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Schulung Docker und Kubernetes: Container-Administration und Orchestrierung - Kompakt  (S1873)
5 von 5 Sternen
8 Kundenbewertungen

Seit längerem zeichnet sich eine Trendwende ab, welche vom Deployment kompletter virtueller Maschinen (VMs) Abstand nimmt, und stattdessen auf leichtgewichtige Container mit expliziten Applikationen (Microservices) setzt. Container, und die in ihnen bereitgestellten Microservices, sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil der neuen IT-Landschaft geworden. Container basieren aktuell noch zu einem großen Teil auf Docker. Als alternative Container-Engine für erwachsene Orchestrierungslösungen wie Kubernetes steht jedoch das von Red Hat und Google ins Leben gerufene CRI-O (Container Runtime Interface - OCI Standard) Projekt bereits in den Startlöchern. Zudem bietet Docker (Swarm) im Vergleich zu Kubernetes eher überschaubarere Orchestrierungs-Qualitäten. Ein Grund mehr, warum sich Docker Ende 2017 entschieden hat, Kubernetes als alternativen Orchestrator für seine EE/DDC- Plattformen anstelle von Swarm anzubieten.
Kubernetes (K8s), das Googles "Borg" Orchestrierungsplatform entstammt, und nun unter der Federführung der Cloud Native Foundation weiter entwickelt wird, stellt eine der leistungsfähigsten und verbreitetesten Orchestrierungsplattformen weltweit dar.
In Verbindung mit Kubernetes (K8s) können Container viele Aufgaben erfüllen: komplette, sich selbst überwachende, hochverfüg- und skalierbare Container Cluster mit intelligenten Key/Value Backends, vollautomatischer Service Discovery, die selbst Rolling Upgrades / Rollbacks im laufenden Betrieb, unbemerkt für die Anwender, durchführen können. Features wie die Bereitstellung multipler Release-Tracks, Multi-Tenancy-Fähigkeiten, Network Policies und RBAC machen Kubernetes zu einer der leistungsfähigsten Container-Orchestrierungslösungen auf dem Markt.
Flexible, aktuelle SDS (Software Defined Storage)-Lösungen wie z. B. Ceph oder Gluster können nahtlos mit Kubernetes Umgebungen zusammenarbeiten, um optimale und Cluster-übergreifende, persistente Datenablagen zu bieten. Storage Classes und Claims bieten sogar die Möglichkeiten, Storage Tiering Modelle transparent zu integrieren.
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Buch: Skalierbare
Container-Infrastrukturen

Ihr Dozent und Buchautor: Oliver Liebel

Diese Schulung hält Linux-Enterprise Experte und offizieller Docker Inc., Red Hat und SUSE Partner Dipl.-Ing. Oliver Liebel. Als Dozent, Autor, Systemarchitekt und Projektleiter greift er auf 25 Jahre Berufserfahrung zurück.

Erfahrung als Trainer: mehr als 3.500 Schulungstage

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Schulungs-Ziel

Nach dem Workshop, welcher auf den Einsatz von Docker, Docker Swarm und Kubernetes unter Linux fokussiert ist, haben die Teilnehmer ein fundiertes Know-How über Docker, sind in der Lage, eigene Applikationscontainer zu erstellen und zu verwalten, und kennen die notwendigen Tools, um Container im täglichen Betrieb zu administrieren. Der stark praxisorientierte Workshop vermittelt ebenfalls das Know How über die Stärken und Schwächen von Docker, vergleicht es mit anderen Container Technologien, gibt wichtige Ansätze zum Debugging und Troubleshooting, sowie Vorgehensweisen und designtechnische Konzepte an die Hand, um Container nahtlos in bestehende IT-Landschaften zu integrieren. 
Zudem wird betrachtet, wie Docker in Verbindung mit Swarm und Kubernetes massiv skalierbare und hochverfügbare Container-Infrastrukturen zur Verfügung stellen kann. 
Alle Übungen werden auf der Basis ausführlicher Workshop-Unterlagen und zugehöriger Beispieldateien/VMs ausgeführt, sodass der Teilnehmer auf diese Informationen auch nach dem Workshop jederzeit reproduzierbar zugreifen kann. 
Die Teilnehmer erhalten zudem ausführliche und umfangreiche Workshop-Unterlagen (~ 1.400 Seiten) in PDF-/Buch-Form.

Wer sollte teilnehmen

AdministratorenDevOps/Entwickler aus dem Linux-Umfeld, die Docker Container in einem Swarm- oder Kubernetes- Cluster designen, einrichten und professionell administrieren möchten. 
Achtung! Solide Vorkenntnisse in den Bereichen "Linux-System und Netzwerk- Administration" sind zwingend erforderlich. Die Teilnehmer sollten zuvor mindestens das Seminar  Linux System-Administration oder 
SUSE Linux Enterprise Server 12 (SLES 12): System Administration
oder vergleichbare Seminare besucht haben, oder einen vergleichbaren Kenntnisstand aufweisen. Erfahrungen mit Virtualisierung und (Storage-)Clustering sind hilfreich.

