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XML Einführung

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Im GFU-Bookshop finden Sie u. a. folgende Bücher zu diesem Seminar / Lehrgang:


Database and XML Technologies
This book constitutes the refereed proceedings of the 4th International XML Database Symposium, XSym 2006, held in Seoul, Korea in September 2006 in conjunction with the International Conference on Very Large Data Bases, VLDB 2006. The 8 revised full papers were carefully reviewed and selected from 32 submissions. Their focus is on building XML repositories and covers XML query processing, caching, indexing and navigation support, structural matching, temporal XML, and XML updates. The papers are organized in topical sections on query evaluation and temporal XML, XPath and twigs, and XML updates.

Seminar

A Designer´s Guide to Adobe InDesign and XML

Seminar

Oracle, PL/SQL und XML
In diesem Buch stellen wir Ihnen den Einsatz von XML im Oracle-Datenbanksystem vor, wobei wir davon ausgehen, dass Sie mit SQL und PL/SQL schon Erfahrung haben, XML für Sie allerdings eine neue Welt ist und Sie nun die Aufgabe erhalten haben, für eine Anwendung XML in verschiedenen Varianten mit der Datenbank zu verwenden. Vorteile von XML In diesem Buch stellen wir Ihnen den Einsatz von XML im Oracle-Datenbanksystem vor, wobei wir davon ausgehen, dass Sie mit SQL und PL/SQL schon Erfahrung haben, XML für Sie allerdings eine neue Welt ist und Sie nun die Aufgabe erhalten haben, für eine Anwendung XML in verschiedenen Varianten mit der Datenbank zu verwenden. XML bietet eine Reihe von Vorteilen, welche die schnelle und umfassende Verbreitung sehr gefördert haben. Teilweise befürchten insbesondere Datenbankprogrammierer und Administratoren, XML könnte in irgendeiner Weise eine Datenbank ersetzen. Ab und an trifft man auch auf Verantwortliche, die eine solche Überlegung pflegen oder wenigstens grundsätzlich erwogen haben. Dazu wird es nicht kommen. Vielmehr haben sich, wie man in den letzten Jahren gut gesehen hat, die großen DB-Hersteller wie Oracle, Microsoft und IBM in ihren Datenbanksystemen einen neuen XML-Datentyp eingeführt, der es den DB-Produkten ermöglicht, sich diese neue Technologie der Datenspeicherung und ?abbildung gleichfalls einzuverleiben. Zu den gerade genannten Vorteilen von XML im Gegensatz zu CSV und insbesondere sonstigen Protokollformaten zählen u. a. die folgenden: Einfachheit: XML ist, wenn man sich grundlegend damit beschäftigt, ein sehr einfacher Standard, der durch die starke Verbreitung von HTML nur wenig Neues für HTML-versierte Entwickler bietet. Damit ist allerdings auch schon die erste Problemstelle aufgedeckt, denn mehr als die spitzen Klammern, die Verwendung von Attributen und der korrekten Verschachtelung haben HTML und XML nichts gemeinsam. Stattdessen dient XML dem allgemeinen Datenaustausch und der ebenso allgemeinen Datenmodellierung. Doch die Ähnlichkeit mit einer noch einfacheren Syntax und die gute Lesbarkeit von XML-Strukturen im Gegensatz zu Protokollen begünstigen eine starke und vor allen Dingen schnelle Verbreitung. HTML bzw. seine wohlgeformte Variante XHTML dagegen entspricht einer gegebenen Modellierung von Strukturen in XML, die für die Inhaltspräsenation in so genannten Browser-Programmen eingesetzt werden kann. Vielseitiger Einsatz: Da ? wie gerade schon erwähnt ? XML für die Datenmodellierung und den Datenaustausch eingesetzt werden kann, ist es ebenso vielseitig verwendbar wie eine Datenbank. Praktisch überall dort, wo Daten anfallen, ausgetauscht und verarbeitet werden, lässt sich eine Lösung grundsätzlich auch in XML denken. Aus technischen Einschränkungen heraus oder aufgrund von zusätzlichen Anforderungen ist dies nicht immer die endgültige Wahl, doch ließe sich wenigstens eine Alternativ-Lösung in XML denken. Dies liegt nicht daran, dass XML besondere Fähigkeiten hat, sondern schlichtweg daran, dass es eine gute Möglichkeit ist, Daten zu verarbeiten. Nichtsdestotrotz wird man für allereinfachste Datenaustauschziele weiterhin auch kommagetrennte Werte verwenden oder aus XML heraus solche CSV-Werte erstellen oder den umgekehrten Weg beschreiten und aus CSV-Daten XML-Strukturen generieren müssen. Vielseitige Verwendung für Daten in Textform oder mit notwendigen Verschachtelungen und komplexen Strukturen, die in relationalen Datenbanken nicht akzeptabel abgebildet werden können, zeichnen XML aus. Gerade hinsichtlich des Datenaustauschs zwischen verschiedenen Datenbanken gibt es viele gemischte Lösungen, die gleichzeitig XML und Text in Form von CSV oder auch SQL verwenden. Dabei werden oft die verschiedenen Textformate aus XML-Srukturen heraus generiert. Gute Lesbarkeit: Im Gegensatz zu kommagetrennten Werten oder gar Protokollen, welche