zertifiziert nach DIN EN1822) sorgt dafür, dass die Raumluft mehrfach pro Stunde umgewälzt wird und Schadstoffe zu 99.995% im HEPA-Filter abgeschieden und infektiöse Aerosole abgetötet werden. Zusätzlich sind alle Räume mit CO2-Ampeln ausgestattet, um jederzeit eine hervorragende Luftqualität sicherzustellen. | ||
| Räumlichkeiten | ||
Helle und modern ausgestattete Räume mit perfekter Infrastruktur | Bequem aus dem Homeoffice von überall | |
| All-Inclusive | ||
Frühstück, Snacks und Getränke ganztägig, Mittagessen im eigenen Restaurant, täglich 6 Menüs, auch vegetarisch | Eine Auswahl unserer Frühstücks-Snacks und Nervennahrungs-Highlights senden wir Ihnen mit den Seminarunterlagen via DHL zu. | |
| Barrierefreiheit | ||
Das GFU-Schulungszentrum (Am Grauen Stein 27) ist barrierefrei | - | |
Kostenfreie Services
In Präsenz | Online |
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Buchungsmöglichkeiten
Online oder in Präsenz teilnehmen
Sie können sowohl Online als auch in Präsenz am Seminar teilnehmen. Klicken Sie bei Ihrer Buchung oder Anfrage einfach die entsprechende Option an.
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- Inhalte werden auf Wunsch an die Anforderungen Ihres Teams angepasst.
Was bedeutet Offene Schulung und Inhouse Schulung?
Bei einer offenen Schulung stehen Ort und Termin vorab fest. Jeder Interessent kann eine offene Schulung buchen, daher treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander.
Inhouse Schulungen können auf Ihren individuellen Schulungsbedarf zugeschnitten werden. Sie bestimmen den Teilnehmerkreis, Termin und Schulungsort.
Ist eine Inhouse Schulung die richtige Wahl?
Bei einer Inhouse Schulung gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens ein und decken den Schulungsbedarf direkt bei Ihnen im Unternehmen ab.
Das spart Zeit und Geld und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer Ihrer Mitarbeiter.
Wer kümmert sich um die Technik bei Inhouse Schulungen?
Eine komplette Lernumgebung in der Cloud mit Remote Zugriff ist für uns selbstverständlich. Sie müssen sich um nichts kümmern. Lediglich ein funktionierender PC oder Notebook mit Internetanschluss sollte für jeden Teilnehmer am Schulungstag bereit stehen.
Vorteile einer Inhouse Schulung
- Kompetente Seminarberatung
- Dozenten aus der Praxis
- Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener individueller Lernstoff
- Sie können den Termin flexibel gestalten, so wie es für Sie am besten passt
- Unsere Inhouse Schulungen können Europaweit durchgeführt werden
- Der Fokus liegt auf Ihrem Schulungsbedarf, somit schonen Sie Ihr Budget
- Wissenslücken Ihrer Mitarbeitet werden schnell geschlossen
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