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Schulung Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7.2): Advanced Administration - Kompakt (S1726)

Professionelle Administration des neuesten Server OS von Red Hat in Version 7.2. 

Offene Termine

06.11.-10.11.2017
5 Tage | 2.660,00
Köln   
Noch frei
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Schulungs-Ziel

In diesem Seminar werden den Teilnehmern Methoden für die fortgeschrittene Administration von RHEL 7.2 kompakt vermittelt. In Version 7 wurde das RHEL -Server OS runderneuert, was sich etlichen Änderungen gegenüber der 6er Serie widerspiegelt: Dienstmanagement via systemd statt mit upstart / SysV-Init, BTRFS ist nun ebenfalls verfügbar und kann mit snapper ein effektives Snapshot-Management  bieten, und Docker bringt einfache und komfortable Containervirtualisierung. 
RHEL 7.2 bringt eine breite Palette an Tools zur Performance- und Stabilitätsoptimierung des Systems mit, die ebenfalls vorgestellt werden
Zudem bringt RHEL 7.2 das stabile, voll ADS-kompatible Samba 4 mit, über dass sich die RHEL-Server nahtlos in Windows Active Directory Domains integrieren lassen, und auch eingeständig Active Directory Services zur Verfügung stellen können. SSSD und REALMD sorgen für eine nahtlose Einbindung der Linux-Benutzer in den zentralen Verzeichnisdienst.
Des Weiteren wird ein detaillierter Blick auf den ebenfalls komplett neuen Cluster-Stack von RHEL7.2 geworfen (CMAN wurde endgültig verabschiedet), der nun ebenfalls dem Linux-Standard folgt, und auf dem bewährten Corosync/Pacemaker Stack basiert. Hinzu kommt das neue, von Red Hat entwickelte  PCS (Pacemaker Configuration System) zur Verwaltung des Kommunikationslayers (corosync) sowie der Ressourcen und Constraints des Clusters. 
Mit Ceph und GlusterFS wird ein detaillierter Blick unter die Haube - und auf die nächste Generation des hochskalierbaren Distributed Storage Clusterings unter RHEL geworfen, das die Grundlage für alle Cloud-basierten Lösungen von Red Hat darstellt.  Hinzu kommt ein ausführlicher Exkurs über Docker, und die (seit RH 7.2) mit Docker vielseitig einsetzbare HA-Extension 'Kubernetes'.

Wer sollte teilnehmen

Administratoren und Systembetreuer, die Red Hat Enterprise 7 Server perfekt einrichten, professionell administrieren und gezielt debuggen möchten. Gute und fundierte Vorkenntnisse in den Bereichen "Linux-System- und Netzwerk-Administration" sollten vorhanden sein.