Daten durch XML-ähnliche Steuerzeichen trennen, bietet XML im Normalfall eine schnell zu verstehende Lesbarkeit. Lange Dokumente oder tief verschachtelte Strukturen eignen sich zwar nicht notwendigerweise für eine direkte Lektüre ohne Transformation in ein tabellen- oder listenorientiertes Format, aber bei gut gewählten Bezeichnern und einem grundlegenden Verständnis des Themas oder der modellierten Datenstrukturen wird eine XML-Datei durch die Auszeichnung mit Hilfe der XML-Tags immer einfacher und besser zu lesen sein als kommagetrennte Werte ohne Auszeichnung oder Protokolldaten mit kryptischen Steuerzeichen. Ein frühes Gegenargument, das bei der Verwendung von XML auftauchte, beruhte darauf, dass durch die Auszeichnung der Daten sehr viel Speicherplatz einer Datei allein für die Datendarstellung und ?aufbereitung verwendet wird. Dies ist unter den beiden Stichwörtern Nutzdaten und Beschreibungsdaten bekannt. Sind dazu diese Daten auch noch sehr kurz, kann der Fall eintreten, dass sogar mehr Dateispeicherplatz für die XML-Strukturen verwendet wird als für die eigentlichen Daten. Dies sollte allerdings bei heutiger Festplattengröße sowie Netzwerkübertragungsgeschwindigkeit einen zu vernachlässigenden Aspekt darstellen. XML-Daten sind natürlich nur dann gut lesbar, wenn die XML-Tags, welche die Daten auszeichnen, für den Leser verständlch sind. Gerade in speziellen Anwendungen im Finanz-, Wissenschafts- oder Technikbereich benötigt ein dem Gebiet grundsätzlich fern stehender Leser dann eine entsprechende Übersetzungshilfe. Es entfällt allerdings das bei CSV-Daten übliche Zählen (und vor allen Dingen Verzählen) von Positionen, was gerade bei breiten Strukturen mit vielen einzelnen Feldern Hürden für die Datenzugänglichkeit aufbaut. Standardisierung: Protokolldaten in unterschiedlichen Systemen bzw. Industriezweigen beruhten und beruhen natürlich auch heute noch auf Standardisierungsabkommen zwischen Unternehmen und Organisationen. XML oder das W3C bieten auch keine Möglichkeiten, Datenstrukturen für jedweden Einsatzbereich einfach von der W3C-Webseite herunterzuladen und direkt weiterzuverwenden, aber der Grundansatz und das theoretische Fundament von XML sowie angrenzende Technologien wie XML Schema, XSLT, RDF oder XML Topic Maps liegen jeweils als Standards vor. Viele Industriezweige besitzen Schemata für ihre Datenstrukturen, welche weit verbreitet sind und sich auch gut verwenden lassen. Im Gegensatz zu Protokollen, in denen zumindest dieser Zustand auch vorherrscht(e), bietet die Verwendung von XML mit XSLT eine wirklich sehr einfache Möglichkeit, Daten auszutauschen und in andere Formate zu transformieren bzw. über das gesamte Namensraumkonzept auch Daten mit gleicher Auszeichnung oder fremden Strukturen zu mischen und weiterhin getrennt zu adressieren und zu verarbeiten. Die Vorteile der Standardisierung bei XML liegen also im Wesentlichen nicht darin, dass es eine große Auswahl an Standard-Schemata gibt, sondern vielmehr, dass die Grundkonzeption (XML selbst), die einfache Datenmodellierung (XML Schema), die semantische Datenmodellierung (RDF, XTM, OWL), die Adressierung (XPath, XQL) sowie die Transformation (XSLT, XSL-FO) herstellerungebunden vom W3C durchgeführt werden. Die Herstellerungebundenheit darf natürlich nicht überschätzt werden, weil die bedeutenden IT-Unternehmen mit entsprechender Marktmacht selbstverständlich alle auch im W3C Mitglied sind und dort auch Einfluss ausüben. Doch zumindest handelt es sich um ein Gremium, das nicht durch schiere Marktmacht dominiert wird, sondern seine Entscheidungen in einem Prozess trifft, in dem viele Parteien eingebunden sind. Neben dieser Standardisierung, welche die Basisarchitektur und damit die allgemeinen Bereiche Modellierung, Validierung, Abfrage und Umwandlung betrifft, gibt es eine Reihe von Versuchen, für bestimmte Sinnzusammenhänge Referenzmodelle und sogar feste Standards zu etablieren, welche den Datenaustausch noch weiter vereinfachen, da eine Umwandlung komplett entfällt. Man kann nicht erwarten, dass jeder Datenbereich überhaupt beschrieben wurde oder gar so gut modelliert wurde, dass die Modellierung exakt für das eigene Problem genutzt werden kann. Doch lohnt sich immer die Überlegung, ob möglicherweise ein solcher Standard existiert, um wenigstens Anregungen und Denkanstöße zu erhalten. Teilweise droht man allerdings auch, das Rad neu zu erfinden, sodass eine Kontrolle, ob ein Modellierungsversuch vorliegt, teilweise auch zu der Erkenntnis führt, dass andere Organisationen (Unternehmen, Regierungen und sonstige Körperschaften) bereits umfangreiche Modellierungsarbeiten geleistet haben und daher die Entscheidung, einen eigenen Weg zu gehen, bereits erfordert, für dieses Verhalten eine gute Begründung zu finden.

