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Schulung Neues in SQL Server 2005 (S859)

MS SQL Server 2005 sind nicht mehr die aktuelle Version. Es gibt aber für Unternehmen triftige Gründe, bestehende Installationen beizubehalten und weiter zu unterstützen. Dieser Kurs ist geeignet, wenn Sie weiteres Personal für diese Version benötigen. 
 Für die SQL Server 2008 Version bietet die GFU Cyrus AG einen Kurs an, der die Kenntnis der Versionen 2000 bzw 2005 voraussetzt. Sie finden die Schulung SQL-Server 2008 kompakt hier.
In diesem Seminar werden neue Features des SQL Server 2005 in Bezug auf Entwicklung und Administration vorgestellt. Während sich die Datenbankmaschine beim Versionsschritt von SQL 2000 nicht wesentlich verändert hat, ist es rund um diesen Kern zu einem Zuwachs an Funktionen und Features gekommen. Hinzugekommen sind Notification Services, Webservices und Service Broker. Das ETL-Feature heisst nun Integration Services und stellt eine komplett überarbeitete Version der Data Transformation Services aus SQL 2000 dar. Auch im administrativen Bereich wurden mit zusätzlichen Recovery Funktionen, Datenbank-Spiegelung und Partitionierung von Tabellen wesentliche Verbesserungen erreicht.

Buchungsmöglichkeiten

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Preis

Auf Anfrage

Dauer

3 Tage. Die vorgeschlagene Dauer kann Ihren Bedürfnissen angepasst werden.

Schulungs-Ziel

Das Seminar soll anhand von Demonstrationen und Praxisbeispielen einen Überblick über die Vielzahl an Neuerungen gewähren.

Wer sollte teilnehmen

Datenbank-Administratoren, Entwickler und Entscheider, die bereits über Kenntnisse in SQL Server 2000 verfügen.

Inhalt

  • Neuerungen für Administratoren
    • Neue Verwaltungs-Werkzeuge
    • Partitionierung von Tabellen: In SQL Server 2005 können Tabellen über mehrere Filegroups verteilt werden. Dadurch ist die Verwaltung sehr großer Datenmengen in einer einzigen Tabelle möglich.
    • Piecemeal Restore: Um die Zeit für eine Datenbank-Wiederherstellung zu verkürzen, können in SQL 2005 Teile einer Datenbank online gestellt und benutzt werden, während andere Teile noch offline sind bzw. sich im Wiederherstellungsprozess befinden.
    • Datenbank-Snapshot: Mit Hilfe von Datenbank-Snapshots können Administratoren in kurzer Zeit eine schreibgeschützte "Sicht" einer Datenbank erstellen.
    • Datenbank-Spiegelung: Mit den schon für SQL 2000 zur Verfügung stehenden Mitteln SQL Logshipping, Windows Cluster Service und Windows Network Load Balancing war bereits Load-Balancing bzw. Clustering möglich.
    • SQL 2005 schließt jedoch in diesem Funktions-Paket eine bedeutsame Lücke.
    • SQL Database Mirroring unterstützt nun eine transaktionsgenaue Datenbank-Spiegelung in Echtzeit. Außerdem sind hierbei auch automatisches Failover und Client-Redirection möglich.
    • Erweiterung im Sicherheitsbereich: Trennung von Besitz und Namespace eines Datenbank-Objekts mit "Datenbank-Schema", Verschlüsseln von Tabellen und Kommunikation, Synchronisieren von Passwort-Anforderungen mit Domänen-Richtlinien.
    • SMTP Mail: Outlook braucht nun nicht mehr auf dem Datenbank-Server installiert werden, um Mails zu verschicken. SQL Server verfügt über einen integrierten SMTP-Client.
    • Verbesserter Database-Tuning-Wizzard
  • Neuerungen für Entwickler
    • Erweiterungen der T-SQL Sprache: U.a. Fehlerbehandlung mit Try-Catch, Rekursive Tabellen-Abfragen, Pivotierung Erweiterung von T-SQL Intelligenz durch Einbinden von NET.-Code: Externer .NET-Code kann innerhalb des SQL-Servers als Prozedur, Funktion, benutzerdefinierter Datentyp oder Trigger dargestellt werden. Alle Dotnet Schulungen finden Sie hier.  Hierüber lassen sich z.B. komplexe Zeichenfolge-Operationen realisieren, die unter reinem T-SQL nur schwer programmierbar sind.
Die aktuelle Schulung T-SQL
finden Sie hier.
  • Erweiterung bei der Verarbeitung von XML-Dokumenten: Unter SQL 2000 konnten XML-Dokumente nur in SQL Server gespeichert werden, wenn sie zuvor in ein relationales Format überführt wurden.
  • Der neue Datentyp XML in SQL 2005 macht dies überflüssig. Zusammen mit dem XML-Datentyp können auch andere XML-Technologien wie XQuery, XPath und XSD genutzt werden.
Den jetzigen XML Einführungskurs finden Sie hier.
  • Automatisieren von SQL Server über SQL Management Objects (SMO): SMO ersetzt das frühere DMO.
  • Integration Services: Das ETL-Feature ist nun komplett in die Visual Studio Entwicklungsumgebung integriert und profitiert von dessen Funktionen. So können nun Scripte mit Hilfe von Intellisense entwickelt werden oder externer Code leicht mit Hilfe eines Verweises in das Paket eingearbeitet werden. Zudem steht eine ernorme Vielfalt an Dynamisierungsmöglichkeiten bereit.
    • Notification Services: Dieses Feature erlaubt es, 1. Ereignisse zu definieren und 2. Im Falle eines Eintretens Clients über einen Kanal zu informieren.
    • Service Broker: SQL Server stellt seine Transaktionssteuerung zur Verfügung, um Nachrichten über SQL Tabellen verlässlich zu transportieren und in Warteschlangen zu speichern. Dieser Mechanismus kann von Applikationen z.B. in einer SOA-Umgebung als Prozess-Zu-Prozess-Kommunikationsmittel genutzt werden.
    • Webservices: Während bei SQL 2000 für den Zugriff per HTTP eine Instanz von IIS benötigt wurde, unterstützt SQL 2005 nun nativ HTTP/SOAP. Prozeduren und Funktionen werden als Webservices veröffentlicht; entsprechende WSDL-Dokumente können automatisch generiert werden.

Schulungszeiten und Teilnehmerzahl

Teilnehmerzahl:min. 1, max. 8 Personen

Schulungszeiten: 3 Tage, 09:00-16:00

Ort der Schulung: GFU-Schulungszentrum Köln oder bei Ihnen als Inhouse-Schulung

Haben Sie Fragen?

Gerne beraten wir Sie persönlich per E-Mail oder Telefon.

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