Inhalt

Administration von Docker Containern

* Für dieses Seminar sind solide  Vorkenntnisse in den Bereichen "Linux-System und Netzwerk-  Administration" erforderlich! *

Erstellen / Administrieren von Images und Containern

  • Docker / Container Basics und Administration
    • Container vs. VM:  Einsatzgebiete, Vor- und Nachteile, Portierbarkeit
    • Continuous Delivery / Continuous Integration, Microservices
    • Image/Container/Orchestrierung: Zuständigkeiten - Entwickler vs. DevOps vs. Infrastruktur-Admin
    • Übersicht: LXC, LXD, Docker, Rocket, dedizierte Container-Plattformen wie CoreOS und Atomic
    • Dockerd / Docker-Engine vs. CRI-O
    • Funktionale Übersicht: Container und Kernel-Namespaces 
    • Kernel-Capabilities verstehen, auslesen und setzen
    • Docker Registry, Daemon und Client-Frontend (Docker CLI)
    • Docker Installation/Pakete, Versionsfragen und Plattformen 
    • Images pullen, inspizieren und verwalten
    • Container-Instanzen starten und verwalten 
    • Container-Instanzen limitieren (Cpusets, Memorylimits und mehr)
    • Applikationen im Container starten
    • Änderungen an Containern durchführen und commiten, Tagging-Regelwerke
    • Eigene 'trusted' Images erzeugen: Dockerfile, Build-Direktiven und Build-Prozess im Detail, Buildah als Docker-"lose" Alternative
    • (Zentralisiertes) Logging
    • Troubleshooting/Debugging und Best Practices
  • Storage
    • Daten- / Layer- Strukturen unter /var/lib/docker, Datensicherungsstrategien
    • Storage Backends im Überblick, Vor- und Nachteile: AuFS, OverlayFS, Devicemapper/direct-lvm, ZFS, BTRFS
    • Docker Volumes: Datenaustausch zwischen Container und Host, Externe Docker Volumes für Container mit Stateful Application-Data
    • Docker Data Volumes: einfache Data Volumes, Host Mounted Data volumes, 'pure' Data Volumes
    • Verfügbare Volume Plugins 
  • Docker Networking
    • Docker Networking: Aufbau und Funktionsweise
    • Host <-> Container <-> World
    • Docker Portmapping und iptables-Rulesets
    • Dedizierte / User-definierte Netzwerke, Overlay Networks 
    • Container an Netzwerke binden, Network Connects ändern 
  • Security
    • Grundsätzliche Überlegungen zur Security
    • Eigene Trusted Registry
    • Docker Content Trust, TLS, Secure Content Hashes
    • Registry Authentifizierung: Basic Auth, Token, LDAP Authentication
    • Security / Vulnerability Checks

Container Cluster / Orchestrierung 

  • Konzeptionelle Betrachtungen
    • Überblick: Designansätze, Konzepte und Orchestrierungs-Tools für Container Cluster
    • Use-Cases für Swarm und Kubernetes, Alternativen
    • Monitoring-/HA-Mechanismen 
    • Service Discovery und Key/Value Stores 
    • Packungsdichten und Netzwerk-Engpässe
  • Container Cluster mit Docker Swarm Mode
    • Überblick: Docker native Swarm, Swarmkit und Docker Swarm Mode
    • Swarm Manager und Swarm Nodes, Node Pro- und Demotion, Failover beim Leader-Crash
    • Swarm Orchestrierung und Administration
    • Setup eines redundanten 3 Node Clusters mit Docker Swarm Mode
    • Swarm-CLI-Optionen
    • Replicated und Global Services, Skalierbarkeit, Swarm Networking / Overlay Netze, Attachable Networks
    • Placements, Label und Affinities
    • Stolpersteine, Best Practices und Debugging
  • Container Cluster mit Kubernetes (K8s)
    • Überblick: Kubernetes vs Docker Swarm vs DC/OS
    • Sign of the Times: Docker EE/DDC mit Kubernetes als
    • alternativem Orchestrator
    • Kubernetes-Komponenten und -Architektur: Master + Worker, Nodes, etcd als Key Value Store, Networking mit flannel, weave und Alternativen
    • API-server, Controller Manager, Scheduler, Kubelets
    • Setup eines Multi-Node K8s-Clusters
    • Rollout: Bare Metal / VM, Pod-basiert per kubeadm,
    • Alternativen
    • Management Tools: Management des Clusters per
    • kubectl, grafische UI's (Kubernetes-Dashboard)
    • K8s und RBAC: User- und Systemrollen, Authentifizierung
    • und Autorisierung, RoleBindings, Contexts,
    • Zugriffslimitierungen, NetworkPolicies und mehr
    • API-Schemata/Versionen und K8s Ressourcen/Workloads
    • Container, Pods, Replica Sets, Deployments, DaemonSets,
    • ConfigMaps, Namespaces, Services, Ingress und mehr
    • Health-Checks: Liveness und Readiness Probes
    • Service-Exponierung an die Außenwelt, Headless Services,
    • Label und Selektoren
    • Auto-Respawning und Skalierbarkeit: Scale-up/Out and Scale Down, Autoscaling (HPA / Horizontal Pod Autoscale)
    • Rolling Updates / Rollbacks, Revisions-History
    • Node / Pod Metrics: Auswertung und Visualisierung
    • K8s und Prometheus, Resource Monitoring und Logging
    • Scheduler und Placement-Strategies: Limits Requests und Quotas
    • Persistente und dynamische Storage-Volumes, Bereitstellung über Volume Claims, Storage Classes und mehr
    • Strategien für Bare-Metal / VM HA Cluster Integrationen der K8s Kernkomponenten
    • Konzeptionelle Betrachtungen: Hoch-Skalierbare und -verfügbare Software Defined Storage Backends für Container-Cluster
    • Konzeptioneller Ausblick: Operator Ressourcen und Scale-Out abseits "dummer" Stateless Applications
  • Ausblicke
    • Docker, CRI-O, Rocket, K8s, DC/OS, OpenShift und die Zukunft von CaaS
    • The Road Ahead