Inhalt

  • System- und Netzwerk-Administration
    • BTRFS und snapper
    • systemd statt upstart/SysV-Init
    • nmcli und NetworkManager
    • Firewalld
    • System Storage Manager
    • Storage Tiering mit LVM/dm_cache  
    • Upgrade von V6
  • Setup elementarer Netzwerk- und Fileservices   
    • NTP vs Chrony 
    • SSHD
  • Windows-Active-Directory-Services mit Samba 4 
    • Einführung in die Funktionsweise von Samba 4 (S4) in Version 4.3
    • Distributionsspezifische Änderungen am S4-Paket
    • Samba als ADS Domain-Controller 
    • Samba-Client-Tools, Domain Join von Windows-Clients
    • Samba 4 und ADS, Gruppenrichtlinien und mehr
    • Administration per Kommandozeile und RSAT
    • Schema-Extensions
    • S4-Replikation, Einbindung in W2K8 Domains
  • SSSD und REALMD unter RHEL 7.2   
    • Zentrale Authentifizierung von Userobjekten per SSSD
    • Direkte Nutzung von Windows ( ADS/Samba4 -) User-Accounts auf der Linux-Kommandozeile
    • SSSD Features im Detail
    • Konzeptvergleich: Zugriff auf CIFS Shares per SSSD statt winbind
    •  SSSD und realmd
    • Realmd im Detail
  • OpenSSL/NSS
    • Zertifikatserzeugung und -verwaltung
    • Serverdienste mit SSL/TLS
  • HA Cluster in RHEL 7.2
    • Einführung in OpenSource-Cluster: Corosync und Pacemaker
    • Unterschiede zu älteren CMAN Cluster
    • Cluster-Messaging mit Corosync
    • Das Cluster Brain: Pacemaker, der CRM und die CIB
    • Cluster-Ressourcen im CRM
    • Ressource-Agenten: LSB, systemd und OCF
    • Primitives, Groups, Clonesets und Multistate-Ressourcen
    • Rules und Constraints: Cluster-Regelwerke definieren
    • Fencing und Stonith
    • Das Pacemaker Configuration System (PCS)  
    • Hochverfügbare Serverdienste einrichten und testen, echtes Hot-Failover
    • Troubleshooting und Best Practices for Debugging
  • CEPH -Next Generation of Distributed Storage Clustering  
    • Unterschiede und Vorteile zu konventionellem Cluster-"Aware" Storage
    • Ceph-Repos einbinden
    • CEPH 9.x 'Infernalis' mit systemd-Einbindung
    • Grundlegendes Setup eines 3 Node-Ceph-Clusters mit ceph-deploy
    • CEPH-Kommandozeilen-Tools, Pools unter CEPH erzeugen und verwalten, Snapshots
    • Cluster-Health, Client-Mounts
    • Daten-Replikation und Failover, Ändern des Replikationslevels
    • Storage-Erweiterung: CEPH-Nodes online hinzufügen 
    • Arbeiten mit RBD: das Rados Block Device
    • CEPH / RBD-Integration in Corosync/Pacemaker-Cluster
    • Effektive Speichernutzung mit Cache Tiering / Erasure Coding
  • GlusterFS 
    • Basics und Setup
    • Gluster-Client-Mounts
    • Gluster-Export via NFS- und CIFS-Mount  
    • GlusterFS-Cluster um weitere Nodes (Bricks) erweitern
    • Best Practices und Debugging
    • The Road Ahead: Disperse Volumes
  • HA und Virtualisierung   
    • Server-Virtualisierungskonzepte im Vergleich: KVM vs Docker vs VMware
    • Konzeptvorstellung: Pacemaker-Remote für Applikationen in KVM VMs
    • OpenSource-Storage-Anbindung für ESXi / vSphere
  • Container Virtualisierung mit Docker und Kubernetes 
    • Docker Basics und Funktionsweise
    • Setup von Docker
    • Docker Images und Container Instanzen
    • Docker-Images mit systemd-init
    • Docker vs systemd-nspawn
    • Hochverfügbarer Docker Container Cluster mit Kubernetes

Schulungszeiten und Teilnehmerzahl

Teilnehmerzahl:min. 1, max. 8 Personen

Schulungszeiten: 5 Tage, 1. Tag 10:00 - 17:00 Uhr, Folgetage 09:00 - 16:00 Uhr

Ort der Schulung: GFU-Schulungszentrum Köln oder bei Ihnen als Inhouse-Schulung

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Eine Gruppe eines Unternehmens will simultan den Kurs Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7.2): Advanced Administration - Kompakt aufsuchen

In dem Fall kann ein Inhouse-Seminar zur Thematik Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7.2): Advanced Administration - Kompakt angemessen sein. Der Inhalt der Schulung kann dabei in Abstimmung mit den Dozenten ergänzt oder abgerundet werden.