Seminar

XML: Standards und Technologien
Dieses Buch ist das erste in einer Reihe von Büchern (eine Auflistung der Titel finden Sie am Ende des Kapitels) rund um die Verwendung und Speicherung von XML. Sie finden hier Ausschnitte aus anderen Büchern, die so aufbereitet sind, sodass Sie anhand der Beispiele und Erklärungen einen Einstieg zu XML als Technologie und zu typischen und wichtigen XML-Standards erhalten, und Sie somit in die Lage versetzt werden, sich entweder tiefer gehend mit einzelnen Themen zu beschäftigen oder ein Grundlagenwissen zu erwerben, mit dem Sie ebenfalls schon eigene Projekte durchführen oder leiten können. Für dieses Buch benötigen Sie keine Vorkenntnisse, was das Thema XML anbetrifft. Sie erhalten eine ausführliche Einführung in die Vorteile dieser schon seit längerer Zeit eingeführten Technik der Datenmodellierung und ?speicherung. Sie sollten dagegen Erfahrungen oder Vorkenntnisse im Bereich des Datenaustauschs mit textbasierten Formaten haben, da Sie hier die besten Anknüpfungspunkte finden. Möglicherweise haben Sie schon mit CSV oder verschiedenen Protokollformaten, die in den letzten Jahren in vielen Branchen entwickelt wurden, Daten zwischen Systemen und Datenbanken ausgetauscht oder auch komplexe Dokumente entwickelt und verarbeitet. Dabei spielt die Branche oder der genaue Einsatzbereich dieser Datenstrukturen keine besondere Rolle. Vielmehr ist es für Sie nützlich, wenn Sie die Herausforderungen kennen, die mit Textdateien und dem Datenaustausch einher gehen: Abbildung von Hierarchien, bedingten Daten, optionalen Feldern, späteren Ergänzungen der Daten mit Blick auf die reine Abbildung, Abstimmungsaufwand und Planung sowie Fehlerkorrektur und automatische Validierung im Bereich der Nutzung und Programmierung entsprechender Software für solche Formate. Wenn Sie insbesondere die Ärgernisse, die mit früheren Lösungen verbunden waren und die nun mit XML tatsächlich fast alle gelöst sind, gar nicht (mehr) kennen oder kennen gelernt haben, ist Ihnen zwar viel Kummer erspart geblieben, es wird Ihnen aber auch die automatische Begeisterung für diese neuen Technologien etwas erschwert. Nehmen Sie in diesem Fall XML und die in diesem Buch vorgestellten Technologien zur Modellierung, Verarbeitung, Filterung und Nutzung als absoluten Status Quo wahr und konzentrieren Sie sich darauf, für die verschiedenen gerade schon aufgelisteten Aufgaben genau zu verstehen, wie die Technologien hier für unterschiedlich große Problemstellungen passende Lösungen finden. Es ist nicht notwendig, dass Sie eine Programmiersprache beherrschen oder eine der hier kurz erwähnten Datenbanken verwenden. Wenn Sie sich dann für XML interessieren (sollen), werden Sie sich vielleicht darum kümmern, für eine neue Anwendung die passenden Daten(schnittstellen) zu entwickeln, zu beschreiben oder auf ihre Richtigkeit zu kontrollieren. Sicherlich ist es dann auch Ihre Aufgabe, verschiedene eingesetzte oder vorgeschlagene XML-Technologien von ihrer Bedeutung und ihrem Nutzen her einzuordnen. Auch in diesem Fall ist also dieses Buch für Sie richtig, weil Sie die allgemeinen Verwendungen und Grundlagen von XML anhand der Standardtechnologien des W3C und drei wesentliche Einsatzbereiche kennen lernen, die in den meisten Anwendungen, die XML einsetzen, eine Rolle spielen: Umwandlung, Webservices und Datenbankeinsatz.

Seminar

Dynamic Web Applications with XML & Java

Seminar