Schulungszeiten und Teilnehmerzahl

Teilnehmerzahl:min. 1, max. 6 Personen

Schulungszeiten: 4 Tage, 1. Tag 10:00 - 17:00 Uhr, Folgetage 09:00 - 16:00 Uhr

Ort der Schulung: GFU-Schulungszentrum Köln oder bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Kundenbewertungen

5/5
Bewertung von Sebastian G.

Angenehme Schulungsatmosphäre.
Sehr gut ausgestattete Schulungsräume, super Verpflegung!
Gern wieder!

5/5
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- Sehr gute Beispiele - Sehr gute Beantwortung von Fragen

5/5
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Sehr viel Hands-On, konzeptioneller Überblick kommt gerne mal zu kurz

5/5
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Trainer hat den Inhalt sehr gut vermittelt, sein Fachkenntnis zum Thema war auf jeden fall sehr groß

5/5
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hervorragend

5/5
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Herr Liebel hat uns mit viel Geduld sehr viele Beispiele gezeigt und hat uns die Materie recht gut erklärt.

5/5
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Umfangreiches Wissen und super erklärt.

5/5
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Alles super erklärt. Großer funktionsumfang.

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Ein Team einer Firma will simultan den Kurs Docker und Kubernetes: Container-Administration und Orchestrierung - Kompakt  buchen

Dann kann ein Inhouse-Lehrgangssystem zur Thematik Docker und Kubernetes: Container-Administration und Orchestrierung - Kompakt  passend sein. Die Agenda der Schulung kann nebenbei bemerkt in Abstimmung mit den Trainern ausgebaut oder abgekürzt werden.

Haben die Mitarbeiter schon Vorkenntnisse in Docker und Kubernetes: Container-Administration und Orchestrierung - Kompakt , sollte der erste Punkt der Agenda nur gestreift werden. Eine Inhouse-Weiterbildung lohnt sich bei mindestens 3 Mitarbeitern. Die Inhouse-Schulungen zum Thema Docker und Kubernetes: Container-Administration und Orchestrierung - Kompakt  finden bisweilen in München, Nürnberg, Leipzig, Wuppertal, Bochum, Hannover, Hamburg, Stuttgart, Berlin, Dortmund, Frankfurt, Münster, Bremen, Duisburg, Bielefeld, Düsseldorf, Bonn, Dresden, Essen und Köln am Rhein in NRW statt.

Welche Themen ergänzen Docker und Kubernetes: Container-Administration und Orchestrierung - Kompakt ?

Eine gute Basis bildet Docker und Kubernetes: Container-Administration und Orchestrierung - Kompakt  mit

  • Dockerd / Docker-Engine vs. CRI-O
  • Docker Content Trust, TLS, Secure Content Hashes
  • Packungsdichten und Netzwerk-Engpässe
  • ConfigMaps, Namespaces, Services, Ingress und mehr

Zu empfehlen ist auch ein Kurs von „Container-Orchestrierung mit Kubernetes“ mit der Behandlung von

  • Pre-Flight-Requirements
  • Troubleshooting/Debugging, Best Practices
  • Applikationen ausrollen
  • Container-Instanzen starten und verwalten 

Für Inhouse-Schulungen ist das Thema „LAMP für Administratoren“ mit den Kapiteln RAM und - my.cnf  geeignet.

Für Fortgeschrittene eignet sich auch eine Apache Webserver-Komplett Schulung. In diesem Kurs werden vor allen Dingen

  • Performance-Tests und Verbesserungen
  • Zugriffsbeschränkungen einrichten
  • Historie des Apache Webserver
  • Einführung Grundsätzliche Überlegungen zur Partitionierung und Formatierung
besprochen.

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