Haben die Mitarbeiter allerdings Sachkenntnis in Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7.2): Advanced Administration - Kompakt, sollte die Einleitung nur gestreift werden. Eine Inhouse-Fortbildung rentiert sich ab drei Seminarteilnehmern. Die Inhouse-Schulungen zum Thema Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7.2): Advanced Administration - Kompakt finden bisweilen in Bonn, Stuttgart, Bochum, Essen, München, Münster, Bremen, Berlin, Frankfurt, Dresden, Dortmund, Hannover, Hamburg, Nürnberg, Leipzig, Wuppertal, Bielefeld, Düsseldorf, Duisburg und Köln am Rhein in NRW statt.

Inhouse-Schulungen zu Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7.2): Advanced Administration - Kompakt bundesweit

  • Freie und Hansestadt Hamburg Stadtstaat
  • Schulungs-Schwerpunkt: HA Cluster in RHEL 7.2 Einführung in OpenSource-Cluster: Corosync und Pacemaker | systemd statt upstart/SysV-Init
  • Landeshauptstadt Stuttgart von Baden-Württemberg
  • Schulungs-Schwerpunkt: Rules und Constraints: Cluster-Regelwerke definieren | Ceph-Repos einbinden
  • Bundeshauptstadt Berlin Stadtstaat
  • Schulungs-Schwerpunkt: Hochverfügbare Serverdienste einrichten und testen, echtes Hot-Failover | SSSD Features im Detail
  • Landeshaupt München von Bayern
  • Schulungs-Schwerpunkt: CEPH -Next Generation of Distributed Storage Clustering   Unterschiede und Vorteile zu konventionellem Cluster-"Aware" Storage | Realmd im Detail
  • Frankfurt am Main in Hessen
  • Schulungs-Schwerpunkt: CEPH 9.x 'Infernalis' mit systemd-Einbindung|OpenSSL/NSS Zertifikatserzeugung und -verwaltung
  • Köln am Rhein
  • Schulungs-Schwerpunkt: Cluster-Health, Client-Mounts | Hochverfügbarer Docker Container Cluster mit Kubernetes
  • Hansestadt Bremen Stadtstaat
  • Schulungs-Schwerpunkt: Das Pacemaker Configuration System (PCS)   | CEPH / RBD-Integration in Corosync/Pacemaker-Cluster
  • Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen Düsseldorf am Rhein
  • Schulungs-Schwerpunkt: GlusterFS-Cluster um weitere Nodes (Bricks) erweitern|Direkte Nutzung von Windows ( ADS/Samba4 -) User-Accounts auf der Linux-Kommandozeile

Wenn alle Teilnehmer damit einverstanden sind, kann die Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7.2): Advanced Administration - Kompakt Schulung hinsichtlich " SSSD und realmd" abgerundet werden und im Gegenzug wird "Cluster-Messaging mit Corosync" ausfühlicher beprochen oder umgekehrt.

Welche Fortbildungen ergänzen Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7.2): Advanced Administration - Kompakt?

Eine gute Basis findet sich in Linux Server Advanced Administration mit

  • Daten-Replikation und Failover, Ändern des Replikationslevels
  • OpenSource-Storage-Anbindung für ESXi / vSphere
  • Kommende Neuerungen in DRBD 9
  • OpenLDAP, Apache und Samba mit SSL/TLS

Erwägenswert ist auch eine Schulung von „Penetration Testing mit Metasploit - Einstieg“ mit dem Unterrichtsstoff von

  • Wichtige Vertragsbestandteile
  • Integration verschiedener Tools in Metasploit
  • Metasploit als Workspace
  • Metasploit - Das Exploitation Framework

Für Inhouse-Schulungen ist das Thema „LPI 202 - Linux-Problemlösung“ mit den Unterpunkten Softwareverwaltung im Netz* und Probleme in der Shell-Umgebung prädestiniert.

Für Fortgeschrittene eignet sich auch eine LPI 202 - Linux als Web- und FTP-Server Fortbildung. In diesem Training werden insbesondere

  • Der FTP-Server Pure-FTPd
  • Der FTP-Server vsftpd
  • Server-Authentisierung
  • Virtuelle Web-Server
geschult.

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